Bitcoin stabilisiert sich bei 95.500 Dollar während Kleinanleger vorsichtig bleiben und institutionelle Nachfrage zunimmt

Bitcoins jüngste Rally hat trotz institutioneller Käufe über ETFs und Unternehmens-Treasuries keine Kleinanleger angezogen. Krypto-Veteran Arthur Hayes prognostiziert eine dramatische Trendwende, getrieben durch erwartete US-Geldmengenausweitung.
Gemischte Stimmung nach jüngster Rally
Bitcoin stabilisierte sich bei rund 95.500 Dollar nach einer achttägigen Rally von 8%, die Short-Positionen in Futures im Wert von 465 Millionen Dollar liquidierte [2]. Allerdings scheint der Rücksetzer der Kryptowährung von 97.900 Dollar die Investorenbegeisterung gedämpft zu haben, insbesondere unter Kleinanlegern, die weitgehend an der Seitenlinie geblieben sind [2].
Das aktuelle Preisniveau stellt einen Rückgang von 25% gegenüber Bitcoins Allzeithoch von 126.219 Dollar dar [2]. Das globale Suchinteresse für "Crypto" lag laut Google Trends-Daten bei nur 27 auf einer Skala von 0 bis 100 und bewegte sich damit nahe dem 12-Monats-Tief von 22 [2].
Kleinanleger zeigen begrenztes Interesse
Indikatoren des Derivatemarktes zeigen eine gedämpfte Beteiligung von Kleinanlegern an der jüngsten Preisbewegung. Die Funding Rates für Bitcoin Perpetual Futures – das bevorzugte Instrument von Kleinanlegern – lagen am Donnerstag bei 4%, deutlich unter der Spanne von 8% bis 12%, die unter neutralen Marktbedingungen typisch ist [2].
Kleinanleger jagen typischerweise den jüngsten Gewinnern hinterher, und da Silberpreise innerhalb von zwei Wochen um 28% gestiegen sind, sah sich Bitcoin einem harten Wettbewerb durch Edelmetalle ausgesetzt [2]. Bedenken hinsichtlich soziopolitischer Risiken und Fragen zur Unabhängigkeit der Federal Reserve haben ebenfalls zur Skepsis der Kleinanleger beigetragen [2].
Geopolitische Spannungen haben die Unsicherheit verstärkt, darunter Drohungen der USA mit Vergeltungsmaßnahmen gegen den Iran wegen dessen Reaktion auf regierungsfeindliche Proteste. Der Iran kontrolliert wichtige globale Nadelöhre für Öltanker und produziert täglich mehr als 3 Millionen Barrel Öl [2].
Institutionelle Nachfrage bietet Unterstützung
Trotz schwacher Retail-Stimmung flossen weiterhin institutionelle Investitionen in Bitcoin. Die Spot-Bitcoin-ETF-Industrie hat 120 Milliarden Dollar an verwaltetem Vermögen überschritten [2]. Börsennotierte Unternehmen, die Michael Saylors Strategy-Playbook folgen, haben über Treasury-Käufe mehr als 105 Milliarden Dollar in Bitcoin akkumuliert [2].
Hayes prognostiziert liquiditätsgetriebene Trendwende
Der ehemalige BitMEX-CEO Arthur Hayes hat eine kontrastierende Sichtweise geboten und Bitcoins Performance in 2025 als "absolut beschissen" charakterisiert, während er argumentierte, die Kryptowährung habe rational die rückläufige Dollar-Liquidität nachvollzogen [1]. Hayes merkte an, dass Gold von strategischen Zentralbankkäufen und der Nasdaq von staatlich unterstützten Narrativen zur künstlichen Intelligenz profitierte – Faktoren, die Bitcoin fehlten [1].
Hayes erwartet jedoch eine "radikale Kehrtwende" in 2026 unter dem Motto "Run it hot" und prognostiziert eine aggressive Geldmengenausweitung durch die US-Regierung und die Federal Reserve [1]. Er rechnet mit neuen Kaufprogrammen, gezielten Krediten an strategische Industrien und politisch motivierten Hypothekenzinssenkungen, die darauf abzielen, überhitztes Wachstum zu erzeugen [1].
Laut Hayes zeigen Charts, die Bitcoin- und Dollar-Liquiditätskorrelationen darstellen, bereits eine gemeinsame Bodenbildung an [1]. Er prognostiziert, dass Bitcoin seine Underperformance aufholen und deutlich über 110.000 Dollar steigen wird, sobald sich das makroökonomische Umfeld von Gegenwind zu Rückenwind für den Krypto-Sektor wandelt [1].
Investitionsstrategie und Positionierung
Um von diesem erwarteten Szenario zu profitieren, setzt Hayes mehrere Strategien über reine Spot-Bitcoin-Positionen hinaus ein. Er nutzt Aktien von MicroStrategy und Metaplanet als gehebelte Proxys, von denen erwartet wird, dass sie während eines Bitcoin-Ausbruchs überdurchschnittlich abschneiden [1]. Zusätzlich erweitert er Positionen im Privacy Coin Zcash und betrachtet die jüngsten Entwicklerabgänge als konträre Gelegenheit [1].
Hayes bleibt bei Gold als Reserveanlage in einer Welt, die sich von US-Treasury-Anleihen wegbewegt, bullish, warnt aber Tech-Investoren, dass eine "Verstaatlichung" des KI-Sektors die langfristigen Renditen unter Druck setzen könnte [1]. Seine Prognose von 250.000 Dollar pro Bitcoin für 2025 erwies sich als deutlich unzutreffend [1].
Marktausblick
Die Divergenz zwischen Vorsicht der Kleinanleger und institutioneller Akkumulation stellt eine ungewöhnliche Marktdynamik dar. Während Kleinanleger befürchten, dass Kryptowährungen während wirtschaftlicher Abschwünge am meisten leiden könnten, hat die institutionelle Nachfrage über ETFs und Unternehmens-Treasuries während des gesamten Jahres 2025 an Relevanz gewonnen und könnte sich als entscheidend erweisen, um Bitcoin in Richtung 100.000 Dollar zu treiben [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.