Bitcoin erholt sich über 87.000 US-Dollar: Analysten sehen Chancen auf nachhaltige Trendwende
Nach dem massiven Abverkauf der vergangenen Wochen zeigt Bitcoin erste Anzeichen einer Stabilisierung. Experten erwarten eine entscheidende Woche für die weitere Kursentwicklung der Kryptowährung.
Erholung nach turbulenten Wochen
Bitcoin setzt seine Erholung zum Start in die neue Woche fort und notiert am Montagmorgen bei über 87.000 US-Dollar – ein Plus von rund 1,5 Prozent gegenüber dem Vortag [1]. Auch Ethereum kann zulegen und handelt bei über 2.800 US-Dollar [1]. Die Kryptomärkte zeigen damit erste Anzeichen einer Stabilisierung nach dem deutlichen Kursrückgang der vergangenen Wochen.
Analysten von Swissblock erklären, dass Bitcoin "den ersten echten Schritt zur Bodenbildung" vollzogen habe [2]. Das Risk-Off-Signal falle stark ab, was zwei wichtige Entwicklungen signalisiere: "Der Verkaufsdruck hat nachgelassen, und das Schlimmste der Kapitulation liegt wahrscheinlich hinter uns – vorerst" [2].
Verkaufsdruck lässt nach
Besonders bemerkenswert ist der massive Rückgang des Open Interest bei Bitcoin. Der Analyst "Darkfost" verweist auf CryptoQuant-Daten, wonach das Open Interest den "stärksten 30-Tage-Rückgang des Zyklus" verzeichnet hat – etwa 1,3 Millionen BTC im Wert von 114 Milliarden US-Dollar [3]. Der letzte vergleichbare Rückgang ereignete sich während des Bärenmarktes 2022 [3].
"Historisch gesehen waren diese Bereinigungsphasen oft entscheidend für die Bildung eines soliden Bodens und die Grundlage für einen erneuten bullischen Trend", erklärt Darkfost [3]. Die Deleveraging-Phase, bei der übermäßig optimistische Positionen geschlossen werden, helfe dabei, den Markt neu auszubalancieren.
Entscheidende Woche steht bevor
Charles Edwards, Gründer des Capriole Fund, führt den jüngsten Abverkauf auf die schwankenden Erwartungen bezüglich einer Zinssenkung durch die US-Notenbank zurück [2]. Tech-Aktien und Kryptomärkte seien in den vergangenen zwei Wochen "wegen der wechselnden Markterwartungen" unter Druck geraten [2]. Die Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinssenkung im Dezember ist von rund 30 Prozent in der vergangenen Woche auf nun wieder 70 Prozent gestiegen [2].
Michaël van de Poppe, Gründer von MN Fund, bezeichnet die kommende Woche als "entscheidend" für den Bitcoin-Kurs [3]. Sollte BTC in die Region zwischen 90.000 und 96.000 US-Dollar zurückkehren und dort halten können, "dann haben sich die Chancen auf eine Erholung in Richtung eines neuen Allzeithochs deutlich erhöht" [3]. Van de Poppe betont: "Angst und Panik waren in den letzten Tagen maximal. Das sind die besten Gelegenheiten an den Märkten" [3].
Altcoins und bevorstehende Events
Am breiteren Kryptomarkt zeigt sich ein gemischtes Bild. Während Canton Network mit einem Plus von 13 Prozent und Hedera mit plus 10 Prozent zu den größten Gewinnern zählen, mussten Privacy-Coins wie Zcash, Dash und Monero Verluste zwischen 5 und 9 Prozent hinnehmen [1].
Investoren blicken zudem auf mehrere wichtige Events in dieser Woche: Neben dem Mainnet- und Token-Launch der Layer-1-Blockchain Monad und dem Handelsstart der Dogecoin- und XRP-ETFs von Grayscale stehen auch bedeutende Token-Unlocks bei Hyperliquid, Jupiter, Zora und Plasma an [1].
Makroökonomische Faktoren im Fokus
Die US-Futures zeigten am Montagmorgen ebenfalls eine positive Tendenz, mit einem Anstieg von 0,5 Prozent beim S&P 500 und 0,7 Prozent beim Nasdaq 100 [1]. Nach dem Ende des Government Shutdowns erwartet die Wall Street eine verbesserte Datenbasis. Wichtige Wirtschaftsdaten wie die US-Erzeugerpreise, Einzelhandelsumsätze sowie die PCE-Kerninflationsdaten könnten in dieser Woche erheblichen Einfluss auf den Bitcoin-Kurs haben [1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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