Bitcoin kämpft um 90.000-Dollar-Marke – Analysten bleiben trotz ETF-Abflüssen optimistisch

Während Bitcoin um die psychologisch wichtige Schwelle von 90.000 US-Dollar ringt und Spot-ETFs Milliardenverluste verzeichnen, prognostizieren Marktbeobachter eine mögliche Verdopplung des Kurses bis Ende Januar.
Bitcoin konsolidiert in enger Handelsspanne
Die weltweit führende Kryptowährung Bitcoin bewegt sich weiterhin in einem engen Korridor und kämpft um die Marke von 90.000 US-Dollar. Während die digitale Leitwährung in den vergangenen sieben Tagen um ein Prozent zulegen konnte, verzeichnete sie innerhalb der letzten 24 Stunden einen Rückgang von 0,70 Prozent [1]. Zum Redaktionszeitpunkt notierte Bitcoin bei 90.336 US-Dollar, wobei das Niveau von 94.000 US-Dollar aus Ende November weiterhin als Widerstand wirkt [2].
Der gesamte Kryptowährungsmarkt folgte diesem Trend und gab in den vergangenen 24 Stunden um 0,55 Prozent nach [1]. Auch andere führende Altcoins zeigen sich unentschlossen: Ethereum pendelt um die 3.000-Dollar-Marke, während XRP versucht, sich über zwei US-Dollar zu halten [1].
Massive Abflüsse aus Bitcoin-ETFs belasten Sentiment
Ein wesentlicher Belastungsfaktor für die Kursentwicklung sind die anhaltenden Nettoabflüsse bei den US-amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs. Nach Angaben von Farside Investors verzeichneten die Indexprodukte an vier aufeinanderfolgenden Handelstagen Mittelabzüge in Höhe von insgesamt 1,377 Milliarden US-Dollar [1]. Am vierten Tag dieser Serie beliefen sich die Abflüsse auf 250 Millionen US-Dollar, wobei lediglich der FBTC-Fonds von Fidelity einen positiven Zufluss von rund 7,9 Millionen US-Dollar verbuchen konnte [2].
Die rückläufigen ETF-Zuflüsse fallen in eine Phase geringerer Handelsaktivität sowie anhaltender Unsicherheit über den regulatorischen Rahmen in den Vereinigten Staaten, insbesondere mit Blick auf laufende Gesetzesinitiativen im Kongress [1].
Liquidationen am Terminmarkt verstärken Abwärtsdruck
Parallel zu den ETF-Abflüssen kam es am Terminmarkt zu umfangreichen Zwangsliquidationen. Innerhalb von 24 Stunden wurden Bitcoin-Positionen im Wert von 50,8 Millionen US-Dollar aufgelöst, wobei rund 60 Prozent auf Long-Positionen entfielen [1]. Das Open Interest bei Bitcoin-Futures ging um 0,77 Prozent zurück, während die Funding Rates gleichzeitig um 26,89 Prozent sanken – ein Indikator für eine abnehmende Bereitschaft zu spekulativen Long-Engagements [1].
Zusätzlichen Druck übte eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in Südkorea aus, wonach auf zentralen Handelsplattformen verwahrter Bitcoin rechtlich beschlagnahmt werden kann [1].
Bullische Prognose trotz kurzfristiger Schwäche
Trotz der aktuellen Konsolidierung zeigt sich Tom Lee von Fundstrat optimistisch für die weitere Kursentwicklung. Lee prognostiziert eine mögliche Verdopplung des Bitcoin-Kurses bis Ende Januar, die durch verbesserte Liquidität, verstärkte institutionelle Beteiligung und klarere regulatorische Rahmenbedingungen getrieben werden könnte [2]. Laut Lee könnte auch die zunehmende Nutzung von Bitcoin-ETFs als Katalysator wirken und auf eine Verschiebung hin zu einer breiteren Akzeptanz hindeuten, die über rein spekulative Aktivitäten hinausgeht [2].
Technische Perspektive zeigt kritische Unterstützungszonen
Aus technischer Sicht handelt Bitcoin deutlich oberhalb des 50-Tage-Simple-Moving-Average, was auf eine kurzfristig bullische Grundstimmung hindeutet [2]. Der Relative Strength Index konsolidiert bei 50,99 und signalisiert ein Kräftemessen zwischen Käufern und Verkäufern [2]. Wichtige Fibonacci-Unterstützungsniveaus liegen bei 89.015 US-Dollar (0,382-Level) und 87.340 US-Dollar (0,5-Level) [2].
Sollte der 50-Tage-SMA bei 89.389 US-Dollar als starke Unterstützung halten, könnte Bitcoin langfristig weiter steigen, mit Zielzonen bei 94.660 US-Dollar und 98.898 US-Dollar [2]. Bitcoin hat seit Anfang Dezember 2024 eine stabile Handelsspanne zwischen 85.000 und 90.000 US-Dollar beibehalten, nachdem die Kryptowährung Anfang Oktober ein Hoch von 126.000 US-Dollar erreicht hatte [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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