Bitcoin-Treasury-Strategie gewinnt an Fahrt, da BitMine Ethereum-Bestände trotz Marktvolatilität ausweitet

BitMines Ethereum-Kauf im Wert von 82 Millionen Dollar unterstreicht die wachsende Akzeptanz von Kryptowährungs-Treasury-Strategien in Unternehmen, während Branchenexperten über die Nachhaltigkeit von Premiumwertungen für Fintech-Treasury-Unternehmen debattieren.

BitMine erweitert Kryptowährungs-Treasury um 82 Millionen Dollar Ethereum-Kauf

BitMine, das weltweit größte Ethereum-Treasury-Unternehmen, hat 28.625 ETH-Token im Wert von etwa 82 Millionen Dollar erworben, wie On-Chain-Daten von Arkham Intelligence zeigen[1]. Der Kauf ließ die Unternehmensaktien um 11% in die Höhe schnellen und signalisiert großes Vertrauen in die Kryptowährungs-Treasury-Strategie trotz jüngster Marktturbulenzen.

Die Akquisition erfolgt nach einer schwierigen Phase für BitMine, in der die Aktien des Unternehmens im Laufe des vorherigen Monats um mehr als 42% einbrachen inmitten von Fragen zur Nachhaltigkeit des auf Ethereum fokussierten Treasury-Geschäftsmodells[1]. Dennoch bleiben die Aktien des Unternehmens in den letzten sechs Monaten um 190% gestiegen und im bisherigen Jahresverlauf um 270%[1].

Die Kennzahl von Treasury-Unternehmen verstehen: Sats pro Aktie

Mit dem wachsenden Einsatz von Kryptowährungs-Treasury-Strategien in Unternehmen betonen Branchenexperten, dass traditionelle Bewertungsmetriken möglicherweise nicht das gesamte Bild erfassen. Speziell für Bitcoin-Treasury-Unternehmen ist die Schlüsselleistungskennzahl "Sats pro Aktie" und nicht herkömmliche Aktienkursmetriken[2].

Sats pro Aktie misst, wie viel Bitcoin jede Aktie darstellt, wobei ein Satoshi (oder "Sat") ein Hundertmillionstel eines Bitcoin ausmacht[2]. Wenn diese Zahl steigt, erhalten Aktionäre mit jeder gehaltenen Aktie mehr Bitcoin-Exposition, was das Hauptziel eines Treasury-Unternehmens sein sollte[2].

Die Kennzahl überschneidet sich mit einer anderen wichtigen Messgröße: mNAV, die den Gesamtunternehmenswert eines Unternehmens mit dem Marktwert seiner Bitcoin-Bestände vergleicht[2]. Wenn mNAV 1,0 übersteigt, bewertet der Markt das Unternehmen mit einem Aufschlag zu seinem Vermögenswert, und neue Kapitalerhöhungen werden "akkretiv" für bestehende Aktionäre – was bedeutet, dass Bitcoin-Bestände schneller wachsen als die Anzahl der Aktien[2].

Finanzielle Leistung trotz Volatilität

Trotz eines geschätzten unrealisierten Verlusts von 4,39 Milliarden Dollar auf seinen Ethereum-Beständen aufgrund eines Rückgangs des ETH-Preises um 27,5% im letzten Monat[1] berichtete BitMine über starke Finanzergebnisse. Das Unternehmen verzeichnete einen Nettogewinn von 328,1 Millionen Dollar für sein Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn pro Aktie von 13,39 Dollar[1].

In einem bedeutenden Schritt kündigte BitMine seine erste jährliche Dividende von 0,01 Dollar pro Aktie an und kündigte Pläne für den Start eines "Made-in-America Validator Network" an, ein spezielles Staking-Angebot, das seine umfangreichen Ethereum-Bestände produktiv nutzen soll[1].

Branchenexperten stellen Premiumwertungen in Frage

Nicht jeder teilt den Optimismus rund um Kryptowährungs-Treasury-Unternehmen. Matt Hougan, Chief Investment Officer bei Bitwise, prognostizierte, dass "die meisten Kryptowährungs-Treasury-Unternehmen mit einem Rabatt gehandelt werden, und nur wenige außergewöhnliche Unternehmen mit einem Aufschlag" in Zukunft gehandelt werden[1].

Nate Geraci, Präsident von NovaDiusWealth, ging noch weiter und deutete an, dass Spot-Kryptowährungs-ETFs wahrscheinlich zu "DAT-Killern" werden – in Bezug auf Digital Asset Treasury-Unternehmen wie BitMine[1]. "DATs florerten durch regulatorische Arbitrage," erklärte Geraci. "Dieses Spiel ist jetzt so gut wie vorbei"[1].

Langfristige Strategiefokus

Befürworter des Treasury-Unternehmensmodells argumentieren, dass dieser Ansatz einen grundlegenden Wandel in der Investor-Mentalität erfordert. Anstatt Erfolg in Fiat-Währungsbegriffen zu messen, konzentrieren sich Treasury-Unternehmen darauf, im Laufe der Zeit mehr Bitcoin oder Kryptowährungen pro Aktie zu sammeln[2].

Nach dieser Philosophie sind Aktienkursschwankungen weniger wichtig als die zugrunde liegende Kryptowährungsexposition, mit der Erwartung, dass "der Aktienkurs langfristig Sats pro Aktie folgt und nicht umgekehrt"[2]. Ein gut verwaltetes Treasury-Unternehmen sollte seine Bestände sichern, operative Risiken vermeiden und seine Kryptowährungsreserven "einen Sat nach dem anderen" aufbauen[2].

Mit der fortlaufenden Entwicklung der Kryptowährungs-Akzeptanz in Unternehmen wird die Spannung zwischen traditionellen Bewertungsmethoden und Kryptowährungs-nativen Metriken wahrscheinlich ein fortbestehendes Diskussionsthema unter Investoren und Marktanalysten bleiben.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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