Bitcoin-Kurs unter Druck: Deutsche Bank analysiert fünf Gründe für den massiven Einbruch
Der Bitcoin-Kurs ist von 126.000 auf 82.000 US-Dollar gefallen – ein Minus von 35 Prozent. Analysten der Deutschen Bank nennen makroökonomische Sorgen und institutionelle Abflüsse als Hauptgründe für den Absturz.
Historischer Einbruch erschüttert Krypto-Markt
Der Bitcoin-Kurs hat in den vergangenen Wochen einen dramatischen Absturz erlebt. Binnen kurzer Zeit fiel die Kryptowährung von ihrem Höchststand bei 126.000 US-Dollar auf 82.000 US-Dollar – ein Einbruch um 35 Prozent [1]. Die erhoffte Jahresendrallye blieb aus, stattdessen dominiert Angst den Markt.
Analysten der Deutschen Bank erklärten gegenüber Decrypt, dass die Lage ungewiss bleibe: "Ob sich Bitcoin nach dieser Korrektur stabilisieren wird, bleibt ungewiss" [1]. Besonders bemerkenswert sei, dass dieser Abschwung vor dem Hintergrund einer erheblichen Beteiligung institutioneller Anleger, politischer Entwicklungen und globaler Makrotrends eingetreten sei.
Bitcoin verhält sich wie Tech-Aktie statt Wertspeicher
Entgegen seiner oft beworbenen Rolle als "defensive Absicherung" wie Gold oder US-Staatsanleihen, verhält sich Bitcoin derzeit anders. "Seit Oktober verhält sich BTC eher wie eine wachstumsstarke Technologieaktie als wie ein unkorrelierter Wertspeicher", konstatieren die Analysten [1].
Fünf zentrale Gründe für den Crash
Die Deutsche Bank identifiziert mehrere Faktoren, die zum massiven Kurseinbruch geführt haben:
Makroökonomische Unsicherheit: Bitcoin leidet unter makroökonomischen Sorgen, Trumps unberechenbarem Handelskrieg und Befürchtungen hinsichtlich überbewerteter KI-Unternehmen [1].
Zinssorgen belasten: Die Krypto-Leitwährung entwickelt sich typischerweise am besten in einem Umfeld niedriger Zinsen. Widersprüchliche Signale der US-Notenbank hinsichtlich weiterer Zinssenkungen belasten den BTC-Kurs [1].
Regulatorische Unsicherheit: Während der GENIUS-Act erfolgreich verabschiedet wurde, steckt der CLARITY-Act – ein zentrales Marktstrukturgesetz – seit Monaten fest, was die Bitcoin-Adoption bremsen könnte [1].
Massive Gewinnmitnahmen: Nach dem Erreichen des Rekordhochs haben langfristige Investoren begonnen, Gewinne mitzunehmen und rund 800.000 BTC verkauft – der größte Abverkauf dieser Art seit Januar 2024 [1].
Sinkende Liquidität: Der Rückzug institutioneller Investoren aus dem Krypto-Markt erschwert eine nachhaltige Kurserholung erheblich [1].
Mining-Industrie unter zusätzlichem Druck
Parallel zum Kursverfall kämpft die Bitcoin-Mining-Branche mit einer Verschärfung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Netzwerk-Hashrate erreichte im Oktober einen Rekordwert von 1,16 ZH/s, während gleichzeitig der Bitcoin-Preis Richtung 81.000 US-Dollar fiel [2].
Der Hashprice, der die Einnahmen der Miner pro Recheneinheit misst, sank unter 35 US-Dollar pro Hash und liegt damit unter dem Median von 45 US-Dollar pro PH/s, den börsennotierte Mining-Unternehmen berichten [2]. Mehrere Betreiber nähern sich damit der Gewinnschwelle.
Die Amortisationszeiten für Mining-Rigs haben sich auf über 1.200 Tage verlängert, während gleichzeitig die Finanzierungskosten im gesamten Sektor steigen [2]. Dies stellt die Mining-Profitabilität auf die schwächsten Niveaus seit Beginn der Aufzeichnungen.
Vorsichtige Erholung mit Fragezeichen
Inzwischen konnte der BTC-Kurs zwar wieder auf 88.000 US-Dollar ansteigen, doch die Nachhaltigkeit dieser Erholungsbewegung bleibt zweifelhaft [1]. Die Kombination aus makroökonomischen Unsicherheiten, regulatorischen Hindernissen und der angespannten Lage in der Mining-Industrie deutet darauf hin, dass der Krypto-Markt weiterhin volatil bleiben könnte.
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.