Bitcoins Rolle als Wertanlage dominiert, während Zahlungsanwendungen zurückbleiben
BlackRock enthüllt, dass institutionelle Anleger Bitcoin primär als Wertanlage und nicht als Zahlungssystem betrachten, während Unternehmenshalter volatile Märkte navigieren und prominente Investoren ihre Strategien anpassen.
Institutionelle Anleger priorisieren Bitcoin als Wertanlage
Institutionelle Anleger konzentrieren sich überwiegend auf Bitcoins Funktion als Wertanlage statt auf sein Potenzial als globales Zahlungssystem, wie aus der Führungsebene für digitale Vermögenswerte bei BlackRock hervorgeht. Robbie Mitchnick, Leiter für digitale Vermögenswerte bei BlackRock, erklärte in einem Podcast-Interview, dass der Zahlungsanwendungsfall "heute kaum eine unterstützende Rolle für Anleger spielt" [1].
"Unsere Kunden betonen diesen Fall des globalen Zahlungsnetzwerks heute kaum", erklärte Mitchnick und betonte, dass solche Szenarien theoretisch zwar möglich bleiben, aber derzeit nur minimales Gewicht in Investitionsentscheidungen haben [1].
Mitchnick merkte an, dass eine breitere Adoption von Bitcoin für Zahlungszwecke bedeutende technische Entwicklungen erfordern würde, insbesondere Fortschritte bei Bitcoin-Skalierungslösungen wie dem Lightning Network und anderen Layer-2-Ansätzen [1].
Stablecoins etablieren sich als Zahlungslösung
Während Bitcoins Zahlungsfunktionalität unterentwickelt bleibt, hob Mitchnick die starke Leistung von Stablecoins im Zahlungssektor hervor und bezeichnete sie als "eindeutig etabliert", wobei er auf ihren Nutzen für effiziente Werttransfers hinwies [1]. Stablecoins werden bereits für verschiedene Zahlungsanwendungen eingesetzt, einschließlich Überweisungen, grenzüberschreitende Unternehmszahlungen und Kapitalmarktsiedlungen [1].
Dieser Trend hat die Aufmerksamkeit prominenter Investoren erregt. ARK Invest CEO Cathie Wood passte ihre Bitcoin-Preisprognose für 2030 kürzlich nach unten an und führte die rapide Expansion von Stablecoins als Faktor an. Wood deutete an, dass Stablecoins jetzt einige Funktionen erfüllen, die sie zuvor stärker Bitcoin zugeschrieben hatte [1].
Unternehmenshalter unter Marktdruck
Da Bitcoins Preis im vergangenen Monat um 23 Prozent gefallen ist, navigieren Unternehmens-Bitcoin-Halter durch schwierige Marktbedingungen [3]. Metaplanet, der viertgrößte Unternehmens-Bitcoin-Halter weltweit mit 23.030 BTC in seiner Bilanz, kündigte Pläne an, 135 Millionen US-Dollar durch ein neues Vorzugsaktien-Angebot namens "MERCURY" zu beschaffen [2].
Die Aktien des japanischen Unternehmens sind in den letzten sechs Monaten um über 61 Prozent gefallen, und seine Marktkapitalisierung dividiert durch den Wert seiner Bitcoin-Bestände ist unter 1 auf 0,98 gesunken [2]. Metaplanet erwarb seine Bitcoin-Bestände zu einem Durchschnittspreis von 108.036 US-Dollar, was zu einem unrealisierten Verlust von über 23 Prozent führte [2].
Das Unternehmen sieht sich zusätzlicher Unsicherheit gegenüber, da MSCI die Investmentgemeinde konsultiert, ob Firmen, die mehr als 50 Prozent ihrer Vermögenswerte in Kryptowährungen halten, aus seinen Indizes ausgeschlossen werden sollen [2].
Strategische Portfolioanpassungen
Inzwischen verkaufte der Autor von "Rich Dad Poor Dad", Robert Kiyosaki, Bitcoin im Wert von 2,25 Millionen US-Dollar, obwohl er eine langfristig bullische Einstellung gegenüber der Kryptowährung bewahrt [3]. Kiyosaki offenbarte, dass er den Bitcoin "vor Jahren" zu etwa 6.000 US-Dollar pro Münze erworben und zu etwa 90.000 US-Dollar verkauft hatte [3].
Der Autor plant, die Erlöse in Operationszentren und ein Werbetafelunternehmen zu investieren und schätzt, dass die Investitionen bis Februar monatlich etwa 27.500 US-Dollar steuerfreien Cashflow generieren werden [3]. Kiyosaki erklärte, dass er "weiterhin sehr optimistisch und positiv für Bitcoin" bleibt und plant, "mit dem positiven Cashflow mehr zu erwerben" [3].
Marktbedingungen und ETF-Aktivität
Bitcoin ist um 33 Prozent von seinem Allzeithoch von 126.198,07 US-Dollar vom 6. Oktober gefallen und wurde zu 84.061,63 US-Dollar gehandelt, da die Marktstimmung "extreme Angst" erreichte [3]. Trotz des Rückgangs verzeichneten Spot-Bitcoin-ETFs die Woche mit 238,4 Millionen US-Dollar Zuflüssen ab, wobei Fidelitys FBTC mit 108 Millionen US-Dollar führte [3].
Bitcoin-ETFs verzeichneten auch rekordhohe Handelsvolumina von 11,5 Milliarden US-Dollar, wobei BlackRocks IBIT 8 Milliarden US-Dollar des Gesamtvolumens ausmachte [3]. Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas merkte an, dass erhöhtes Volumen während Marktbelastung normal ist, und stellte fest: "ETFs sind Liquiditätsventile" [3].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.