Bitcoin-Schatzstrategien unter Druck: GameStop verfehlt Gewinnziele und Twenty One Capital stürzt zum Börsenstart um 20% ab

Corporate Bitcoin-Schatzstrategien sehen sich wachsender Skepsis ausgesetzt, da GameStop trotz BTC-Bestände enttäuschende Gewinne meldet, während der vielversprechende Börsengang von Twenty One Capital am ersten Handelstag um knapp 20% einbricht.
Corporate Bitcoin-Strategien erleben Realitätsprüfung am Markt
Die Bewegung der Corporate Bitcoin Treasury stößt auf erhebliche Widerstände, da zwei hochkarätige Unternehmen die wachsenden Herausforderungen dieser Strategie demonstrieren. GameStop enttäuschte Anleger mit seinen Q3-Gewinnen trotz Bitcoin-Bestände, während Twenty One Capital's Börsengang-Debüt mit einem Kurssturz von knapp 20% endete und die Nachhaltigkeit von Bitcoin-fokussierten Geschäftsmodellen in Frage stellt.
Der Rückgang markiert eine dramatische Kehrtwende vom früheren Optimismus rund um Unternehmen, die Digital Asset Treasury-Strategien adoptieren, wobei Standard Chartered den Rückgang auf Marktsättigung und erhöhte Anlegervorsicht zurückführt.
GameStops Bitcoin-Strategiewechsel verfehlt Erwartungen
GameStops vierteljährliche Ergebnisse verfehlten Schätzungen, belastet durch schwache Verkäufe und geringere Gewinne aus Bitcoin-Investitionen. Der Videospiel-Einzelhandelskette, die mit dem Rückgang physischer Medien in ihrem Kerngeschäft kämpft, gelang es im April, 1,5 Milliarden Dollar zu beschaffen, um Bitcoin-Käufe zu finanzieren und erwarb im Mai 4.710 BTC als Teil einer strategischen Neuausrichtung zur Transformation in ein Digital Asset Treasury-Unternehmen.
Die Anlegerreaktion war jedoch bestenfalls verhalten. GameStop-Aktien fielen um 11%, nachdem das Unternehmen seinen Treasury-Strategiewechsel ankündigte, was Bedenken hinsichtlich der Effektivität des Digital Asset-Ansatzes widerspiegelt.
CEO Ryan Cohen hat Kryptowährungen und Bitcoin als Inflationsschutz positioniert und Pläne zur Akzeptanz von Kryptozahlungen in GameStop-Läden offenbart. "Die Möglichkeit, Kryptowährungen tatsächlich in Transaktionen zu nutzen, ist eine Gelegenheit, die wir untersuchen," sagte Cohen im Juli. Er deutete auch an, dass das Unternehmen daran arbeitet, die Abhängigkeit von physischer Hardware und Spielverkäufen aufgrund steigender Kosten zu reduzieren und sich stattdessen auf Sammelobjekte wie Handelskarten zu konzentrieren.
Twenty One Capitals enttäuschende Börseneinführung
Der Börsengang von Twenty One Capital sollte einer der bedeutendsten Krypto-bezogenen Börsengänge des Jahres werden. Mit über 43.500 BTC in der Bilanz, einer Marktkapitalisierung von etwa 4 Milliarden Dollar und Unterstützung durch prominente Investoren wie Tether, Bitfinex und SoftBank schien das von Jack Mallers gegründete Unternehmen zum Erfolg prädestiniert.
Stattdessen stürzte die Aktie am ersten Handelstag um knapp 20% ab und vermittelte eine ernüchternde Botschaft an den Bitcoin-Unternehmenssektor. Das enttäuschende Debüt erfolgt, während Bitcoin Treasury-Unternehmen insgesamt kollabiert sind, wobei viele zweistellige Prozentsätze verloren haben und einige über 90% von ihren Höchstständen gefallen sind.
Die Frage des Geschäftsmodells
Eine kritische Herausforderung für Twenty One Capital ist die Klarheit über ihre tatsächlichen Geschäftsoperationen. Abgesehen von Bitcoin-Beständen von etwa 43.500 BTC bleiben die umsatzgenerierenden Aktivitäten des Unternehmens unklar.
CEO Mallers hat versucht, Twenty One davor zu bewahren, als reiner Bitcoin Treasury-Klon wahrgenommen zu werden. "Wir möchten nicht, dass der Markt uns als Bitcoin Treasury bewertet," erklärte er in einem CNBC-Interview. Mallers beschrieb Ambitionen, verschiedene Dienstleistungen anzubieten, einschließlich Makler-, Kreditvergabe- und Börsenservices – ein Unternehmen mit Cashflows, nicht nur Coins.
Dennoch fehlen konkrete Produkte, Zeitpläne und eine präzise Roadmap. Mallers versprach nur, dass "Dinge kommen werden. Früher als viele denken." Bis dahin bleibt Twenty One ein Milliardenunternehmen mit vier Vollzeitbeschäftigten, umfangreichen Bitcoin-Beständen und einem Geschäftsmodell, das sich noch materialisieren muss.
Breitere Marktauswirkungen
Die Schwierigkeiten sowohl GameStops als auch Twenty One Capitals deuten darauf hin, dass das bloße Halten von Bitcoin nicht mehr ausreicht, um Anlegervertrauen zu generieren. Während die Bitcoin-Preise in letzter Zeit stagniert haben, erlebten die Aktien treasury-fokussierter Unternehmen schwere Rückgänge.
Der Gegensatz zu früheren Krypto-Börsengängen 2024 – einschließlich Bullish und Circle, die mit überzeichneten Listings und explosiven Handelsstartern rekordverdächtige Debüts feierten – verdeutlicht, wie schnell sich die Marktsentimentale gewendet hat. Das, was vor wenigen Monaten als "kleine Sensation" erscheinen mochte, sieht sich nun erheblicher Skepsis von Anlegern gegenüber, die klarere Wege zur Rentabilität über bloße Kryptowährungswertsteigerung hinaus fordern.
Quellen
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