Bitcoin unter Druck: Fidelity-Direktor warnt vor neuem Krypto-Winter, Tether-CEO sieht KI-Blase als größtes Risiko

Während Bitcoin um die 84.000-Dollar-Marke kämpft, prognostiziert ein Fidelity-Direktor einen Bärenmarkt mit möglichen Kursrückgängen bis 65.000 Dollar. Tether-CEO Paolo Ardoino warnt zudem vor einer KI-Blase als größtem Risiko für Bitcoin im Jahr 2026.
Bitcoin verteidigt kritische Unterstützungsmarke
Der Bitcoin-Kurs steht derzeit unter erheblichem Druck. Käufer versuchen die Unterstützung bei 84.000 US-Dollar zu verteidigen, doch eine Erholung dürfte auf Verkaufsdruck bei den gleitenden Durchschnitten stoßen [1]. Der 20-Tage-EMA liegt aktuell bei 89.369 US-Dollar, und die technischen Indikatoren deuten auf einen leichten Vorteil für die Bären hin [1].
Sollte der Kurs unter die 84.000-Dollar-Marke fallen, könnte Bitcoin auf 80.600 US-Dollar abrutschen [1]. Erst ein nachhaltiger Anstieg über die Widerstandsmarke von 94.589 US-Dollar würde einen möglichen Trendwechsel signalisieren und den Weg für eine Rallye in Richtung 100.000 US-Dollar ebnen [1].
Fidelity-Direktor prognostiziert jahrelangen Bärenmarkt
Jurien Timmer, Direktor für globale Makroökonomie bei Fidelity, warnt vor einem neuen Krypto-Winter, der mit den Bärenmärkten von 2018 und 2022 vergleichbar sein könnte [2]. "Ich bin zwar weiterhin optimistisch in Bezug auf Bitcoin, aber ich befürchte, dass BTC sowohl preislich als auch zeitlich einen weiteren vierjährigen Halving-Zyklus beendet haben könnte", schreibt Timmer in einem X-Post [2].
Da Bitcoin-Bärenmärkte laut dem Fidelity-Direktor meist etwa ein Jahr andauern, könnte 2026 ein potenzielles "Auszeitjahr" für Bitcoin werden [2]. Timmer erklärt: "Wenn wir alle Bullenmärkte (grün) visuell nebeneinanderstellen, sehen wir, dass das Oktober-Hoch von 125.000 US-Dollar nach 145 Monaten Aufschwung ziemlich gut zu dem passt, was man erwarten könnte" [2]. Eine maßgebliche Unterstützung erwartet er erst zwischen 65.000 und 75.000 US-Dollar [2].
Kritik an der Vierjahreszyklus-Theorie
Nicht alle Marktbeobachter teilen Timmers am Vierjahreszyklus ausgerichtete Analyse. "Zyklen waren am wichtigsten, als Bitcoin hauptsächlich von Privatanlegern und Minern angetrieben wurde", gibt X-Nutzer Garry Krug zu denken [2]. Institutionen und Regierungen hätten jedoch einen längeren Anlagehorizont, was die Boden- und Erholungsdynamik verändere [2].
Tether-CEO sieht KI-Blase als größtes Bitcoin-Risiko
Tether-CEO Paolo Ardoino identifiziert eine mögliche KI-Blase als das größte Risiko für Bitcoin im Jahr 2026 [3]. In einem Podcastgespräch erklärte er, Bitcoin sei weiterhin eng mit den globalen Kapitalmärkten verknüpft [3]. Sollte die Stimmung gegenüber großen KI-Unternehmen kippen, könnte dies auch die Kursentwicklung von Bitcoin beeinflussen [3].
Ardoino verwies dabei auf hohe Investitionen in Rechenzentren und Infrastruktur und sprach von überzogenen Erwartungen im KI-Sektor [3]. Gleichzeitig sieht der Tether-CEO für 2026 keinen vergleichbaren Risiko-Mix, wie er zu den starken Kursrückgängen von 2018 oder 2022 geführt hatte [3]. Angesichts wachsender Beteiligung durch Pensionsfonds und staatliche Stellen hält er drastische Korrekturen von 80 Prozent für unwahrscheinlich [3].
Tokenisierung als Wachstumschance
Positiv äußerte sich Ardoino zu Entwicklungen im Bereich der Tokenisierung realer Vermögenswerte [3]. Wertpapiere und Rohstoffe auf der Blockchain könnten seiner Einschätzung nach erheblich an Bedeutung gewinnen [3].
Weniger optimistisch zeigte sich der Tether-CEO beim Blick auf Europa. Er kritisierte, die Region verliere weiter an Innovationskraft und versuche, Märkte zu regulieren, deren Funktionsweise sie noch nicht ausreichend verstehe [3]. Die Umsetzung der MiCA-Regulierung habe dies gezeigt und bereits zu Delistings des Stablecoins USDT geführt [3].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.