Bitcoin stabilisiert sich bei 90.000 US-Dollar trotz gedämpfter US-Inflation

Bitcoin stabilisiert sich bei 90.000 US-Dollar trotz gedämpfter US-Inflation

Während die US-Inflationsdaten den Bitcoin-Kurs kurzfristig antrieben, zeigen Onchain-Daten eine Stabilisierungsphase. Parallel dazu belässt die EZB ihre Leitzinsen unverändert bei 2 Prozent.

Bitcoin reagiert auf US-Inflationsdaten

Bitcoin bewegt sich weiterhin im Bereich um 90.000 US-Dollar, nachdem die jüngsten US-Verbraucherpreisdaten eine gebremste Inflation zeigten. Der Kursanstieg nach der CPI-Veröffentlichung wurde von steigenden Open Interest begleitet, was laut Crypto-Trader Back auf neue Positionierungen hindeutet und nicht auf eine einfache Short-Squeeze [1].

Die Options-Gamma-Exposition bleibt relativ ausgeglichen um den Spot-Preis, was darauf hindeutet, dass der Preis weniger eingeschränkt ist und sich bewegen kann, wenn die Liquidität zunimmt [1]. Allerdings wurde die Bewegung immer noch als impulsiver Akt und nicht als Beginn eines neuen Trends betrachtet [1].

Onchain-Daten zeigen Stabilisierung

Daten von CryptoQuant deuten darauf hin, dass Bitcoin seit Oktober in eine Erholungsphase übergegangen ist [1]. Exchange-Kennzahlen wie der Net-Unrealized-Profit/Loss (NUPL) zeigen, dass sich die nicht realisierten Verluste nicht weiter vertieft haben [1].

Das Inflow-Spent-Output-Profit-Ratio (SOPR), das nahe der Gewinnschwelle liegt, deutet darauf hin, dass Coins nahe ihrer Anschaffungskosten verkauft werden und nicht in Panik [1]. Der frühe Kursanstieg wurde hauptsächlich durch Liquidität getrieben, was Raum für kurzfristige Rücksetzer lässt, während Trader ihre Positionierung nach der ersten Reaktion neu bewerten [1].

EZB belässt Leitzinsen unverändert

Die Europäische Zentralbank hat ihre Leitzinsen auf der aktuellen Sitzung unverändert gelassen [2]. Der EZB-Rat beschloss, die drei Leitzinssätze beizubehalten, wobei der Zinssatz für die Einlagefazilität sowie die Zinssätze für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte und für die Spitzenrefinanzierungsfazilität unverändert bei 2,00 Prozent, 2,15 Prozent beziehungsweise 2,40 Prozent bleiben [2].

Als Hintergrund nennt die Zentralbank eine stabile Inflation nahe des Zielswerts von 2 Prozent sowie ein stabiles Wirtschaftswachstum [2]. Der Einlagenzins gilt als der wichtigste EZB-Zinssatz, weil er direkt beeinflusst, wie attraktiv es für Banken ist, Geld bei der Zentralbank zu parken, und damit maßgeblich die kurzfristigen Markt- und Sparzinsen steuert [2].

Kryptomarkt reagiert kaum auf EZB-Entscheidung

Die Leitzinsentscheidung war von Marktbeobachtern so erwartet worden, der Kryptomarkt bewegt sich im Zuge der Nachricht daher kaum [2]. Auf Tagessicht notierte Bitcoin leicht im Plus bei 87.731 US-Dollar [2].

Weiterhin dominiert die makroökonomische Unsicherheit das Marktgeschehen [2]. Wichtiger als die Entscheidung der EZB wird die Entscheidung der Bank of Japan am Freitag eingeschätzt, wo eine Zinsanhebung erwartet wird, die weiteren Druck auf den Kryptomarkt ausüben könnte [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Makroökonomie

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