Bitcoin-Handel bei Banken nimmt zu – XRP-ETFs brechen Rekorde

Bitcoin-Handel bei Banken nimmt zu – XRP-ETFs brechen Rekorde

Während deutsche Banken ihr Bitcoin-Angebot ausbauen, sammeln XRP-ETFs in den USA binnen vier Wochen fast eine Milliarde Dollar ein. Gleichzeitig plant ein neuer Bitcoin-ETF eine ungewöhnliche Handelsstrategie.

Deutsche Banken bauen Bitcoin-Angebote aus

Der Handel mit Bitcoin über klassische Banken gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Institute integrieren digitale Vermögenswerte in ihre Systeme, wobei sich die Angebote deutlich unterscheiden [1]. Während einige Häuser bereits vollständige Lösungen anbieten, befinden sich andere noch im Aufbau eigener Strukturen oder setzen zunächst auf externe Dienstleister [1].

Für Anleger wird die Frage immer relevanter, welche Bank direkten Zugang zu Bitcoin ermöglicht und wie sich die verschiedenen Angebote in Bezug auf Verwahrung und Sicherheit unterscheiden [1]. Die wachsende Nachfrage zeigt, dass institutionelle Anbieter nicht länger um das Thema Kryptowährungen herumkommen.

XRP-ETFs übertreffen Erwartungen

Einen bemerkenswerten Erfolg verzeichnen die XRP Spot ETFs in den Vereinigten Staaten. Seit ihrem Handelsstart Mitte November haben die vier Fonds kumulierte Nettozuflüsse von 935 Millionen US-Dollar erzielt [2]. Die Produkte der Vermögensverwalter Canary Capital, Bitwise, Grayscale und Franklin Templeton entwickelten sich damit außergewöhnlich dynamisch [2].

Ripple-CEO Brad Garlinghouse zeigt sich stolz über diese Entwicklung: "XRP ist nun der schnellste Krypto-ETF, der in den USA ein verwaltetes Vermögen von einer Milliarde US-Dollar erreicht hat" [2]. Den Erfolg führt er auf zwei wesentliche Faktoren zurück: die generell steigende Nachfrage nach regulierten Krypto-Investmentprodukten sowie die speziellen Eigenschaften der neuen ETF-Investoren [2].

Besonders die langfristigen Perspektiven bewertet Garlinghouse positiv: "Langlebigkeit, Stabilität und Community sind allesamt unterschätzte Themen, die für diese neue Gruppe von 'Offchain'-Krypto-Inhabern von Bedeutung sind" [2]. Diese Faktoren würden seiner Einschätzung nach klar für Ripple und XRP sprechen [2].

Innovativer Bitcoin-ETF mit Nachthandel-Strategie

Während die XRP-Produkte Erfolge feiern, verzeichneten US-amerikanische Spot Bitcoin ETFs im November Rekordabflüsse von rund vier Milliarden US-Dollar [3]. BlackRock's iShares Bitcoin Trust und Fidelity's Wise Origin Bitcoin Fund führten die Rücknahmen an [3].

Dennoch plant Tidal Trust II eine innovative Produkteinführung: Der Nicholas Bitcoin and Treasuries AfterDark ETF würde Bitcoin ausschließlich außerhalb der regulären US-Handelszeiten halten [3]. Laut der SEC-Einreichung würde der Fonds Bitcoin am Ende der US-Handelszeiten kaufen und bei Markteröffnung wieder verkaufen [3].

Tagsüber würde das Vermögen in US-Staatsanleihen, Geldmarktfonds und andere Zahlungsmitteläquivalente investiert [3]. Diese Strategie soll es Anlegern ermöglichen, indirekt von Bitcoin zu profitieren, während die Preisvolatilität während der Handelszeiten vermieden wird [3].

ETF-Analyst Eric Balchunas kommentierte die Einreichung mit dem Hinweis: "Wir haben uns das letztes Jahr angeschaut und festgestellt, dass die meisten Gewinne tatsächlich außerhalb der Handelszeiten erzielt werden" [3]. Ein solcher "Bitcoin After Dark ETF" könnte daher bessere Renditen erzielen [3].

Ausblick

Die Entwicklungen zeigen, dass sich der Kryptowährungsmarkt zunehmend institutionalisiert. Während traditionelle Banken in Deutschland ihre Angebote ausbauen, experimentieren US-Vermögensverwalter mit neuen Produktstrukturen, um unterschiedliche Anlegergruppen zu erreichen.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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