Bitcoin kämpft an der 92-K-Widerstandslinie – Professionelle Trader bleiben skeptisch trotz institutioneller Unterstützung

Bitcoin kämpft an der 92-K-Widerstandslinie – Professionelle Trader bleiben skeptisch trotz institutioneller Unterstützung

Der Bitcoin-Preis hat sich zwischen 90.000 und 93.000 Dollar konsolidiert, während professionelle Trader Vorsicht walten lassen, obwohl die Stimmung bei institutionellen Investoren und große Unternehmenskäufe durch Strategy verbesserte Signale senden.

Gemischte Signale erschweren Bitcoins Weg zu 100.000 Dollar

Bitcoin ist über die letzten zwei Wochen auf einen signifikanten Widerstand um die 92.000-Dollar-Marke gestoßen, während professionelle Trader Vorsicht zeigen, obwohl sich die institutionelle Stimmung verbessert und die Beteiligung von Privatanlegern zunimmt.

Der jüngste Rückgang der führenden Kryptowährung auf 90.000 Dollar wurde durch die forcierte Liquidation von 92 Millionen Dollar in bullischen gehebelten BTC-Futures beschleunigt[1], was die Empfindlichkeit des Marktes gegenüber gehebelten Positionen unterstreicht. Trotz eines Rückgangs von 28 Prozent seit seinem Allzeithoch im Oktober hat die Kryptowährung Unterstützung um die 90.000-Dollar-Marke gefunden[1].

Institutioneller Optimismus kontrastiert mit Trader-Vorsicht

Während professionelle Trader skeptisch bleiben, haben institutionelle Stimmen bullische Aussichten geäußert. Bernstein-Analysten vertraten die Ansicht, dass "der Bitcoin-Zyklus das 4-Jahres-Muster durchbrochen hat und sich nun in einem verlängerten Bullen-Zyklus befindet, wobei mehr strukturierte institutionelle Käufe etwaige Panikverkäufe von Privatanlegern ausgleichen"[2].

Larry Fink, Vorsitzender und CEO von BlackRock, offenbarte, dass Staatsfonds "schrittweise" Bitcoin kaufen, und erklärte: "Ich weiß, dass sie mehr in den 80er kauften. Und sie bauen eine längerfristige Position auf. Und man hält sie über Jahre. Das ist kein Trade"[2].

Strategy bekräftigte dieses institutionelle Vertrauen am Montag mit der Ankündigung eines Neukaufs von 10.624 BTC im Wert von 962,7 Millionen Dollar, erworben zu einem Durchschnittspreis von 90.615 Dollar pro Münze[2]. Nach Aussage von Andre Dragosch, Leiter der europäischen Forschungsabteilung bei Bitwise, handelte es sich dabei um "die größte Menge seit Juli 2025"[2].

Technische Indikatoren deuten auf anhaltende Konsolidierung hin

Trotz verbesserter Stimmung ist die monatliche Futures-Prämie von Bitcoin gegenüber Spotpreisen in den letzten zwei Wochen unter der neutralen 5-Prozent-Schwelle geblieben[1], was auf schwache Nachfrage nach bullischem Hebel bei professionellen Tradern hindeutet.

Daten des Order Books zeigen erheblichen Verkaufsdruck, mit einer Wand von Verkaufsangeboten ab 90.000 Dollar und Verdichtung von 94.000 bis 95.000 Dollar[2]. Kumulative Volumendaten zeigen, dass größere Trade-Größen-Kohorten im Bereich von 1.000 bis 100.000 und 100.000 bis 1 Million offenbar bei Rallyes im Bereich von 90.000 bis 93.000 Dollar verkaufen[2].

Der Chartered Market Technician Aksel Kibar deutete an, dass "dies Teil der volatilen Preisbewegung ist, wobei BTC/USD möglicherweise versucht, einen Boden zu finden", und verwies darauf, dass "technische Unterstützung niedriger zwischen 73.700 und 76.500 Dollar liegt"[2].

Makroökonomische Gegenwind belastet die Stimmung

Breitere wirtschaftliche Bedenken haben zur Vorsicht der Trader beigetragen. Bitcoin unterperformte gegenüber dem Aktienmarkt, wobei der S&P-500-Index nur noch 1,2 Prozent unter seinem Allzeithoch von 6.920 steht[1], was auf Risikoaversion unter Kryptowährungsinvestoren hindeutet.

Offizielle US-Regierungsdaten zu Beschäftigung und Inflation wurden durch eine 43-tägige Budgetsperre, die im November endete, verzögert, was die Sichtbarkeit wirtschaftlicher Bedingungen reduziert[1]. Private Sektordaten waren besorgniserregend, mit einem Jobberichte zeigend 71.321 Entlassungen im November[1].

Der Immobilienmarkt zeigte ebenfalls Schwäche, mit Daten von Redfin zeigend, dass 15 Prozent der Hauskaufvereinbarungen im Oktober storniert wurden[1], während der Median-Listpreis im November um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr sank[1].

Beteiligung von Privatanlegern nimmt trotz Herausforderungen zu

Während professionelle Trader vorsichtig bleiben, hat die Beteiligung von Privatanlegern Verbesserungen gezeigt. Kumulative Volumendaten unterstreichen steigende Beteiligung von Investoren in der 0- bis 100-BTC-Trade-Kohort[2].

Jedoch hat das Fehlen von Zuflüssen in US-Spot-Bitcoin-börsengehandelte Fonds in den letzten zwei Wochen die Nachfrage nach bullischem Engagement belastet[1]. Ob Bitcoin in naher Zukunft 100.000 Dollar erreichen kann, wird stark von verbesserter Sichtbarkeit auf dem US-Arbeitsmarkt und den Bedingungen auf dem Immobilienmarkt abhängen[1].

Daten der Liquidationswärme zeigen Short-Liquidität von 94.000 bis 95.300 Dollar, die bei Vorhandensein ausreichender Katalysatoren einen bullischen Ausbruch anheizen könnte[2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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