Bitcoin überschreitet 90.000-Dollar-Marke nach Fed-Liquiditätsinjektionen – Ethereum-Treasury-Unternehmen plant massive Aktienerhöhung

Die US-Notenbank hat zum Jahresauftakt 22,8 Milliarden Dollar ins Finanzsystem gepumpt, was Bitcoin über die 90.000-Dollar-Schwelle trieb. Gleichzeitig sorgt ein extremer Vorschlag zur Aktienerhöhung beim Ethereum-Treasury-Unternehmen BitMine für Kontroversen.
Fed-Liquidität treibt Bitcoin-Kurs nach oben
Die US-Notenbank Federal Reserve hat das neue Jahr mit einer umfangreichen Liquiditätsbereitstellung begonnen. Über Nacht-Repo-Operationen injizierte die Zentralbank 22,8 Milliarden Dollar ins Finanzsystem, darunter 19,5 Milliarden Dollar in Staatsanleihen und 3,3 Milliarden Dollar in hypothekenbesicherte Wertpapiere [1].
Die Maßnahme markiert die erste Liquiditätsspritze des Jahres und folgt auf einen besonders aktiven Jahresabschluss 2025. Am 31. Dezember hatte die Fed bereits 74 Milliarden Dollar hinzugefügt – die größte einzelne Repo-Operation des vergangenen Jahres, die zur Unterstützung riskanterer Anlageklassen wie Bitcoin und des gesamten Kryptomarktes beitrug [1].
Bitcoin startet stark ins neue Jahr
Bitcoin reagierte positiv auf die erhöhte Liquidität und durchbrach kurzzeitig die 90.000-Dollar-Marke, womit ein neues Jahreshoch erreicht wurde [1]. Diese Erholung erfolgt nach einem starken Markteinbruch Ende vergangenen Jahres, der nach dem Crash vom 10. Oktober begann. Steigende Liquidität und verbesserte Marktstimmung hätten die Preise nach oben getrieben [1].
Trotz zunehmender globaler Spannungen zeigte sich Bitcoin relativ stabil. Berichte über US-Maßnahmen gegen Venezuela sorgten zwar kurzzeitig für Unruhe und ließen den Kurs auf etwa 89.000 Dollar fallen, doch die Erholung erfolgte schnell. Die US-Generalstaatsanwältin Pam Bondi bestätigte, dass Venezuelas Präsident Nicolás Maduro und seine Frau in New York wegen schwerer Straftaten angeklagt wurden [1].
Bullische Prognosen für Bitcoin
Analysten zeigen sich optimistisch für die weitere Kursentwicklung. CryptoQuant prognostiziert, dass Bitcoin in diesem Jahr 170.000 Dollar erreichen könnte, falls die Erwartungen für lockerere Finanzbedingungen steigen und ETF-Zuflüsse stabil bleiben [1]. Obwohl Zinssenkungen durch die Fed kurzfristig unwahrscheinlich erscheinen, hat die Notenbank bereits mit sogenannten Reserve Management Purchases (RMP) begonnen [1].
Arthur Hayes, Mitgründer der Krypto-Börse BitMEX, geht davon aus, dass diese Käufe eine starke Bitcoin-Rallye antreiben könnten [1].
BitMine-Chef fordert 1.000-fache Aktienerhöhung
Parallel zu den Bitcoin-Entwicklungen sorgt Tom Lee, Vorsitzender des börsennotierten Ethereum-Treasury-Unternehmens BitMine, für Aufsehen. Er forderte die Aktionäre auf, einer Erhöhung der genehmigten Aktien von 50 Millionen auf 50 Milliarden zuzustimmen – eine 1.000-fache Steigerung [2].
Als Begründung nannte Lee die potenzielle Notwendigkeit künftiger Aktiensplits, da der Ethereum-Preis die Unternehmensbewertung in die Höhe treiben könnte. Der Aktienkurs von BitMine korreliere eng mit dem ETH-Preis, und Lee modellierte potenzielle künftige Bewertungen basierend auf dem ETH/BTC-Verhältnis [2].
Extreme Kursprognose für Ethereum
Lee prognostiziert, dass ETH einen Preis von 250.000 Dollar erreichen könnte, falls Bitcoin auf eine Million Dollar steigt – ein Szenario, das den BitMine-Aktienkurs auf etwa 5.000 Dollar pro Aktie treiben würde [2]. "Die meisten Menschen bevorzugen Aktienkurse um die 25 Dollar und nicht Preise von 500, 1.500 oder 5.000 Dollar", erklärte Lee unter Verweis auf das psychologische Phänomen des "Unit Bias" [2].
Bei einem ETH-Preis von 250.000 Dollar müsste BitMine einen Aktiensplit im Verhältnis 100:1 durchführen, was zu rund 43 Milliarden im Umlauf befindlichen Aktien führen würde [2]. Lee stellte jedoch klar, dass aktuell 426 Millionen Aktien im Umlauf seien und die Erhöhung auf 50 Milliarden lediglich die maximal zulässige Gesamtzahl darstelle [2].
Kritik an unrealistischen Prognosen
Die Reaktionen in sozialen Medien fielen überwiegend negativ aus. Viele Nutzer argumentierten, dass eine derart massive Erhöhung des genehmigten Kapitals verwässernd wirke. Ein Nutzer bezeichnete den Vorschlag als "verdächtig und lächerlich", besonders da man eine solche Genehmigung auch dann noch einholen könne, wenn der Kurs tatsächlich steige [2].
Die Kursprognose von 250.000 Dollar für ETH gilt als äußerst unrealistisch – die damit einhergehende Marktkapitalisierung entspräche fast dem Siebenfachen von Nvidia [2].
BitMine baut Treasury weiter aus
Ungeachtet der Kritik erweitert BitMine seine Ethereum-Bestände kontinuierlich. Das Unternehmen kaufte kürzlich weitere 32.938 ETH im Wert von über 102 Millionen Dollar. Die Treasury überschritt im Dezember die Marke von 4 Millionen ETH im Wert von über 12 Milliarden Dollar [2]. BitMine, das 2025 von einem reinen Bitcoin-Mining-Unternehmen zu einer ETH-Treasury-Strategie wechselte, behält weiterhin Teile seines Bitcoin-Geschäfts bei und hat zusätzlich mit Staking begonnen, um weitere Renditen zu erwirtschaften [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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