Bitcoin-Abwicklung erreicht Visa-ähnliche Volumen, während Branchenführer die Rolle der Digitalwährung neu bewerten

Bitcoin-Abwicklung erreicht Visa-ähnliche Volumen, während Branchenführer die Rolle der Digitalwährung neu bewerten

Neue Daten zeigen, dass Bitcoin täglich 7,8 Milliarden Dollar in wirtschaftlichen Abwicklungen verarbeitet, während Tesla-CEO Elon Musk und BlackRock-Chef Larry Fink sich zu verändernden Perspektiven auf das fundamentale Wertversprechen von Kryptowährungen äußern.

Bitcoin erreicht großen Abwicklungsmeilenstein

Bitcoin hat einen signifikanten Reifegrad erreicht und wickelt nun Transaktionsvolumen ab, die mit großen Zahlungsnetzwerken wie Visa vergleichbar sind, wobei sich der Anwendungsfall jedoch deutlich von traditionellen Verbraucherzahlungen unterscheidet. Nach Angaben der Blockchain-Analysefirma Glassnode erreicht Bitcoins "wirtschaftliches" Abwicklungsvolumen etwa 870 Milliarden Dollar pro Quartal oder etwa 7,8 Milliarden Dollar pro Tag [1].

Diese Zahl stellt echte wirtschaftliche Aktivität dar, nachdem interne Transfers zwischen Adressen unter der Kontrolle derselben Entität herausgefiltert wurden. Obwohl erheblich, liegt sie deutlich unter Visas durchschnittlichem täglichem Transaktionsvolumen von 39,7 Milliarden Dollar und Mastercard mit 26,2 Milliarden Dollar [1]. Der kritische Unterschied liegt nicht in der Skalierung, sondern in der Anwendung: Bitcoins Abwicklungsvolumen dient in erster Linie dem Handel, Überweisungen und Wertaufbewahrungsinvestitionen statt dem Einzelhandel für Verbraucherkäufe [1].

Glassnode charakterisierte diese Zahlen als Beweis für Bitcoins "wachsende Rolle als global relevantes Abwicklungsnetzwerk, das sowohl institutionelle als auch Einzelhandelstransaktionsströme verbindet" [1], trotz relativ niedriger globaler Händlerakzeptanz für alltägliche Einkäufe.

Stablecoins etablieren sich als hochvolumiger Transfermechanismus

Stablecoins haben sich als weiterer bedeutsamer Werttransfermechanismus positioniert und bewegen durchschnittlich 225 Milliarden Dollar täglich laut Glassnode's 30-Tage-Durchschnitt der fünf größten Stablecoins [1]. Ihre Attraktivität ergibt sich aus festem Preis, niedrigen Transaktionsgebühren und kontinuierlicher 24/7-Verfügbarkeit.

Jedoch könnte die organische Akzeptanz weniger beeindruckend sein als die rohen Zahlen suggerieren. Etwa 70% der 15,6 Billionen Dollar an Stablecoin-Transfers im dritten Quartal 2025 waren mit automatisierten Handelsrobotern verbunden statt mit echter Benutzeraktivität [1], was Fragen zur tatsächlichen Tiefe der Akzeptanz für alltägliche Transaktionen aufwirft.

Musk bezeichnet Bitcoin als "physikbasierte Währung"

Tesla-CEO Elon Musk hat eine neue Perspektive auf Bitcoins fundamentales Wertversprechen geboten und beschrieb es im Gespräch mit dem indischen Unternehmer Nikhil Kamath als "physikbasierte Währung" [2]. Musks Argument konzentriert sich auf Energie als den ultimativen Wertaufbewahrungsmittel und Rechnungseinheit.

"Energie ist die wahre Währung", sagte Musk und betonte, dass anders als Fiatwährungen Energie nicht durch staatliches Dekret geschaffen werden kann [2]. "Es ist sehr schwierig, Energie zu erzeugen – besonders in nützlicher Form, um bedeutungsvolle Arbeit zu leisten", erklärte er [2]. Diese physische Limitation, die in Bitcoins energieintensivem Proof-of-Work-Minig-Prozess repliziert wird, unterscheidet Kryptowährung von staatlich ausgegebenen Geldmitteln, die theoretisch unbegrenzt gedruckt werden können.

Musk verwies auf die Kardashev-Skala, ein theoretisches Rahmenwerk zur Messung von Zivilisationen anhand ihrer Energienutzungskapazität, um seinen umfassenderen Punkt zu veranschaulichen, dass der Fortschritt der Zivilisation an Energieeffizienz gebunden ist [2]. Innerhalb dieses Rahmenwerks positioniert er Bitcoin als Komponente eines energiegesteuerten zukünftigen Wirtschaftssystems.

Blick in die Zukunft gerichtet, bot Musk eine provokative Vision: In einer zukünftigen Welt, in der künstliche Intelligenz und Robotik alle grundlegenden menschlichen Bedürfnisse erfüllen, könnten traditionelle Währungssysteme obsolet werden, mit wirtschaftlichen Grundlagen, die auf Energieverfügbarkeit statt Geldaustausch beruhen [2].

BlackRock-CEO revidiert Position

In einer bemerkenswerten Wendung hat BlackRock-CEO Larry Fink öffentlich seine Haltung zu Bitcoin überarbeitet. Der Chef des weltweit größten Vermögensverwalters gab zu, dass er der Kryptowährung zuvor skeptisch gegenüberstand, glaubt aber nun, dass sie "ein wichtiger Teil der Zukunft" sein wird [2]. Diese Wendung von einem der einflussreichsten Akteure des traditionellen Finanzwesens signalisiert fortgesetzte institutionelle Akzeptanz digitaler Vermögenswerte, auch wenn Fragen zur praktischen Akzeptanz für alltägliche Transaktionen ungelöst bleiben.

Die Gegenüberstellung beeindruckender Abwicklungsvolumen mit begrenzter Einzelhandelsakzeptanz deutet darauf hin, dass Bitcoin möglicherweise eine eigenständige Nische als Großhandels-Abwicklungsebene und Anlageinstrument schafft, statt direkt mit Zahlungsnetzwerken um Verbrauchertransaktionen zu konkurrieren.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Bitcoin Adoption and Scaling

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