Bitcoin steigt über 97.000 Dollar, während Trader über Nachhaltigkeit der Bullenmarkt-Rallye diskutieren

Bitcoin steigt über 97.000 Dollar, während Trader über Nachhaltigkeit der Bullenmarkt-Rallye diskutieren

Bitcoin ist auf den höchsten Stand seit über 60 Tagen gestiegen, nachdem es zu erheblichen ETF-Zuflüssen kam, doch die Derivatemärkte signalisieren Vorsicht, da geopolitische Spannungen und schwächelnde Aktienmärkte Zweifel an weiteren Gewinnen in Richtung 105.000 Dollar aufkommen lassen.

Starke Rallye durch institutionelle Investitionen befeuert

Bitcoin stieg diese Woche auf die höchsten Niveaus seit über 60 Tagen, nachdem es am Mittwoch einen Gewinn von 5,5% verzeichnete und die Schwelle von 97.000 Dollar durchbrach [1]. Die Rallye wurde durch erhebliche institutionelle Käufe gestützt, wobei Spot-Bitcoin-Exchange-Traded-Funds am Montag und Dienstag Zuflüsse von 840 Millionen Dollar verzeichneten [1], darunter allein am Dienstag 753,8 Millionen Dollar laut Daten von Farside Investors [2].

Die starke Performance der Kryptowährung hat zu Spekulationen darüber geführt, ob der Bullenmarkt nach einem zweimonatigen Abschwung zurückgekehrt ist. Die Crypto-Sentiment-Plattform Santiment stellte fest, dass Privatanleger Angst haben könnten, etwas zu verpassen, falls Bitcoin beginnt, "in den nächsten Tagen die 100.000 Dollar anzuteasen" [2].

Derivatemärkte signalisieren Vorsicht

Trotz der Kursrallye haben professionelle Trader noch keine bullische Perspektive eingenommen. Die BTC-Options-Delta-Skew-Metrik steht derzeit bei 4%, unverändert gegenüber einer Woche zuvor, was darauf hinweist, dass Put-(Verkaufs-)Optionen weiterhin mit einem Aufschlag gehandelt werden [1]. Dies deutet auf eine stabile Risikowahrnehmung trotz des Anstiegs über 96.000 Dollar am Mittwoch hin [1].

Wenn institutionelle Investoren und Market Maker optimistisch werden, wird die Skew typischerweise negativ, um die gestiegene Nachfrage nach neutral bis bullischen Optionsstrategien widerzuspiegeln [1]. Die jüngste Kursbewegung hat stattdessen die Bären auf dem falschen Fuß erwischt und innerhalb von zwei Tagen Liquidationen von gehebelten Short-Positionen in Höhe von 370 Millionen Dollar ausgelöst – der höchste Gesamtbetrag seit Oktober 2025 [1].

Technische Analyse weist auf wichtige Widerstandsniveaus hin

Der ansteigende exponentiell gleitende 20-Tage-Durchschnitt bei 91.418 Dollar und der Relative-Stärke-Index nahe der überkauften Zone deuten darauf hin, dass die Bullen die Kontrolle behalten [2]. Ein Schlusskurs über dem Niveau von 96.848 Dollar könnte den Weg für eine Rallye auf 100.000 Dollar und anschließend auf 107.500 Dollar freimachen [2].

Allerdings handelt die Kryptowährung immer noch 23% unter ihrem Allzeithoch von 126.219 Dollar [1]. Die erste Unterstützung auf der Unterseite liegt beim Ausbruchsniveau von 94.789 Dollar, gefolgt vom 20-Tage-EMA [2].

Geopolitische Spannungen und Risk-Off-Umfeld

Mehrere Faktoren begrenzen Bitcoins Aufwärtspotenzial. Geopolitische Risiken haben sich verschärft, nachdem Proteste im Iran zu militärischen Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump führten, einschließlich eines potenziellen zusätzlichen Importzolls von 25% auf Länder, die "Geschäfte mit der Islamischen Republik Iran machen" [1]. Es sind Bedenken aufgekommen, dass sich die US-Beziehungen zu China und Indien verschlechtern könnten, falls der Vorschlag voranschreitet [1].

Zusätzlich hat die Absicht der Trump-Administration, die Kontrolle über Grönland zu erlangen, Anlegersorgen geweckt. Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius hat laut Politico Dänemark angeblich Unterstützung im Falle einer feindlichen Übernahme angeboten [1].

Traditionelle Märkte spiegeln breitere Unsicherheit wider

Bitcoins Rallye steht im scharfen Kontrast zur anhaltenden Schwäche des technologielastigen Nasdaq-Index, dem es wiederholt nicht gelungen ist, das Niveau von 26.000 zurückzuerobern, das zuletzt Anfang November 2025 zu sehen war [1]. Der Index fiel diese Woche um 1,6% [1].

Die Renditen der zweijährigen US-Treasuries fielen am Mittwoch auf 3,51%, was darauf hindeutet, dass Trader niedrigere Renditen im Austausch für die Sicherheit staatlich garantierter Anleihen akzeptieren [1]. Diese Verschiebung ist besonders bemerkenswert angesichts der Tatsache, dass der jüngste US-Verbraucherpreisindex bei 2,7% im Jahresvergleich lag, über dem Ziel der Federal Reserve [1].

Warren Buffett, Vorsitzender und ehemaliger CEO von Berkshire Hathaway, warnte Berichten zufolge, dass die fehlende Klarheit über die zukünftige Ausrichtung der künstlichen Intelligenz besorgniserregend sei. Berkshires Barposition kletterte auf einen Rekordwert von 381,7 Milliarden Dollar, gegenüber 170 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor [1].

Konkurrierende Ansichten zum Marktzyklus

Marktteilnehmer sind weiterhin geteilter Meinung über Bitcoins Entwicklung. Der Krypto-Analyst Midas deutete in einem Beitrag auf X an, dass Bitcoins aktuelle Struktur dem Zyklus 2020-2021 folgt und potenziell 150.000 Dollar erreichen könnte, falls sich die Geschichte wiederholt [2].

Umgekehrt erklärte der globale Investment Manager VanEck in seinem Q1 2026 Outlook, dass Bitcoins Vier-Jahres-Zyklus 2025 gebrochen sei, was "eine vorsichtigere kurzfristige Perspektive für die nächsten 3-6 Monate" unterstütze [2]. Allerdings blieben ausgewählte Analysten des Unternehmens "konstruktiver bezüglich des unmittelbaren Zyklus" [2].

Während die Unsicherheit über traditionelle und Krypto-Märkte hinweg zunimmt, bleibt die Frage, ob Bitcoin seinen zweimonatigen Bärenmarkt entscheidend beendet hat oder ob die Rallye eine vorübergehende Verschnaufpause in einem herausfordernden makroökonomischen Umfeld darstellt.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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