Bitcoin steigt auf 93.000 US-Dollar: Wall Street treibt Krypto-Rallye trotz Aktienverlusten

Bitcoin verzeichnet einen Kursanstieg von sieben Prozent und erreicht 93.000 US-Dollar. Analysten sehen erhebliches Aufwärtspotenzial aufgrund globaler Liquiditätszunahme und institutioneller Adoption.
Bitcoin hat am Wochenende eine bemerkenswerte Rallye hingelegt und ist auf 93.000 US-Dollar gestiegen – ein Plus von sieben Prozent innerhalb von 24 Stunden[2]. Die größte Kryptowährung erreicht damit eine Marktkapitalisierung von 1,9 Billionen US-Dollar[1]. Ethereum kletterte ebenfalls wieder über die symbolisch wichtige 3.000-Dollar-Marke, während der gesamte Kryptomarkt um fast acht Prozent zulegte[1].
Wall Street als Treiber der Rallye
Bemerkenswert an der aktuellen Entwicklung ist, dass sich der Kryptomarkt gegen den Trend bei US-Aktien stemmt. Während Nasdaq und S&P 500 jeweils rund ein Prozent verlieren, wird der Enthusiasmus vor allem von der Wall Street getragen[1].
Ein entscheidender Katalysator war die Ankündigung der Bank of America, die nun Kryptowährungen für jedes Portfolio empfiehlt – konkret zwischen ein und vier Prozent des Portfolios in digitale Assets zu investieren[1]. Noch bedeutender: Vanguard, der zweitgrößte Vermögensverwalter der Welt, eröffnete seinen 50 Millionen Anlegern den Zugang zu Krypto-ETFs[1].
Die Folge dieser Entwicklung ist eindrucksvoll: IBIT, der wertvollste Bitcoin-Spot-ETF, steht seitdem auf Platz eins der meistgekauften ETFs der Welt mit einem Handelsvolumen von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein rekordverdächtiger Wert[1].
Makroökonomische Rahmenbedingungen begünstigen Bitcoin
Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die Federal Reserve beim nächsten Meeting am 9. oder 10. Dezember nimmt zu[1]. Geringere Zinsen bedeuten mehr Liquidität am Markt, was vor allem Risiko-Assets wie Bitcoin zugutekommt. Gleichzeitig wurde am 1. Dezember 2025 das Quantitative Tightening eingestellt, wodurch ebenfalls mehr Geld zirkuliert[1].
Nick Ruck, Direktor bei LVRG Research, zeigt sich zuversichtlich: "Da Bitcoins Widerstandsfähigkeit inmitten sich entwickelnder regulatorischer Landschaften und institutioneller Adoption Ende 2025 durchscheint, sehen wir einen überzeugenden Weg für Bitcoin, die 100.000-Dollar-Marke in den kommenden Monaten zurückzuerobern."[2] Er ergänzte, dass der Aufstieg "durch makroökonomische Rückenwinde wie erneutes Zinssenkungspotenzial der Fed und zurückkehrende ETF-Zuflüsse angetrieben" werde[2].
Erhebliche Unterbewertung laut Analystenmodellen
Besonders aufschlussreich ist eine Analyse von Bitwise, die eine der größten Bewertungslücken in der Bitcoin-Geschichte identifiziert hat. Laut dem Kointegrations-Modell des Unternehmens unterschreitet BTC derzeit die globale Geldmenge um etwa 66 Prozent, was einen modellierten fairen Wert nahe 270.000 US-Dollar impliziert[3].
Diese Diskrepanz ergibt sich aus massiven globalen Liquiditätsmaßnahmen: Die USA geben jährlich fast 1,9 Billionen Dollar an Staatsanleihen aus, Japan rollt ein Konjunkturpaket von 110 Milliarden Dollar aus, Kanada hat die quantitative Lockerung neu gestartet, und China hat eine massive fiskalische Initiative von 1,4 Billionen Dollar genehmigt[3]. Die globale M2-Geldmenge ist auf ein Rekordniveau von 137 Billionen Dollar gestiegen[3].
Kritische Unterstützungszone im Fokus
CryptoQuant-Analysten hoben vor dem jüngsten Aufschwung die Zone zwischen 86.000 und 88.000 US-Dollar als kritischen Unterstützungsbereich hervor. "Dieses Niveau widerstand in den letzten Monaten sechzig Tests ohne zu brechen, was Verletzungen besonders bedeutsam macht", erklärte Analyst "Crazzyblockk"[2]. Ein Handel oberhalb dieser Marke zeige reduzierten Verkaufsdruck, während ein Bruch darunter Szenarien für niedrigere Kurse einleiten würde[2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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