Bitcoin verharrt unter 91.000 Dollar während Gold neue Allzeithochs erreicht

Während Bitcoin seit Tagen unter 91.000 Dollar feststeckt und Spot-ETFs Abflüsse verzeichnen, klettert Gold auf Rekordhöhen. Professionelle Trader bleiben dennoch neutral bis optimistisch gestimmt.
Gedämpfte Stimmung trotz positiver Wirtschaftsdaten
Bitcoin notiert seit Dienstag unterhalb der 91.000-Dollar-Marke, obwohl die Aktienmärkte nach starken US-Konjunkturdaten zulegten [1]. Die annualisierte Funding-Rate für Bitcoin Perpetual Futures lag am Donnerstag bei 7 Prozent und damit leicht unter der typischen neutralen Spanne von 6 bis 12 Prozent [1]. Dies signalisiert, dass die Nachfrage nach gehebelten Long-Positionen weiterhin verhalten ist.
Die mangelnde Euphorie unter Tradern hängt teilweise mit dem robusten US-Wirtschaftswachstum von 4,4 Prozent im dritten Quartal zusammen [1]. Die fortgesetzten Arbeitslosenmeldungen sanken um 26.000 auf 1,85 Millionen für die Woche bis zum 10. Januar [1]. Trotz der gedämpften Stimmung zeigt sich keine deutliche Zunahme der Nachfrage nach Absicherungsstrategien über BTC-Optionen [1].
Professionelle Trader akkumulieren weiter
Die Analyse von Options-Daten deutet auf eine Phase der Akkumulation hin. Die beiden aktivsten BTC-Options-Strategien am Mittwoch und Donnerstag waren der Long Straddle und der Long Iron Condor [1]. Beide Strategien priorisieren Volatilität gegenüber direktionalen Wetten, was darauf hindeutet, dass institutionelle Akteure eher eine Phase der Preisakkumulation als eine tiefere Korrektur vom aktuellen Niveau bei 89.500 Dollar erwarten [1].
Top-Trader bei Binance erhöhten am Donnerstag ihr bullisches Engagement, wobei das Long-to-Short-Verhältnis von 2,08 auf 2,18 stieg [1]. Auch die oberen 20 Prozent der Nutzer nach Margin-Volumen bei OKX bauten ihre Long-Positionen aus, obwohl Bitcoin die 90.000-Dollar-Marke nicht zurückerobern konnte [1].
Strategy setzt Kaufstrategie fort
Michael Saylor deutete auf der Plattform X an, dass Strategy möglicherweise eine weitere größere Bitcoin-Akquisition vorbereitet [2]. Seine Äußerungen kamen nur wenige Tage, nachdem das Unternehmen seinen größten Bitcoin-Kauf seit Juli 2025 bekanntgab [2]. Das Unternehmen erwarb 22.305 BTC für 2,13 Milliarden Dollar zu einem Durchschnittspreis von 95.284 Dollar pro Coin und erhöhte damit seine Gesamtbestände auf 709.715 BTC [2].
Strategy ist damit das erste Unternehmen, das mehr als 700.000 BTC hält – etwa das 1,1-fache der Menge, die alle Regierungen zusammen besitzen [2]. Polymarket-Daten zeigen eine Wahrscheinlichkeit von 63 Prozent, dass Strategy bis zum 28. Februar mindestens 740.000 BTC halten wird [2].
Gold glänzt, Bitcoin stagniert
Goldpreise erreichten am Donnerstag ein neues Allzeithoch, während die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen 20-Wochen-Hochs erreichten [1]. Diese Divergenz signalisiert typischerweise schwindendes Vertrauen in die US-Finanzpolitik [1]. Die 10-Jahres-Rendite erreichte am Donnerstag 4,25 Prozent, gegenüber 4,14 Prozent in der Vorwoche [1].
Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert Gold bei 4.958 US-Dollar, kurz vor der 5.000-Dollar-Schwelle [4]. Bitcoin hingegen verharrt bei 89.634 Dollar [4]. Jim Bianco von Bianco Research kommentierte auf X: "In den letzten 14 Monaten haben alle anderen Geld verdient, insbesondere diejenigen, die in Edelmetalle investiert haben. Die Kryptobranche ging indessen leer aus" [4].
ETF-Experte Eric Balchunas von Bloomberg relativierte: "BTC ist in den letzten 20 Monaten um 300 Prozent gestiegen, jetzt macht er eine Pause. Was willst du denn? 200 Prozent jährlich ohne Unterbrechungen?" [4]
Institutionelle Abflüsse belasten
Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten in den vergangenen zwei Tagen Nettoabflüsse von 1,58 Milliarden Dollar [1]. Eine Erholung in Richtung 95.000 Dollar hängt maßgeblich von institutionellen Zuflüssen ab, die bislang ausbleiben [1].
Bestsellerautor Robert Kiyosaki zeigte sich unterdessen unbeeindruckt von kurzfristigen Kursschwankungen. Auf X postete er: "Frage: Ist es mir wichtig, wenn der Preis für Gold, Silber oder Bitcoin steigt oder fällt? Antwort: Nein. Das ist mir egal" [3]. Er kaufe weiterhin Gold, Silber, Bitcoin und Ethereum, da er wisse, dass die Kaufkraft des US-Dollars nur fallen könne [3].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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