Bitcoin stabilisiert sich nahe 92.000 US-Dollar, während Liquidationsdaten und Analystenziele auf mögliche Erholung hindeuten

Bitcoin hielt die Unterstützung um 92.000 US-Dollar nach einer Erholung um 7,4%, während Analysten auf sich verbessernde technische Signale und Liquidations-Ungleichgewichte hinweisen, die die Preise in Richtung neuer Höchststände treiben könnten, obwohl die kritische Marke von 100.000 US-Dollar ein wichtiger Test zur Bestätigung einer Trendumkehr bleibt.
Starke Erholung lenkt Marktfokus auf Futures-Positionierung
Bitcoin verzeichnete eine signifikante Erholung von 7,4% zu Beginn der ersten Januarwoche, was erneute Aufmerksamkeit auf Futures-Positionierungsdaten lenkte, die auf potenzielle asymmetrische Preisbewegungen hindeuten [1]. Die Kryptowährung bewegte sich am Dienstag nahe 92.000 US-Dollar, während Marktteilnehmer technische Indikatoren und Liquidationsdaten auf Anzeichen analysierten, dass der brutale Ausverkauf im vierten Quartal möglicherweise beendet ist [2].
Die Preiserholung folgt auf Monate der Volatilität, in denen Bitcoin um bis zu 35% von seinem Oktober-Höchststand über 126.000 US-Dollar fiel, getrieben durch erzwungene Liquidationen und Verkaufsdruck von Langzeithaltern [2]. Der Vermögenswert beendete den Dezember mit einem Rückgang für den dritten aufeinanderfolgenden Monat, was ein historisch seltenes Muster darstellt [2].
Liquidations-Ungleichgewicht schafft asymmetrisches Risikoprofil
Laut Daten von CoinGlass stehen etwa 10,65 Milliarden US-Dollar an gehebelten Long-Positionen vor der Liquidation, falls Bitcoin 84.000 US-Dollar erneut erreicht, während nur rund 2 Milliarden US-Dollar an Short-Positionen liquidiert würden, wenn der Preis auf 104.000 US-Dollar steigt [1]. Dieses erhebliche Ungleichgewicht ist bedeutsam, weil Liquidationen als erzwungene Marktorders funktionieren, was bedeutet, dass eine Abwärtsbewegung in Richtung 84.000 US-Dollar Long-Liquidationen auslösen könnte, die den Verkaufsdruck beschleunigen [1].
Allerdings zeigt die Positionierung von Privatanlegern auf der Exchange Hyperliquid ein anderes Bild. Der Crypto-Trader ChimpZoo stellte fest, dass Privatanleger unverhältnismäßig short positioniert waren, wobei eine Rallye potenziell etwa 6.000 BTC an Retail-Shorts liquidieren könnte, verglichen mit nur 2.000 BTC an Retail-Longs bei einer ähnlichen Abwärtsbewegung [1]. Der Trader bezeichnete diese Konstellation als "absurd" und argumentierte, dass sie Bitcoin schnell zu neuen Höchstständen treiben könnte [1].
Eine genauere Untersuchung der Daten offenbarte jedoch ein ausgewogeneres Risikoprofil. Bei einer Preisbewegung von 10.000 US-Dollar würden etwa 3.860 BTC an Long-Positionen bei fallenden Kursen liquidiert, verglichen mit rund 4.100 BTC an Short-Positionen bei steigenden Kursen [1].
Kritische 100.000-US-Dollar-Marke bleibt wichtiger Test
Trotz des Momentum-Potenzials durch Liquidationen warnte Analyst Crypto Dan vor Erwartungen einer geradlinigen Bewegung zu neuen Allzeithochs [1]. Bitcoin muss zunächst seine 6- bis 12-Monats-Holder-Kostenbasis zurückerobern, die derzeit bei etwa 100.000 US-Dollar liegt, um eine Trendumkehr zu bestätigen [1]. Ein nachhaltiger Durchbruch über dieses Niveau würde eine Rückkehr zur bullischen Marktstruktur signalisieren und Raum für weiteres Aufwärtspotenzial schaffen, während eine Ablehnung darauf hindeuten würde, dass der breitere Abwärtstrend intakt bleibt [1].
Aus technischer Sicht schloss Bitcoin die letzte Woche nahe 91.500 US-Dollar, knapp über dem kurzfristigen Widerstand bei etwa 91.400 US-Dollar [2]. Das Halten dieses Niveaus könnte einen weiteren Versuch bei 94.000 US-Dollar ermöglichen, wobei ein nachhaltiger Ausbruch potenziell 98.000 US-Dollar in den Fokus rücken könnte und stärkerer Widerstand sich in Richtung der Zone von 103.500 bis 109.000 US-Dollar erstreckt [2].
Analysten identifizieren Marktboden
Bernstein-Analyst Gautam Chhugani und sein Team erklärten mit "angemessener Zuversicht, dass Bitcoin und die breiteren digitalen Vermögensmärkte ihren Boden erreicht haben", und identifizierten die Tiefststände Ende November nahe 80.000 US-Dollar als wahrscheinlichen Tiefpunkt des Zyklus [2]. Das Unternehmen wies Bedenken zurück, dass Bitcoin bereits innerhalb eines traditionellen Vier-Jahres-Zyklus seinen Höhepunkt erreicht hat, und bezeichnete solche Befürchtungen als "übertrieben" in einem Markt, der zunehmend von institutioneller Beteiligung statt von Privatanleger-Spekulation getrieben wird [2].
"Wie wir bereits früher hervorgehoben haben, glauben wir, dass die Marktbesorgnis über das Vier-Jahres-Zyklus-Muster im aktuellen Marktkontext ungerechtfertigt ist, wo institutionelle Nachfrage die Adoption vorantreibt", schrieben die Analysten [2].
Bernstein hielt an seinen langfristigen Preiszielen von 150.000 US-Dollar für Bitcoin im Jahr 2026 und 200.000 US-Dollar im Jahr 2027 fest und argumentierte, dass eine umfassendere "Revolution digitaler Vermögenswerte", einschließlich Tokenisierung und regulierter Finanzinfrastruktur, den aktuellen Bullenmarkt über historische Normen hinaus verlängert [2].
Sean Farrell, Leiter für digitale Vermögenswerte bei Fundstrat, identifizierte verbesserte Liquiditätsbedingungen als unterstützende Faktoren für Risiko-Assets wie Bitcoin und bemerkte: "Es gibt eine gute Gelegenheit für eine taktische Rallye" [2]. Fundstrat sieht Potenzial für Bitcoin, unter günstigen Bedingungen die Spanne von 105.000 bis 106.000 US-Dollar zu testen, obwohl Farrell warnte, dass sein Basisszenario weiterhin das Risiko eines bedeutenden Rückgangs in der ersten Jahreshälfte vor einer stärkeren Rallye später im Jahr 2026 beinhaltet [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.