Bitcoins Vier-Jahres-Zyklus wird debattiert, während Analysten auf Liquidität und politische Faktoren statt Halving-Ereignisse verweisen

Bitcoins Vier-Jahres-Zyklus wird debattiert, während Analysten auf Liquidität und politische Faktoren statt Halving-Ereignisse verweisen

Marktanalysten sind geteilter Meinung darüber, ob Bitcoins traditioneller Vier-Jahres-Zyklus intakt bleibt. Einige führen Preisbewegungen eher auf globale Liquidität und Geldpolitik als auf Halving-basierte Muster zurück.

Konkurrierende Ansichten zu Bitcoins Marktzyklen

Der Kryptowährungsmarkt erlebt eine hitzige Debatte darüber, ob Bitcoins historisch beobachteter Vier-Jahres-Zyklus weiterhin Preisbewegungen antreibt, wobei Analysten widersprüchliche Interpretationen der aktuellen Marktdynamik präsentieren.

Laut Analyst Thielen bleibt Bitcoins Vier-Jahres-Zyklus intakt, wird aber nun hauptsächlich von Politik und Liquidität angetrieben und nicht mehr allein vom Halving-Zeitplan der Kryptowährung [1]. Diese Sichtweise steht in scharfem Kontrast zu der von BitMEX-Mitgründer Arthur Hayes, der im Oktober argumentierte, dass der vierjährige Krypto-Zyklus vorbei sei [1].

Globale Liquidität als primärer Treiber

Hayes wies die Vorstellung zurück, dass Bitcoin-Zyklen willkürlichen Vier-Jahres-Zeitplänen folgen, und behauptete stattdessen, dass globale Liquidität schon immer der wahre Treiber von Kryptowährungs-Bullen- und Bärenmärkten gewesen sei [1]. Laut Hayes liegen Trader, die sich auf historische Timing-Modelle verlassen, um das Ende des aktuellen Bullenmarktes vorherzusagen, wahrscheinlich falsch, da diese Muster nicht mehr widerspiegeln, wie sich Märkte bewegen [1].

Frühere Bullenmärkte endeten, als sich die monetären Bedingungen verschärften, insbesondere wenn die Liquidität des US-Dollars und des chinesischen Yuan nachließ, bemerkte Hayes [1]. Er charakterisierte das Halving als überbewerteten Faktor, der eher zufällig als ursächlich für die Steuerung von Marktzyklen gewesen sei [1].

Fed-Zinssenkung löst keine Rallye aus

Bitcoin hat Schwierigkeiten, nach der jüngsten Zinssenkung der Federal Reserve wieder Schwung aufzunehmen, und widersetzt sich damit historischen Mustern, bei denen Zinssenkungen typischerweise riskante Vermögenswerte unterstützten [1]. Thielen beobachtete, dass sich das aktuelle Umfeld von früheren Zyklen unterscheidet, da institutionelle Investoren – nun die dominierende Kraft in den Kryptomärkten – größere Vorsicht walten lassen [1].

Der Analyst führte diese Zurückhaltung auf gemischte Politiksignale der Fed und verschärfte Liquiditätsbedingungen zurück [1]. Die Kapitalzuflüsse in Bitcoin haben sich im Vergleich zum Vorjahr verlangsamt, wodurch der Aufwärtsdruck reduziert wurde, der für einen starken Ausbruch erforderlich ist [1]. Ohne eine klare Zunahme der Liquidität erwartet Thielen, dass Bitcoin in einer Konsolidierungsphase verbleibt, anstatt in eine neue parabolische Rallye einzutreten [1].

Japanische Geldpolitik entwickelt sich zum wichtigen Risikofaktor

Eine separate Analyse hat die Geldpolitik der Bank of Japan als bedeutenden Faktor für Bitcoin-Preisbewegungen identifiziert. Analyst AndrewBTC hob Daten hervor, die zeigen, dass jede BOJ-Zinserhöhung seit 2024 mit Bitcoin-Preisrückgängen von über 20% zusammenfiel [2].

Konkret fiel BTC im März 2024 um etwa 23%, im Juli 2024 um 26% und im Januar 2025 um 31% nach BOJ-Zinserhöhungen [2]. Der Analyst warnte, dass ähnliche Abwärtsrisiken auftreten könnten, wenn die BOJ bei ihrer bevorstehenden Politiksitzung die Zinsen erhöht [2]. Eine Reuters-Umfrage zeigte, dass eine Mehrheit der Ökonomen eine weitere Zinserhöhung bei der Dezember-Politiksitzung prognostiziert [2].

Technische Indikatoren signalisieren Vorsicht

Bitcoins Tages-Chart hat technische Warnsignale gezeigt, wobei sich die Preisbewegung innerhalb einer klassischen Bärenflaggen-Formation konsolidiert [2]. Das Muster bildete sich nach BTCs scharfem Durchbruch aus der Region von 105.000–110.000 US-Dollar im November, gefolgt von einem schmalen aufwärts geneigten Konsolidierungskanal [2]. Solche Strukturen signalisieren typischerweise temporäre Pausen vor einer Trendfortsetzung [2].

AndrewBTC deutete an, dass das technische Muster Bitcoin unter 70.000 US-Dollar drücken könnte, wenn es mit restriktiven BOJ-Politikentscheidungen kombiniert wird [2].

Die konkurrierenden Analysen unterstreichen die sich entwickelnde Natur der Bitcoin-Preistreiber, wobei traditionelle Halving-basierte Zyklustheorien durch makroökonomisch fokussierte Interpretationen herausgefordert werden, die sich auf globale Liquiditätsströme und Zentralbankpolitik konzentrieren.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Marktanalyse

Artikel teilen

Verwandte Artikel