Bitcoin-Volatilität steigt – Potenzielle Rückkehr zu optionsgesteuerten Marktdynamiken

Die steigende Bitcoin-Volatilität nähert sich Niveaus, die seit der ETF-Zulassung nicht mehr verzeichnet wurden. Analysten debattieren, ob die jüngsten Marktturbulenzen durch Optionspositionierungen, Verkäufe von Langzeithaltern oder regulatorische Unsicherheit ausgelöst wurden.

Bitcoins jüngste Preisvolatilität klettert zurück in Richtung der Niveaus vor der ETF-Zulassung und wirft die Frage auf, ob sich der Kryptowährungsmarkt von der institutionellen Stabilität abwendet und zu den optionsgesteuerten Handelsdynamiken zurückkehrt, die frühere Bullenmärkte charakterisierten.

Volatilität nähert sich historischen Niveaus

Bitcoins implizite Volatilität nähert sich der Marke von 60, ein erheblicher Anstieg gegenüber den gedämpften Niveaus nach der Zulassung des US-Spot-Bitcoin-ETF [1]. Nach Angaben von Jeff Park, Marktanalyst und Berater des Investmentunternehmens Bitwise, überstieg Bitcoins implizite Volatilität nach der ETF-Zulassung nie 80 Prozent, doch die jüngsten Marktturbulenzen haben sie in die Höhe getrieben [1].

Park vermutet, dass dieser Wandel "zum ersten Mal seit knapp zwei Jahren" markieren könnte, dass Bitcoin wieder optionsgesteuert werden könnte, was potenziell "die entscheidenden Bewegungen schaffen könnte, die Bitcoin zu neuen Höchstständen führen" [1]. Er verwies auf Bitcoins Preisbewegungen im Januar 2021 als letzte große optionsgesteuerte Rally, die letztendlich BTC im November 2021 zu seinem Zyklushoch von 69.000 US-Dollar führte [1].

Diese Analyse widerlegt die vorherrschende Theorie, dass institutionelle Anleger und ETFs Bitcoin dauerhaft in eine reifere Anlageklasse mit gedämpfter Volatilität und vorhersehbaren Preisbewegungen umgewandelt haben [1].

Langzeithalter beenden Positionen

Als Bitcoin am Donnerstag unter die Marke von 85.000 US-Dollar fiel, warnte der erfahrene Investor Peter Schiff davor, dass Verkäufe von Bitcoin-Langzeithaltern an "schwache Hände" künftige Rückgänge verstärken könnten [2]. Bitcoin ist in der vergangenen Woche um 10 Prozent und im vergangenen Monat um 22 Prozent gefallen [2].

Schiff charakterisierte Bitcoin als "das schwächste Glied in der Risk-Asset-Kette" und argumentierte, dass es mehr Risiko als andere Vermögenswerte birgt und daher während des jüngsten Marktabschwungs "zuerst brach" [2].

Bemerkenswerte frühe Halter sind tatsächlich dabei, ihre Positionen zu beenden. Owen Gunden, einer von Bitcoins frühesten Langzeithaltern, verkaufte seinen gesamten Bestand von 11.000 BTC im Wert von etwa 1,3 Milliarden US-Dollar im Oktober und November [2]. Darüber hinaus offenbarte "Rich Dad, Poor Dad"-Autor Robert Kiyosaki, dass er BTC im Wert von etwa 2,25 Millionen US-Dollar verkauft hatte, behielt aber eine bullishe Langzeitperspektive bei [2].

Unsicherheit bei MSCI-Umklassifizierung

Die Unsicherheit am Markt wird durch MSCIs Konsultation zur Umklassifizierung von Unternehmen mit erheblichen Bitcoin-Beständen verstärkt, die zu einem Brennpunkt für Anleger geworden ist. Analyst Ran Neuner verknüpfte den Marktabsturz vom 10. Oktober direkt mit der Veröffentlichung der Konsultation und deutete an, dass dies Index-Tracking-Fonds zum Verkauf zwingen könnte, wenn Bitcoin-Schatzkammer-Unternehmen umklassifiziert werden [3].

MicroStrategy-Gründer Michael Saylor wehrte sich gegen Charakterisierungen seines Unternehmens als passiver Fonds ab und erklärte: "Strategy ist kein Fonds, keine Stiftung und keine Holdinggesellschaft. Wir sind ein börsennotiertes Betriebsunternehmen mit einem 500-Millionen-Dollar-Softwaregeschäft und einer einzigartigen Schatzstrategie, die Bitcoin als produktives Kapital nutzt" [3].

Mit MSCIs Entscheidung, die für Mitte Januar anstehend ist, rechnen Marktteilnehmer mit anhaltender Volatilität [3].

Marktstruktur-Debatte setzt sich fort

Analysten der Kryptobörse Bitfinex führten den aktuellen Abschwung auf "taktische Umschichtung" zurück, anstatt auf institutionelle Flucht, und deuteten an, dass Bitcoins langfristige Fundamentaldaten intakt bleiben [1]. Andere Theorien für den Rückgang umfassen die Liquidation von Positionen mit Hebelwirkung in Derivaten und breitere makroökonomische Belastungen [1].

Binance-CEO Richard Teng vermerkte, dass erhöhte Volatilität bei Bitcoin mit erhöhter Volatilität über alle Anlageklassen hinweg konsistent ist [1], was darauf hindeutet, dass die Kryptowährung trotz ihrer wachsenden institutionellen Akzeptanz noch immer von breiteren Marktdynamiken beeinflusst wird.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Bitcoin Price Volatility and Market Movements

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