Bitcoin steigt über 93.000 US-Dollar, während Venezuela-Spannungen geopolitische Spekulationen über versteckte BTC-Reserven befeuern

Bitcoin steigt über 93.000 US-Dollar, während Venezuela-Spannungen geopolitische Spekulationen über versteckte BTC-Reserven befeuern

Bitcoin kletterte zum ersten Mal seit Dezember über 93.000 US-Dollar, da geopolitische Entwicklungen in Venezuela Marktreaktionen auslösten und erneute Spekulationen über die angeblichen versteckten Kryptowährungsbestände des Landes im Wert von Milliarden entfachten.

Bitcoin erholt sich inmitten der Venezuela-Krise

Die Bitcoin-Kursentwicklung hat sich diese Woche deutlich erholt und erreichte zum ersten Mal seit dem 11. Dezember 93.000 US-Dollar, während die globalen Märkte auf eskalierende geopolitische Spannungen rund um Venezuela reagieren [1]. Die Kryptowährung hat in den letzten fünf Tagen um bis zu 6,6% zugelegt, wobei die Daten einen Anstieg von 3,35% von 89.990 US-Dollar auf 93.000 US-Dollar seit Beginn der Militäroperationen in Venezuela zeigen [1][3].

Das Timing der Marktbewegung erwies sich als bedeutsam, da die Entwicklungen außerhalb der Handelszeiten traditioneller Finanzmärkte am Wochenende stattfanden, sodass die Kryptowährungsmärkte die einzige Echtzeitreaktion der Welt lieferten [1]. Die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung hat seit Freitag 5% hinzugewonnen und die 3-Billionen-Marke zurückerobert [1].

Technische Indikatoren signalisieren mögliche Trendwende

Über den geopolitischen Katalysator hinaus nähert sich die Bitcoin-Kursentwicklung einem wichtigen technischen Meilenstein. Zum ersten Mal seit dem Erreichen von 114.000 US-Dollar wird Bitcoin über seiner Vier-Stunden-200-Gleitender-Durchschnitt-Wolke gehandelt [1]. Eine bullische "Golden Cross"-Formation zeichnet sich derzeit auf dem Vier-Tages-Chart ab, bei der der 50-Perioden-Simple-Moving-Average den 200-Perioden-Äquivalent nach oben kreuzt, was das "Death Cross" von Mitte Oktober rückgängig machen würde [1].

Allerdings teilen nicht alle Marktteilnehmer den gleichen Optimismus. Trader CrypNuevo argumentierte, dass "sich der Kurs wahrscheinlich nicht direkt von hier erholen wird" und verglich die aktuellen Bedingungen mit Oktober 2019, wobei er einen möglichen Ausschlag unter 80.000 US-Dollar zum ersten Mal seit April vorhersagte [1]. Zwei Gaps im Bitcoin-Futures-Markt der CME Group liegen unter den aktuellen Kursniveaus bei 90.500–91.600 US-Dollar und 88.200–88.800 US-Dollar [1].

Spekulationen um Venezuelas Bitcoin-Bestände

Die Situation in Venezuela hat Spekulationen über die Bitcoin-Reserven des Landes neu entfacht. Laut Daten von Bitcoin Treasuries hält Venezuela offiziell 240 Bitcoin im Wert von etwa 22,33 Millionen US-Dollar [2]. Unbestätigte Gerüchte deuten jedoch darauf hin, dass das Land deutlich größere, inoffizielle Reserven von bis zu 600.000 BTC besitzen könnte, die seit 2018 durch Gold- und Öltransaktionen angesammelt wurden und insgesamt rund 55 Milliarden US-Dollar oder 2,8% des gesamten zirkulierenden Bitcoin-Angebots ausmachen [2].

Krypto-Analyst MartyParty merkte an, dass "vor 2026 Venezuelas offizielle/On-Chain-Bestände minimal waren (z.B. ~240 BTC aus Beschlagnahmungen/Mining, wie in einigen Trackern berichtet)" und fügte hinzu, dass "sich die 60-Milliarden-Dollar-Zahl speziell auf diese angebliche außerbilanzmäßige Reserve bezieht, die aufgebaut wurde, um Sanktionen zu umgehen" [1].

Laut Berichten des Krypto-Traders Serenity könnten allein im Jahr 2018 etwa 400.000 BTC durch Goldtauschgeschäfte im Wert von zwei Milliarden US-Dollar erworben worden sein, wobei weitere Bestände möglicherweise durch Ölverkäufe angesammelt wurden, die in Tether und anschließend in Bitcoin umgewandelt wurden [2]. Das Wilson Center dokumentierte, dass über 40% der staatlichen Goldreserven – etwa 73 Tonnen – im Jahr 2018 verkauft wurden, wobei Berichte von Grey Dynamics, Reuters und Argus Media Goldverkäufe an Unternehmen in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten im Wert von 2,7 Milliarden US-Dollar dokumentieren [2].

Marktdynamik zeigt gemischte Signale

Trotz der Kursrallye zeigen On-Chain-Daten besorgniserregende Trends. Neue Daten von CryptoQuant zeigen, dass die Woche ab dem 29. Dezember monatliche Höchststände bei den Netto-Zuflüssen zu Binance verzeichnete, wobei allein die Bitcoin-Transfers sich 1,5 Milliarden US-Dollar näherten [1]. Der Zwei-Wochen-Gleitende-Durchschnitt des Exchange-Whale-Ratio-Indikators, der den Anteil der Zuflüsse von den zehn größten Wal-Entitäten misst, erreichte seinen höchsten Stand seit März 2025 [1].

"Historisch gesehen sind solche Bewegungen ein Vorbote für Verkäufe und erhöhten Angebotsdruck", erklärte CryptoQuant-Contributor CryptoOnchain [1]. Die Plattform warnte, dass die Kaufkraft nicht mit den Zuflüssen mithalte, wobei die Stablecoin-Nettoflüsse "im Wesentlichen flach" seien [1].

Keith Alan, Mitbegründer der Trading-Plattform Material Indicators, beobachtete, dass eine "Wand" von Verkaufsaufträgen, die zuvor bei 100.000 US-Dollar stand, nicht mehr vorhanden ist, wobei Charts erhöhte Käufe von kleineren Bitcoin-Walen zeigen [1].

Regionale Spannungen eskalieren weiter

Präsident Donald Trump deutete an, dass Kolumbien und Mexiko die nächsten Ziele für militärische Interventionen der USA sein könnten. Trump erklärte, dass "Kolumbien ebenfalls sehr krank ist, regiert von einem kranken Mann, der gerne Kokain herstellt und es in die Vereinigten Staaten verkauft, und er wird das nicht mehr sehr lange tun" [3]. Auf die Frage, ob die USA militärische Maßnahmen gegen Kolumbien in Betracht ziehen würden, antwortete Trump: "Das klingt gut für mich" [3].

Marktanalyst Crypto Rover stellte fest, dass der Venezuela-Vorfall nur begrenzte Marktstörungen verursachte, weil die Ereignisse ausgeführt wurden, bevor sich Unsicherheit ausbreiten konnte, im Gegensatz zu vergangenen Konflikten, die anhaltende Panik auslösten [3].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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