Bitcoin unter Druck: Dünne Feiertagsliquidität und institutionelle Zurückhaltung belasten Markt

Bitcoin unter Druck: Dünne Feiertagsliquidität und institutionelle Zurückhaltung belasten Markt

Bitcoin notiert bei rund 87.000 US-Dollar und verzeichnet einen Jahresverlust von acht Prozent. Geringe Liquidität über die Feiertage und anhaltende ETF-Abflüsse signalisieren eine institutionelle Zurückhaltung am Kryptomarkt.

Schwache Marktphase zu Weihnachten

Der Kryptomarkt steht auch an Weihnachten weiter unter Druck. Bitcoin notiert bei rund 87.000 US-Dollar, was einem Rückgang von gut einem Prozent gegenüber dem Vortag entspricht [1]. Auf Jahressicht ergibt sich ein Minus von rund acht Prozent [1].

Auch andere Kryptowährungen zeigen sich angeschlagen. Ethereum handelt weiterhin unter der Marke von 3.000 US-Dollar, während XRP und Solana jeweils rund zwei Prozent im Minus liegen [1].

Extreme Angst und sinkende Liquidität

Das Marktsentiment bleibt schwach. Der Fear & Greed Index steht mit 24 Punkten weiter im Bereich extremer Angst [1]. Gleichzeitig nimmt die Liquidität zum Jahresende weiter ab, was die volatile Situation verschärft [1].

Marktbeobachter verweisen auf fehlende institutionelle Aktivität und die geringe Marktbreite in der Weihnachtswoche [1]. Die dünne Feiertagsliquidität macht es für Bitcoin schwierig, sich zu erholen.

Massive Liquidationen im Derivatehandel

Besonders dramatisch zeigt sich die Situation im Derivatehandel. In den frühen Morgenstunden wurden Long-Positionen im Wert von mehr als 500 Millionen US-Dollar liquidiert [1]. Die Funding-Rates sind durchweg negativ, das Open Interest sinkt weiter [1]. Der Markt baut demnach Risiko ab und reagiert entsprechend empfindlich auf kleinere Orders.

Treasury-Aktien unter Druck

Auch am Aktienmarkt macht sich Erschöpfung breit. Crypto-Treasury-Stocks wie Michael Saylors (Micro)Strategy erreichten neue Jahrestiefs [1]. Viele dieser Titel handeln inzwischen mit deutlichen Abschlägen auf ihren Nettoinventarwert [1]. Die übliche Jahresendrally scheint auszubleiben.

Anhaltende ETF-Abflüsse

Die institutionelle Zurückhaltung zeigt sich auch bei den Krypto-ETFs. Aggregate Bitcoin-ETF-Flows waren in den vergangenen vier aufeinanderfolgenden Handelstagen negativ [2]. Krypto-Fonds verzeichneten letzte Woche Abflüsse in Höhe von 952 Millionen US-Dollar [2]. Investoren haben nun in sechs der letzten zehn Wochen Kapital abgezogen [2].

"Crypto ETF selling pressure is back", konstatierte der Kobeissi Letter am Dienstag [2].

BlackRock als Ausnahme

Eine Ausnahme bildet BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT), der in der vergangenen Woche geringe Zuflüsse verzeichnete [2]. Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas stellte am Samstag fest, dass IBIT der einzige ETF auf Bloombergs "2025 Flow Leaderboard" mit einer negativen Jahresrendite ist [2].

"The real takeaway is that it was sixth place despite the negative return", fügte er hinzu [2]. Balchunas betonte, dass BlackRocks Flaggschiff-Bitcoin-Fonds sogar mehr Zuflüsse verzeichnete als der SPDR Gold Shares Fund (GLD), der um 64 Prozent zulegte [2].

"That's a really good sign long term IMO. If you can do $25 billion in a bad year, imagine the flow potential in a good year", sagte Balchunas [2].

Makroökonomische Faktoren ohne Wirkung

Auch die Makroseite liefert derzeit keinen positiven Impuls. Der US-Verbraucherpreisindex für November lag mit 2,74 Prozent zwar unter den Erwartungen, dennoch stieg der Risikoappetit nicht merklich an [1].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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