Bitcoin-Erholung gewinnt an Fahrt: Wichtige Indikatoren signalisieren Trendwende
Nach wochenlanger Korrektur zeigen mehrere Marktindikatoren eine mögliche Trendwende beim Bitcoin-Kurs an. Der Coinbase Premium Index kehrt in den positiven Bereich zurück, während die Marktstimmung aus der extremen Angst klettert.
Coinbase Premium Index sendet Kaufsignal
Nach einer ausgedehnten Korrekturphase mehren sich die Anzeichen für eine Stabilisierung des Bitcoin-Kurses. Ein besonders beachteter Indikator, der Coinbase Premium Index, notiert erstmals seit Wochen wieder im positiven Bereich und deutet damit auf eine Rückkehr der institutionellen Nachfrage aus den USA hin [2].
Dieser Index misst die Preisdifferenz zwischen Bitcoin auf der US-Börse Coinbase und Offshore-Handelsplätzen. Ein höherer Kurs auf Coinbase spiegelt in der Regel direktes Kaufinteresse von US-Institutionen und vermögenden Investoren wider [2]. Nachdem der Index fast den gesamten Monat im negativen Bereich verharrte, werten Händler den aktuellen Sprung über die Nulllinie als bedeutenden Stimmungsumschwung [2].
ETF-Zuflüsse untermauern positive Entwicklung
Die verbesserte Stimmung wird durch konkrete Kapitalströme untermauert. Die US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am 28. November Nettozuflüsse von geschätzt 71,4 Millionen US-Dollar [2]. Angeführt wurde das Feld vom ARKB ETF von Ark Invest und 21Shares mit allein 88 Millionen US-Dollar [2].
Auch über Bitcoin hinaus hellt sich das Bild auf: Spot Ether ETFs verbuchten den fünften Tag in Folge Zuflüsse in Höhe von insgesamt 76,55 Millionen US-Dollar [2]. Selbst Solana-Spot-Produkte legten mit 5,37 Millionen US-Dollar im Plus zu [2].
Marktstimmung verlässt Zone der extremen Angst
Ein weiteres positives Signal liefert der Crypto Fear & Greed Index, der auf 28 Punkte kletterte und damit eine 18-tägige Phase der "extremen Angst" beendete [1][2]. Die Rückkehr in den Bereich der "Angst" deutet auf eine graduelle Normalisierung der Marktstimmung hin.
Technische Analyse deutet auf Erholungspotenzial
Analysten verweisen zudem auf technische Faktoren, die für eine kurzfristige Erholung sprechen. Bitcoin hat sich deutlich vom 50-Wochen-Durchschnitt entfernt, der derzeit bei etwa 102.000 US-Dollar liegt [1]. In früheren Marktzyklen kehrte Bitcoin nach einem Unterschreiten dieses Niveaus regelmäßig dorthin zurück [1].
Darüber hinaus nähren makroökonomische Erwartungen den kurzfristigen Optimismus. Die Spekulation über ein baldiges Ende der quantitativen Straffung sowie mögliche weitere Zinssenkungen könnten Risikoanlagen wie Bitcoin begünstigen, da sie die Finanzbedingungen lockern [1].
Vorsichtig optimistische Perspektive
André Dragosch, Research-Leiter bei Bitwise Europe, sieht erhebliches Aufwärtspotenzial für Bitcoin, da der aktuelle Preis die sich verbessernden makroökonomischen Erwartungen nicht widerspiegle [1]. Er argumentiert, Bitcoin biete derzeit ein "asymmetrisches" Chance-Risiko-Verhältnis, ähnlich dem COVID-Crash im März 2020, als die Preise zunächst einbrachen, bevor sie sich stark erholten [1].
Allerdings mahnen Analysten auch zur Vorsicht bezüglich der längerfristigen Perspektive. Der breitere Markt befinde sich weiterhin in bärischem Territorium, und jede Erholung könnte später von erneuter Schwäche gefolgt sein, da die grundlegenden Bedingungen noch keine entscheidende Wende zu nachhaltigem Wachstum zeigten [1].
Entscheidend für die kommenden Wochen wird sein, ob der Coinbase Premium Index im grünen Bereich verharrt und die ETF-Zuflüsse anhalten [2]. Sollte sich dieser Trend bestätigen, dürfte dies den Bitcoin-Kurs nachhaltig stabilisieren und als Katalysator für eine breitere Markterholung dienen [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.