Bitcoin vs. Edelmetalle: Langfristige Performance trotz kurzfristiger Divergenz

Bitcoin vs. Edelmetalle: Langfristige Performance trotz kurzfristiger Divergenz

Während Gold und Silber neue Allzeithochs erreichen, stagniert Bitcoin seit Wochen. Die aktuellen Marktbewegungen zeigen eine interessante Verschiebung zwischen traditionellen und digitalen Wertspeichern.

Gold und Silber setzen zu Höhenflug an

Während Bitcoin seit Wochen kaum vom Fleck kommt, erleben Gold und Silber derzeit eine außergewöhnlich starke Phase [1]. Beide Edelmetalle sind zuletzt deutlich gestiegen und haben neue Allzeithochs erreicht [1]. Silber profitierte dabei nicht nur von einem schwächeren US-Dollar und Erwartungen an eine lockerere Geldpolitik, sondern auch von Angebotsverknappungen [1]. Vor allem chinesische Exportbeschränkungen haben den Markt zusätzlich unter Druck gesetzt und das Angebot verknappt [1].

Bitcoin hingegen verzeichnete im Dezember einen Preisrückgang von über 4 Prozent [2]. Das Asset wird das Jahr voraussichtlich unterhalb seines Startwerts von rund 94.000 US-Dollar beenden und liegt deutlich unter seinem Allzeithoch von 124.000 US-Dollar, das im Oktober erreicht wurde [2]. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wird Bitcoin bei 88.000 US-Dollar gehandelt [2].

Strategy setzt aggressive Akkumulation fort

Trotz des Preisrückgangs setzte Strategy, das Bitcoin-Investmentvehikel von Michael Saylor, seine aggressive Akkumulationsstrategie fort. Das Unternehmen kaufte allein im Dezember 22.628 BTC [2]. Dies bringt die Gesamtbestände des Unternehmens auf 672.497 BTC, was etwa 3,3 Prozent der derzeit im Umlauf befindlichen 19,9 Millionen Bitcoin entspricht [2].

Die Käufe im Dezember rundeten ein Jahr aggressiver Akkumulation durch Strategy ab. Das Unternehmen meldete in 41 separaten Wochen des Jahres 2025 Bitcoin-Käufe [2]. Dies markiert einen deutlichen Anstieg gegenüber 18 Wochen im Jahr 2024 und nur acht Wochen im Jahr 2023 [2].

Wachsender Trend zu Treasury-Unternehmen

Der Erfolg von Strategy beim Angebot von Schuldtiteln zur Finanzierung neuer Bitcoin-Käufe hat andere Unternehmen dazu inspiriert, "Bitcoin Treasury-Unternehmen" zu werden – also Unternehmen, die Bitcoin in ihren Bilanzen halten [2]. Laut BitcoinTreasuries.net halten 192 börsennotierte Unternehmen fast 1,1 Millionen BTC in ihren Treasuries [2].

Ausblick auf 2026 bleibt umstritten

Die Meinungen über Bitcoins weiteren Kursverlauf sind geteilt. Einige Trader sagen voraus, dass Bitcoin weitere Verluste erleiden könnte, möglicherweise bis auf 40.000 US-Dollar, falls der traditionell verstandene vierjährige Boom-and-Bust-Zyklus noch intakt ist [2].

Nicht jeder ist jedoch überzeugt. Nick Ruck, Direktor von LVRG Research, erklärte gegenüber Cointelegraph, dass die institutionelle Nachfrage durch Exchange-Traded Funds (ETFs) und Corporate Treasuries den Schlag abgemildert habe [2]. "Während der Bullenmarkt angesichts makroökonomischer Belastungen einer kurzfristigen Konsolidierung ausgesetzt sein könnte, erwarten wir, dass er sich bis 2026 mit Unterstützung durch anhaltende strukturelle Zuflüsse und sich entwickelnde Marktdynamiken fortsetzen wird", sagte er [2].

Divergenz zwischen Anlageklassen

In diesem Umfeld rückt der Vergleich zwischen Bitcoin, Gold und Silber erneut in den Fokus [1]. Die aktuelle Phase zeigt eine interessante Divergenz: Während traditionelle Edelmetalle von geopolitischen Unsicherheiten und Angebotsverknappungen profitieren, konsolidiert Bitcoin nach seinem starken Anstieg im vergangenen Jahr. Die langfristige Performance und die Rolle verschiedener Makrofaktoren bleiben zentrale Themen für Investoren, die zwischen traditionellen und digitalen Wertspeichern diversifizieren.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Makroökonomie

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