Bitcoin erholt sich über 90.000 US-Dollar – ETF-Investoren wieder im Gewinn

Nach dem Kursrückgang vor zwei Wochen haben sich Bitcoin und die Portfolios der ETF-Investoren erholt. Die Erwartungen für eine Zinssenkung der US-Notenbank sind deutlich gestiegen.

Bitcoin durchbricht wichtige Kursschwelle

Bitcoin hat sich von seinem jüngsten Kursrückgang erholt und die psychologisch wichtige Marke von 90.000 US-Dollar zurückerobert. Damit befinden sich die Investoren der Bitcoin-Spot-ETFs wieder in der Gewinnzone. Die Kryptowährung kletterte über die entscheidende Schwelle von 89.600 US-Dollar, den durchschnittlichen Einstandskurs der ETF-Anleger[2].

Vor zwei Wochen hatte eine Kurskorrektur die Bitcoin-ETF-Halter unter ihre durchschnittlichen Anschaffungskosten gedrückt, wodurch viele Anleger vorübergehend Buchverluste hinnehmen mussten[2]. Laut Glassnode-Analyst Sean Rose lag dieser kritische Wert bei rund 89.600 US-Dollar[2].

Zinssenkungserwartungen befeuern Erholung

Die Erholung des Bitcoin-Kurses fällt mit einem deutlichen Anstieg der Erwartungen für eine Zinssenkung durch die US-Notenbank Federal Reserve zusammen. Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte bei der Sitzung am 10. Dezember ist innerhalb einer Woche von 39 Prozent auf 85 Prozent gestiegen[2]. Dies geht aus dem FedWatch-Tool der CME Group hervor[2].

Die gestiegenen Zinssenkungserwartungen haben den Druck auf die Kryptomärkte spürbar verringert und zu einer Stabilisierung der Kurse geführt.

Langfristige Anleger bleiben standhaft

Trotz der zwischenzeitlichen Verluste zeigten sich die meisten ETF-Investoren unbeeindruckt. "Die meisten ETF-Halter sind langfristige Investoren", erklärte Vincent Liu, Chief Investment Officer der quantitativen Handelsfirma Kronos Research, gegenüber Cointelegraph. "Buchverluste führen nicht zu schnellen Verkäufen"[2].

Diese Haltung spiegelt das wachsende Vertrauen institutioneller Anleger in Bitcoin als langfristige Anlage wider. Die Bitcoin-Spot-ETFs haben seit ihrer Einführung Anfang des Jahres erhebliche Zuflüsse verzeichnet und gelten als wichtiger Faktor für die zunehmende Akzeptanz von Kryptowährungen im traditionellen Finanzsektor.

Auch Starinvestoren nicht vor Verlusten gefeit

Derweil zeigt das Beispiel von Arthur Hayes, Mitgründer der Krypto-Börse BitMEX, dass selbst erfahrene Investoren nicht vor Verlusten gefeit sind. Hayes hat kürzlich beim Handel mit dem Token Ethena (ENA) Verluste erlitten[1].

Laut Blockchain-Analysten von Lookonchain kaufte Hayes 873.671 ENA-Token für 245.000 US-Dollar zu einem Durchschnittskurs von 0,28 US-Dollar[1]. Zuvor hatte er jedoch 5,01 Millionen ENA zu einem Kurs von 0,275 US-Dollar verkauft[1]. Der Verlustverkauf erfolgte, obwohl Hayes über ein geschätztes Krypto-Vermögen von 47,5 Millionen US-Dollar verfügt, das größtenteils in Ethereum investiert ist[1].

Trotz der Verluste bleibt Hayes optimistisch für die langfristigen Aussichten des Kryptomarktes. In einem Interview mit BTC-ECHO erklärte er, dass eine neue geldpolitische Lockerung der US-Notenbank den Bitcoin-Kurs bald auf neue Höhen treiben könnte[1].

Ausblick

Die aktuelle Markterholung deutet darauf hin, dass Bitcoin von einem günstigeren makroökonomischen Umfeld profitieren könnte. Die erwartete Zinssenkung der Federal Reserve würde die Attraktivität von alternativen Anlagen wie Bitcoin erhöhen und könnte zu weiteren Kursgewinnen führen.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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