Bitcoins historische Bottom-Signale zeigen widersprüchliche Ausschläge, während BTC/Gold-Fraktal zusammenbricht

Bitcoins historische Bottom-Signale zeigen widersprüchliche Ausschläge, während BTC/Gold-Fraktal zusammenbricht

Zum ersten Mal in der Geschichte von Bitcoin hat das BTC-zu-Gold-Verhältnis von seinem Power-Law-Trend abgewichen und ist unter wichtige technische Niveaus gefallen, die zuvor Zyklustiefs markierten – während andere historisch zuverlässige Indikatoren darauf hindeuten, dass sich ein großer Bullenmarkt bilden könnte.

Bitcoins zuverlässigste Bottom-Indikatoren senden gemischte Signale in unerforschtem Terrain

Bitcoin-Trader navigieren durch beispielloses technisches Terrain, während zwei historisch verlässliche Marktsignale widersprüchliche Prognosen liefern. Das BTC-zu-Gold-Verhältnis ist zum ersten Mal überhaupt unter seinen Power-Law-Trend gefallen und bedroht damit ein Muster, das jahrelang Zyklustiefs identifiziert hat [1]. Gleichzeitig hat sich ein separates Kreuzmuster mit US- und chinesischen Anleiherenditen – das jedem großen Bitcoin-Bullenmarkt seit 2017 vorausging – gerade ausgelöst, was darauf hindeutet, dass ein massives Aufwärtspotenzial unmittelbar bevorstehen könnte [2]. Diese Divergenz lässt Investoren hinterfragen, welches historische Drehbuch im Jahr 2026 noch Anwendung findet.

Die widersprüchlichen Signale kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Bitcoin unter Verkaufsdruck institutioneller Investoren und einem risiko-aversem Makroumfeld steht, das Gold auf Rekordhöhen über 5.000 US-Dollar getrieben hat, während BTC in einer Spanne verharrt. Das Verständnis dafür, welche technischen Indikatoren ihre Vorhersagekraft behalten – und welche möglicherweise an Relevanz verloren haben – ist für Investoren kritisch geworden, die versuchen, sich für Bitcoins nächste große Bewegung zu positionieren.

Die Fakten

Das Bitcoin-zu-Gold-Verhältnis (BTC/XAU) hat sich zum ersten Mal in Bitcoins Geschichte von seinem langfristigen Power-Law-Trend entfernt, laut Analyse des Analysten Julius [1]. Power-Law-Modelle repräsentieren langfristige Wachstumskurven, die potenzielle Überbewertung signalisieren, wenn der Preis sich darüber ausdehnt, und Unterbewertung, wenn er darunter fällt. Im Januar 2026 erreichte BTC/XAU sein historisch am stärksten unterbewertetes Stadium, zeitgleich mit dem Anstieg von Gold über 5.000 US-Dollar inmitten von Risk-Off-Marktbedingungen, die durch Yen-Interventionen und Befürchtungen eines US-Regierungsstillstands ausgelöst wurden [1].

Das Verhältnis ist bereits unter den exponentiellen gleitenden 200-Perioden-Zwei-Wochen-Durchschnitt (200-2W EMA) gefallen, ein technisches Niveau, das historisch mit echten BTC/USD-Zyklustiefs übereinstimmte [1]. Dieser Zusammenbruch ereignete sich, als Wall-Street-Firmen einschließlich Bank of America vorhersagten, dass Gold bis Jahresende weiter auf 6.000 US-Dollar steigen würde, während Bitcoin-Märkte Bedenken bezüglich der Vier-Jahres-Zyklustheorie zeigten, da BTC im Oktober 2025 bei etwa 126.200 US-Dollar seinen Höhepunkt erreicht hatte und in den kommenden Monaten potenziell unter 50.000 US-Dollar fallen könnte [1].

Allerdings deutet ein völlig anderes technisches Signal darauf hin, dass Bitcoin kurz vor einer großen Rally stehen könnte. Analyst Coinvo Trading identifizierte ein bullisches Kreuz mit dem Stochastischen RSI der US-10-Jahres-Treasury-Yield und der chinesischen 10-Jahres-Staatsanleiherendite im Vergleich zu Bitcoins Wochenchart – ein Signal, das als "Bitcoins genauestes Bullenmarkt-Signal" beschrieben wird [2]. Dieses Kreuz trat nur viermal zuvor auf, wobei die letzte Instanz im Oktober 2020 einer 600%-Bitcoin-Rally auf sein Allzeithoch von 69.000 US-Dollar im Jahr 2021 vorausging [2]. Der Analyst Matthew Hyland prognostiziert ebenfalls einen potenziellen BTC-Preisausbruch basierend auf dem US-Dollar-Stärkeindex (DXY) und erwartet eine Rally, sobald der DXY unter 96 fällt, im Einklang mit Mustern, die 2017 und 2022 beobachtet wurden [2].

Trotz des bullischen technischen Kreuzes zeigen Onchain-Daten erhebliche Gegenwind für eine unmittelbare Erholung. Bitcoins kumulatives Spot-Volumen-Delta (CVD) kippte von 54,2 Millionen US-Dollar in der Vorwoche scharf ins Negative auf -194,2 Millionen US-Dollar, was laut Glassnodes Weekly Market Impulse Report darauf hinweist, dass "das Trader-Verhalten bedeutend risiko-avers geworden ist und schwindendes Vertrauen in die kurzfristige Aufwärtspreisfortsetzung widerspiegelt" [2]. Die wöchentlichen Nettozuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs kehrten sich von 1,6 Milliarden US-Dollar Zufluss zu 1,7 Milliarden US-Dollar Abfluss um, was auf "abkühlende institutionelle Nachfrage und zunehmenden kurzfristigen Abwärtsdruck" hindeutet [2]. Glassnode kam zu dem Schluss, dass "anhaltender Verkaufsdruck und steigende Absicherungsnachfrage darauf hindeuten, dass der Markt fragil bleibt" [2].

Analysten von Swan merkten an, dass Investoren sich nicht übermäßig um die Divergenz zwischen Gold auf Rekordhöhen und Bitcoin in einer Spanne sorgen sollten, da Gold typischerweise zuerst steigt, während Bitcoin monatelang seitwärts konsolidiert, bevor es "gewaltsam" ausbricht [2]. Zusätzlich warnte Citi, dass Golds Rally später in 2026 ins Stocken geraten oder sich umkehren könnte, wenn die realen US-Renditen steigen, der Dollar sich stabilisiert und die Risikobereitschaft zurückkehrt, was die Nachfrage nach defensiven Absicherungen reduzieren würde [1]. Ein solcher Gold-Rückzug könnte den Druck auf BTC/XAU verringern und potenziell Bitcoins Chancen wiederherstellen, die von Standard Chartered und anderen Firmen vorhergesagten Kursziele von 140.000 US-Dollar oder höher zu erreichen [1].

Analyse & Kontext

Der gleichzeitige Zusammenbruch des BTC/Gold-Bottom-Fraktals und die Auslösung eines historisch zuverlässigen Bullenmarkt-Signals präsentiert ein faszinierendes Paradoxon, das offenbart, wie sich Bitcoins Marktstruktur möglicherweise entwickelt. Der Zusammenbruch des BTC/XAU-Power-Law-Trends ist besonders bedeutsam, weil er das erste Mal darstellt, dass dieses Muster in Bitcoins gesamter Handelsgeschichte versagt hat. Dies deutet darauf hin, dass wir möglicherweise Zeugen einer fundamentalen Verschiebung in der Art und Weise werden, wie Bitcoin sich zu traditionellen Safe-Haven-Assets verhält, und nicht einfach nur einem weiteren Zyklustief.

Die Schlüsselfrage ist, ob Golds beispiellose Stärke – getrieben durch Zentralbankkäufe, geopolitische Unsicherheit und geldpolitische Bedenken – Bitcoins traditionelle Beziehung zu Edelmetallen vorübergehend verzerrt hat, oder ob dies eine dauerhaftere Entkopplung signalisiert. Bitcoin wurde historisch als "digitales Gold" positioniert, aber das Marktumfeld 2025-2026 hat diese Erzählung auf die Probe gestellt, da institutionelles Kapital überproportional in physisches Gold und goldbezogene Instrumente geflossen ist. Die Tatsache, dass Spot-Bitcoin-ETFs solch dramatische Abfluss-Umkehrungen erlebten, deutet darauf hin, dass institutionelle Investoren Bitcoin im aktuellen Umfeld eher als Risiko-Asset denn als sicheren Hafen behandeln.

Allerdings kann das Anleiherendite-Kreuz-Signal nicht ignoriert werden. Mit nur vier historischen Vorkommen und einer perfekten Erfolgsbilanz beim Vorausgehen großer Bullenmärkte erfordert die Auslösung dieses Indikators Aufmerksamkeit. Der Mechanismus hinter diesem Signal bezieht sich auf globale Liquiditätsbedingungen und Kapitalflüsse zwischen großen Volkswirtschaften. Wenn sich diese Anleiherendite-Verhältnisse in diesem speziellen Muster verschieben, haben sie historisch verbesserte Bedingungen für Risiko-Assets und besonders für Bitcoin angezeigt. Die Frage ist das Timing – die Onchain-Daten, die defensive Positionierung und Verkaufsdruck zeigen, deuten darauf hin, dass selbst wenn sich dieses Signal als korrekt erweist, die Rally möglicherweise nicht sofort materialisiert. Bitcoin hat oft Monate der Konsolidierung und Basisbildung benötigt, bevor explosive Bewegungen nach oben erfolgten, und die aktuelle fragile Marktstruktur unterstützt diese Interpretation.

Das wahrscheinlichste Szenario umfasst eine Phase ausgedehnter Konsolidierung, während sich diese widersprüchlichen Kräfte auflösen. Wenn Gold wie von Citi vorgeschlagen zurückgeht – insbesondere wenn sich der Dollar stabilisiert und die Realrenditen steigen – würde dies gleichzeitig den Abwärtsdruck auf BTC/XAU verringern und potenziell die Risikostimmung allgemein verbessern. In Kombination mit dem Anleiherendite-Signal könnte eine solche Verschiebung der Makrobedingungen den Katalysator schaffen, damit Bitcoin aus seiner Spanne ausbricht. Umgekehrt, wenn Gold seine unerbittliche Rally fortsetzt und die Risk-Off-Stimmung anhält, muss Bitcoin möglicherweise eine niedrigere Basis finden, bevor das bullische Anleihesignal sich in tatsächliche Preissteigerung übersetzen kann. Die Geschichte zeigt, dass Bitcoins explosivste Rallys oft nach Perioden entstehen, in denen die Stimmung maximalen Pessimismus erreicht und technische Signale am widersprüchlichsten erscheinen.

Wichtigste Erkenntnisse

• Das BTC-zu-Gold-Verhältnis ist zum ersten Mal in Bitcoins Geschichte unter seinen Power-Law-Trend gefallen und unter den 200-2W EMA gefallen, der zuvor Zyklustiefs markierte, was darauf hindeutet, dass traditionelle Bottom-Signale im aktuellen Makroumfeld weniger zuverlässig sein könnten.

• Ein historisch genaues Bullenmarkt-Signal mit US- und chinesischen Anleiherenditen hat sich gerade ausgelöst, nachdem es jeder großen Bitcoin-Rally seit 2017 vorausging, einschließlich des 600%-Anstiegs im Jahr 2021, was trotz aktueller Schwäche auf signifikantes Aufwärtspotenzial hindeutet.

• Onchain-Daten zeigen eine starke Verschlechterung der Marktstruktur, wobei das Spot-CVD tief negativ wurde und Bitcoin-ETF-Flows sich von 1,6 Milliarden US-Dollar Zuflüssen zu 1,7 Milliarden US-Dollar Abflüssen umkehrten, was darauf hindeutet, dass jede Erholung wahrscheinlich Zeit für Akkumulation und Basisbildung benötigt.

• Golds anhaltende Stärke auf Rekordniveaus über 5.000 US-Dollar erzeugt Abwärtsdruck auf Bitcoins relative Bewertung, aber Analysten merken an, dass Gold typischerweise führt, während Bitcoin monatelang nachhinkt, bevor es gewaltsam ausbricht – ein Muster, das sich möglicherweise wiederholt.

• Die Auflösung hängt wahrscheinlich von breiteren Makrobedingungen ab: Wenn Gold aufgrund steigender Realrenditen und verbesserter Risikobereitschaft zurückgeht, könnte Bitcoin sich schnell in Richtung 140.000+ US-Dollar-Ziele erholen, aber anhaltende Risk-Off-Stimmung könnte zunächst weitere Konsolidierung oder Schwäche erzwingen.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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