Bitcoin steigt über 96.000 Dollar auf Acht-Wochen-Hoch, visiert 100.000-Dollar-Marke inmitten makroökonomischer Unsicherheit an

Bitcoin steigt über 96.000 Dollar auf Acht-Wochen-Hoch, visiert 100.000-Dollar-Marke inmitten makroökonomischer Unsicherheit an

Bitcoin ist zum ersten Mal seit Mitte November über 96.000 Dollar geklettert und verzeichnet einen Anstieg von fast 20% gegenüber den jüngsten Tiefstständen, während sich Trader auf Liquiditätsbedingungen und ETF-Zuflüsse konzentrieren – trotz anhaltender geopolitischer Risiken.

Bitcoin erreicht Zwei-Monats-Hoch

Bitcoin konsolidierte sich am Mittwoch zur Eröffnung der Wall Street bei rund 95.000 Dollar, nachdem die Kryptowährung Zwei-Monats-Hochs nahe 96.500 Dollar erreicht hatte [1]. Die Kryptowährung durchbrach am Dienstagabend erstmals die 96.000-Dollar-Schwelle und markierte damit den höchsten Stand seit dem 16. November. Dies entspricht einer Erholung von fast 20% gegenüber dem lokalen Tief von etwa 80.500 Dollar vom 21. November [2].

Zur Eröffnung des US-Marktes notierte Bitcoin über 96.500 Dollar, wobei die Gewinne seit Jahresbeginn 10% übersteigen [2]. Diese Performance hat es Bitcoin ermöglicht, Aktienmärkte und Gold im bisherigen Jahresverlauf zu übertreffen und damit den Trend aus 2025 umzukehren, als BTC fiel, während andere Anlageklassen starke Zuwächse verzeichneten [2].

Marktdynamiken treiben die Rallye an

Die jüngste Kursbewegung ereignete sich trotz erhöhter geopolitischer Spannungen und Unsicherheit bezüglich der US-Handelspolitik [1]. Die Handelsplattform QCP Capital bemerkte in ihrem Asia Color Marktupdate, dass "Bitcoin hinter der Aktienmarkt- und Edelmetallrallye zurückgeblieben ist, aber nun endlich das 95.000-Dollar-Level durchbrochen hat, das Rallyes seit November begrenzt hatte" [1].

US-Bitcoin-Spot-ETFs verzeichneten am Dienstag Zuflüsse von über 750 Millionen Dollar, was den besten Tag für diese Investmentprodukte seit dem 7. Oktober 2025 darstellt, als die Zuflüsse nach Bitcoins Allzeithoch 875 Millionen Dollar erreichten [2]. Diese starke institutionelle Nachfrage kam zustande, während etwa 300 Millionen Dollar an Short-Positionen während des 4,6-prozentigen Preisanstiegs am Dienstag liquidiert wurden, was einen Short Squeeze auslöste, der die Rallye verstärkte [2].

Bemerkenswert ist, dass Bitcoins Anstieg erfolgte, während die Aktienmärkte schwächelten: Der S&P 500 fiel am Dienstag um 0,2% und der Nasdaq 100 um 0,15% [2]. Diese Entkopplung setzte sich in der folgenden Handelssitzung fort.

Makroökonomische Faktoren und Fed-Spannungen

Der eskalierende Konflikt zwischen Federal-Reserve-Vorsitzendem Jerome Powell und US-Präsident Donald Trump schien die Marktstimmung zu beeinflussen [2]. Der Fed-Vorsitzende veröffentlichte eine Videoerklärung, in der er klarstellte, dass Untersuchungen des Justizministeriums seine geldpolitischen Entscheidungen betrafen, die Trump wiederholt kritisiert hat, und nicht Aussagen über die Renovierung des Fed-Hauptquartiers [2].

Die am Dienstag veröffentlichten US-Inflationsdaten zeigten einen Anstieg der Verbraucherpreise um 2,7% im Jahresvergleich, was den Erwartungen entsprach, während die Kerninflation um 2,6% zunahm und damit unter den erwarteten 2,7% lag [2]. Diese Zahlen, die den Prognosen entsprachen oder darunter lagen, wurden von den Märkten positiv aufgenommen, da sie für eine Fortsetzung der geldpolitischen Lockerung sprechen [2].

QCP Capital argumentierte, dass eine mögliche weitere Währungsabwertung in den USA, die Edelmetalle nach oben getrieben hat, eine Rotation in digitale Assets auslösen könnte, angesichts "der relativen Günstigkeit von Bitcoin im Vergleich zu Edelmetallen zu diesem Zeitpunkt" [1].

Technischer Ausblick und Kursziele

Charles Edwards, Gründer von Capriole Investments, hob Bitcoins ersten Tagesschluss über dem Jahreseröffnungsniveau 2025 von etwa 93.500 Dollar seit dem 6. Januar hervor und erklärte, dies "eröffnet gute Chancen für einen Trend in Richtung 108.000 Dollar von hier aus" [1]. Er betonte die Bedeutung eines Wochenschlusses über 93.500 Dollar, um das zu bestätigen, was er einen bullischen Abwärtsfakeout nannte [1].

Trader Jelle identifizierte einen bedeutenden Ausbruch aus einem absteigenden Dreiecksmuster, das seit Mitte November Bestand hatte [1]. Einige Analysten blieben jedoch vorsichtig. Trader CrypNeuvo warnte, dass die Bewegung "ein Liquiditätslauf in Richtung des 1W50EMA" bei 97.650 Dollar sein könnte, wobei Bitcoin möglicherweise an diesem Widerstandsniveau eine Ablehnung erfahren könnte [1]. Er merkte an, dass ein Durchbruch über 100.000 Dollar, was einen Gewinn von 4% gegenüber den aktuellen Niveaus darstellt, sein bärisches Szenario ungültig machen würde [1].

Entwicklungen bei der strategischen Reserve

Patrick Witt, Senior Director des Presidential Council of Advisers on Digital Assets, bestätigte in einem Interview mit Crypto in America, dass die Bitcoin-Reserve auf der Prioritätenliste des Weißen Hauses bleibt, und erklärte: "Es steht definitiv noch auf der Prioritätenliste" und versprach "später mehr dazu" [2]. Seit dem im März 2025 erlassenen Präsidialdekret gab es keine weiteren öffentlichen Entwicklungen, und die Regierung hat die exakte Menge an Bitcoin in staatlichem Besitz noch nicht offengelegt [2].

Hunter Horsley, CEO von Bitwise Invest, enthüllte ein geplantes Treffen mit einer Zentralbank und kommentierte, dass "das Mainstream-Interesse an Bitcoin unvermindert anhält" [2]. Eine Bitwise-Studie unter US-Finanzberatern ergab, dass 57% derjenigen mit bestehenden Krypto-Allokationen planen, ihre Positionen in diesem Jahr aufzustocken, während 18% der Berater ohne aktuelle Exposition erwarten, ihre erste Allokation vorzunehmen [2]. Darüber hinaus glaubten 65% der zwischen dem 31. Oktober und 8. Dezember 2025 befragten Berater, dass Bitcoin innerhalb eines Jahres 110.000 Dollar oder mehr erreichen würde [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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