Bitcoin steigt über 94.000 Dollar inmitten von Fed-Ermittlungen, während Trader bei Marktstärke vorsichtig bleiben

Bitcoin steigt über 94.000 Dollar inmitten von Fed-Ermittlungen, während Trader bei Marktstärke vorsichtig bleiben

Bitcoin stieg kurzzeitig über 94.000 Dollar, nachdem bekannt wurde, dass das Justizministerium strafrechtliche Ermittlungen gegen Fed-Vorsitzenden Jerome Powell eingeleitet hat, obwohl institutionelle Abflüsse und schwache Derivatedaten auf anhaltende Skepsis der Trader hindeuten.

Preisdurchbruch folgt auf politische Turbulenzen

Der Bitcoin-Preis kletterte diese Woche über die Schwelle von 94.000 Dollar und markierte damit einen entscheidenden Durchbruch über ein wichtiges Widerstandsniveau nach wochenlanger Konsolidierung zwischen etwa 84.000 und 94.000 Dollar [4]. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung wurde die Kryptowährung bei 94.435 Dollar gehandelt, was einem Anstieg von etwa 3% in den vorangegangenen 24 Stunden entspricht [4].

Die Rallye fiel mit einer bedeutenden politischen Entwicklung zusammen, als US-Bundesstaatsanwälte strafrechtliche Ermittlungen gegen Fed-Vorsitzenden Jerome Powell einleiteten [1][4]. Powell gab bekannt, dass das Justizministerium der Federal Reserve Vorladungen einer Grand Jury zugestellt hat, die sich auf seine Aussage vor dem Kongress im Juni 2025 bezüglich Renovierungen von Fed-Bürogebäuden im Wert von über 2,5 Milliarden Dollar beziehen [4].

Der Fed-Vorsitzende bezeichnete die Ermittlungen als politisch motiviert und deutete an, dass sie den wachsenden Druck der Trump-Regierung widerspiegeln, tiefere Zinssenkungen umzusetzen, anstatt den datenabhängigen Rahmen der Zentralbank beizubehalten [4]. Powells Amtszeit als Fed-Vorsitzender endet im April, was möglicherweise einem Nachfolger die Tür öffnet, der eher zu einer lockereren Geldpolitik neigt [1].

Institutionelle Skepsis trotz Kursgewinnen

Trotz der Aufwärtsbewegung des Preises deuten mehrere Indikatoren darauf hin, dass institutionelle Investoren weiterhin zögerlich bleiben. Bitcoin-Spot-Exchange-Traded-Funds verzeichneten Nettoabflüsse von 1,38 Milliarden Dollar über vier aufeinanderfolgende Handelssitzungen [1]. Dieser Verkaufsdruck hielt an, obwohl Strategy, das von Michael Saylor geleitete Unternehmen, seinen größten Bitcoin-Kauf seit Juli 2025 bekannt gab und am Montag Bitcoin im Wert von 1,25 Milliarden Dollar hinzufügte [1].

Die Derivatemärkte zeichnen ein ebenso vorsichtiges Bild. Die annualisierte Bitcoin-Futures-Prämie, oder Basis-Rate, blieb bei neutral bis bärischen 5% [1]. Phasen echter bullischer Stimmung weisen typischerweise einen Handel von BTC-Futures mit einer Prämie von 10% oder mehr im Vergleich zu Spot-Märkten auf [1].

Abweichung von traditionellen sicheren Häfen

Bitcoins Performance steht in starkem Kontrast zu Edelmetallen, die Rekordhöhen erreicht haben. Die Kryptowährung liegt seit Oktober 2025 um 23% im Minus, während Gold und Silber 2026 Allzeithochs erreichten [1]. Diese Divergenz hat Trader veranlasst, die Frage zu stellen, ob das Narrativ des digitalen Wertspeichers an Schwung verliert [1].

Interessanterweise erreichte die 52-Wochen-Korrelation von Bitcoin mit Gold zum ersten Mal seit Mitte 2022 null und könnte bis Ende Januar negativ werden [2]. Historisch gesehen, als die Korrelation von Bitcoin mit Gold in vier vergleichbaren Fällen negativ wurde, stieg die Kryptowährung innerhalb von etwa zwei Monaten um durchschnittlich 56% [2]. Eine Rallye dieser Größenordnung könnte Bitcoin in den Preisbereich von 144.000 bis 150.000 Dollar treiben [2].

Matt Hougan, globaler Forschungsleiter bei Bitwise Asset Management, bemerkte, dass "historisch gesehen Bitcoin-Bullenmärkte mit Phasen erhöhter globaler Liquidität zusammenfielen" [2]. Er fügte hinzu, dass, da ein neuer geldpolitischer Lockerungszyklus global begonnen hat und das quantitative Straffungsprogramm der Fed endet, die Wachstumsraten wahrscheinlich während des gesamten Jahres 2026 weiter nach oben gehen werden, was einen positiven Katalysator für den Bitcoin-Preis darstellt [2].

Strukturelle Veränderungen stellen traditionelle Zyklen in Frage

Der breitere Kryptowährungsmarkt steht strukturellen Gegenwindern gegenüber, die kurzfristige Gewinne begrenzen könnten. Laut dem Krypto-Market-Maker Wintermute lieferte 2025 Beweise dafür, dass der traditionelle Vier-Jahres-Zyklus obsolet wird [3]. Die Marktbreite verengte sich erheblich, wobei Altcoin-Rallyes durchschnittlich etwa 20 Tage dauerten, gegenüber rund 60 Tagen im Vorjahr [3].

Damit sich die Bedingungen 2026 verbessern, identifizierte Wintermute drei potenzielle Katalysatoren: ETFs und Digital-Asset-Treasury-Unternehmen, die ihre Mandate über Bitcoin und Ether hinaus erweitern; wichtige Assets, die starke Leistungen erzielen und einen breiteren Wohlstandseffekt erzeugen können; oder die Rückkehr der Aufmerksamkeit von Privatanlegern auf den Kryptomarkt [3].

Goldman Sachs erwartet keine Zinssenkung mehr im März und verweist auf hartnäckige Inflation und widerstandsfähige Arbeitsmarktdaten [1]. Die Märkte preisen derzeit etwa zwei Zinssenkungen während des gesamten Jahres 2026 ein, laut dem FedWatch Tool der CME Group [3].

Das Handelsvolumen der letzten 24 Stunden belief sich auf etwa 52 Milliarden Dollar, was eine erhöhte Marktteilnahme widerspiegelt, während der Preis nach oben drängte [4]. Die gesamte Marktkapitalisierung von Bitcoin stieg auf 1,88 Billionen Dollar, ebenfalls um etwa 3% am Tag [4].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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