Bitcoin steigt über 97.000 Dollar, während ETFs in drei Tagen 1,7 Milliarden Dollar anziehen

Der Bitcoin-Preis kletterte diese Woche über 97.000 Dollar und markierte damit die stärkste Performance seit über zwei Monaten, angetrieben von massiven institutionellen Zuflüssen in US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs, die sich über drei aufeinanderfolgende Tage auf insgesamt etwa 1,71 Milliarden Dollar beliefen.
Stärkste ETF-Zuflüsse seit Oktober
Der Bitcoin-Preis durchbrach diese Woche deutlich die Marke von 97.000 Dollar und erreichte damit Niveaus, die seit mehr als zwei Monaten nicht mehr gesehen wurden, während US-amerikanische Spot-Bitcoin-Exchange-Traded-Funds ihre bedeutendsten Zuflussserien seit letztem Herbst verzeichneten [1].
Am Dienstag verzeichneten die zwölf in den USA gelisteten Spot-Bitcoin-Fonds Nettomittelzuflüsse von etwa 760 Millionen Dollar, was das größte Eintagesvolumen seit Oktober darstellte [1]. Fidelitys Wise Origin Bitcoin Fund führte mit rund 351 Millionen Dollar an Zuflüssen, während Bitwises BITB und BlackRocks iShares Bitcoin Trust ebenfalls erhebliche Zuwächse verzeichneten [1].
Die Dynamik verstärkte sich am Mittwoch, als Spot-Bitcoin-ETFs weitere 843,6 Millionen Dollar anzogen [1]. Dies verlängerte die positive Serie auf drei aufeinanderfolgende Tage und brachte die Gesamtzuflüsse in diesem Zeitraum auf etwa 1,71 Milliarden Dollar [1]. Acht der zwölf Fonds meldeten Nettozuflüsse, wobei BlackRocks IBIT allein 648 Millionen Dollar einsammelte, was seine Dominanz unter institutionellen Investoren unterstreicht [1].
Kursentwicklung und Marktauswirkungen
Die Kursbewegung von Bitcoin spiegelte das erneute institutionelle Interesse wider. Nachdem BTC den Großteil des Novembers und Dezembers unter 92.000 Dollar gehandelt hatte, eroberte die Kryptowährung diese Woche die Spanne von 94.000 bis 97.000 Dollar zurück [1]. Der schnelle Anstieg löste Short-Liquidationen in Höhe von etwa 700 Millionen Dollar aus, was die Volatilität verstärkte und die Rallye beschleunigte [1].
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung wurde Bitcoin bei 97.046 Dollar gehandelt, ein Plus von 2 % gegenüber den vorangegangenen 24 Stunden, mit einem täglichen Handelsvolumen von etwa 67 Milliarden Dollar [1]. Der Vermögenswert lag etwa 1 % unter seinem Sieben-Tages-Hoch von 97.705 Dollar und 2 % über seinem Sieben-Tages-Tief von 95.318 Dollar [1]. Bei einem zirkulierenden Angebot von 19,98 Millionen BTC erreichte die gesamte Marktkapitalisierung von Bitcoin etwa 1,94 Billionen Dollar, ebenfalls ein Plus von 2 % am Tag [1].
Makroökonomische Faktoren unterstützen die Rallye
Umfassendere wirtschaftliche Rahmenbedingungen trugen zur positiven Stimmung bei. Eine am 13. Januar veröffentlichte, schwächer als erwartete US-Verbraucherpreisindex-Lesung minderte Bedenken hinsichtlich weiterer aggressiver geldpolitischer Straffungen und hob die risikofreudige Stimmung über alle Märkte hinweg [1]. Gleichzeitig haben eskalierende geopolitische Spannungen und politische Unsicherheit in den USA das Interesse an alternativen Wertaufbewahrungsmitteln erhöht [1].
ETF-Zuflüsse haben sich seit der Einführung von Spot-Produkten Anfang 2024 als kritischer Indikator für die institutionelle Stimmung herauskristallisiert [1]. Während die kumulierten Zuflüsse Mitte Januar mehr als 56 Milliarden Dollar erreicht hatten, wurden die Zuflüsse Ende Dezember inmitten typischer Jahresendzurückhaltung negativ, bevor es diese Woche zu einer scharfen Umkehr kam [1].
Institutioneller Ausblick für 2026
Mit Blick nach vorn prognostizieren JPMorgan-Analysten beschleunigte Kapitalzuflüsse in den Kryptomarkt für 2026, nach einem Rekordjahr 2025, in dem die Zuflüsse sich 130 Milliarden Dollar näherten [2]. Im Gegensatz zum Vorjahr, das hauptsächlich vom Privatanlegerinteresse an Spot-ETFs und aggressiver Akkumulation durch Digital Asset Treasuries wie MicroStrategy getrieben wurde, werden institutionelle Investoren voraussichtlich die Haupttreiber sein [2].
Ein Schlüsselkatalysator für diese Verschiebung ist die erwartete Verabschiedung regulatorischer Rahmenbedingungen in den Vereinigten Staaten, insbesondere des Clarity Act, der Unsicherheiten beseitigen könnte, die traditionelle Finanzakteure bisher abgeschreckt haben, und den Weg für Fusionen, Übernahmen und Börsengänge in diesem Sektor ebnen könnte [2].
Die Analyse der Kapitalströme von 2025 zeigte eine starke Konzentration, wobei massive Zuflüsse fast ausschließlich in Richtung Bitcoin und Ether sowie ausgewählte Large-Cap-Kryptowährungen flossen [2]. Über die Hälfte der gesamten Zuflüsse, etwa 68 Milliarden Dollar, stammten von Digital Asset Treasuries, wobei MicroStrategy allein für etwa 23 Milliarden Dollar verantwortlich war [2].
Jedoch warnten JPMorgan-Experten, dass diese Kaufdynamik seit Oktober merklich abgekühlt ist, da Kapital zunehmend kurzfristige Liquidität in Treasury-Strategien sucht, anstatt in langfristige Venture-Investitionen zu fließen [2].
Marktvolatilitätsrisiken bleiben bestehen
Trotz der positiven Dynamik bleiben Volatilitätsrisiken bestehen. Die Märkte beobachten aufmerksam eine mögliche Entscheidung des US-Supreme Court zu Zöllen, die frische Unsicherheit in die globalen Handels- und Finanzmärkte bringen könnte [1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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