Bitcoin unter Druck: Analysten erwarten Rücksetzer auf 80.000 Dollar

Der Bitcoin-Kurs konsolidiert weiter unterhalb der 95.000-Dollar-Marke. Technische Analysen deuten auf mögliche Korrekturen in Richtung 80.000 Dollar hin, während auch Dogecoin mit strukturellen Schwächen kämpft.
Bitcoin kämpft mit Widerständen
Der Bitcoin-Kurs zeigt sich weiterhin unter Druck und notiert aktuell knapp unter der psychologisch wichtigen Marke von 95.000 US-Dollar. Gegenüber dem Donnerstagschluss verzeichnete BTC/USD einen Rückgang von knapp 2 Prozent [2]. Nach einer Ablehnung am Jahresöffnungsniveau von 2025 fehlt dem Kurs derzeit die Dynamik für weitere Aufwärtsbewegungen.
Marktbeobachter richten ihren Fokus nun auf tiefere Unterstützungszonen. Laut einer Analyse des Trading-Accounts Exitpump zeigt die Orderbuch-Heatmap eine dünne Nachfrageseite, wobei erst bei 86.000 Dollar und darunter größere Kaufmauern zu finden sind [2]. Der Krypto-Investor Ted Pillows identifizierte anhand von CoinGlass-Daten zwei relevante Liquiditätszonen: "Die obere Liquidität liegt bei etwa 94.500 Dollar, während die untere Liquidität bei rund 90.000 Dollar angesiedelt ist" [2].
Technische Analyse deutet auf weitere Korrekturen hin
Besonders aufschlussreich ist die Ichimoku-Cloud-Analyse des Traders Titan of Crypto, die auf eine mögliche Unterstützungszone deutlich unter dem aktuellen Niveau hinweist. "BTC hat das vorherige Wochenhoch erreicht, konnte aber nicht über den Kijun ausbrechen. Ein Rücksetzer zum Tenkan ergibt hier Sinn. Wenn dieser bricht, liegt die nächste Unterstützung bei etwa 83.900 Dollar" [2], erklärt der Analyst.
Pillows betrachtet die aktuelle Konstellation als ein typisches Setup, bei dem zunächst die unteren Bereiche getestet werden, bevor eine Trendentscheidung fällt. "Ein Durchlauf der unteren Liquidität vor einer Umkehr macht Sinn" [2], kommentierte er die Situation.
Dogecoin zeigt erste bullische Signale
Auch der Meme-Coin Dogecoin befindet sich in einer kritischen Phase. Auf dem Tageschart setzt DOGE seine Abwärtskonsolidierung fort, allerdings ohne neue dynamische Tiefpunkte zu bilden [1]. Bemerkenswert ist dabei das Verhalten des Relative Strength Index (RSI), der trotz fallender Kurse seitwärts tendiert. Diese Diskrepanz könnte auf eine bullische Divergenz hindeuten, die häufig als Frühindikator für einen potenziellen Trendwechsel interpretiert wird [1].
Allerdings ist der Weg zu einer nachhaltigen Erholung anspruchsvoll. Dogecoin müsste zunächst den 800 EMA im Tageschart zurückerobern, der als zentrale Trendinstanz fungiert [1]. Davor liegen mehrere Widerstandszonen, darunter der 50 EMA, der 200 EMA und ein ausgeprägter Widerstand bei etwa 0,18 US-Dollar.
Kurzfristige Perspektiven bleiben fragil
Im 4-Stunden-Chart zeigt sich bei Dogecoin ein differenzierteres Bild. Kurzfristig besteht das Risiko weiterer Abwärtsbewegungen, da noch offene Long-Positionen aus der impulsiven Abwärtskerze vom 2. Dezember nicht bereinigt wurden [1]. Das Setup bleibt jedoch konstruktiv, solange der 50 EMA in diesem Zeitfenster nicht nachhaltig verloren geht.
Ein klares Umkehrsignal würde erst über der Marke von 0,15 US-Dollar entstehen, die nicht nur einen lokal relevanten Widerstand, sondern auch den 200 EMA im 4-Stunden-Chart markiert [1]. Die kommenden Handelssessions werden entscheidend sein, ob sich aus den technischen Divergenzen ein nachhaltiger Trendimpuls entwickelt oder ob beide Kryptowährungen die übergeordnete Marktschwäche weiter nachvollziehen.
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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