Bitcoin-Whale-Aktivität zeigt gemischte Signale, während 25.000 Millionärs-Adressen verschwinden

Krypto-Börsen verzeichneten ungewöhnliche Bitcoin-Zuflüsse von über 17.000 BTC, während Blockchain-Daten einen Rückgang der Millionärs-Wallet-Adressen um 16 % im vergangenen Jahr zeigen, was Fragen zur Marktnachhaltigkeit aufwirft.
Starke Börsen-Zuflüsse signalisieren potenziellen Verkaufsdruck
Kryptowährungs-Börsen erlebten einen ungewöhnlichen Anstieg von Bitcoin-Einlagen über einen Zeitraum von 48 Stunden, wobei mehr als 17.000 BTC zwischen dem 20. und 21. Januar auf Handelsplattformen flossen. Laut Bitcoin-Forscher Axel Adler Jr. umfasste dies 9.867 BTC am 20. Januar und 6.786 BTC am 21. Januar [1].
Die Zuflüsse stellen eine signifikante Abweichung von der typischen täglichen Netflow-Spanne des Januars von negativen 2.000 bis positiven 2.000 BTC dar [1]. Während sich die Netflows inzwischen wieder auf etwa 296 BTC normalisiert haben, haben die kumulierten Einlagen das geschaffen, was Analysten als Angebotsüberhang in der Nähe der aktuellen Preisniveaus beschreiben [1].
Dieses Muster spiegelt Bewegungen wider, die beobachtet wurden, als der Markt im Juli und August 2025 seinen Höhepunkt erreichte, was potenziell darauf hindeutet, dass sich der aktuelle Ausverkauf intensivieren könnte [1]. Die Preiszone zwischen 89.000 und 90.000 US-Dollar wird nun als kritischer Widerstandstest für Bitcoins Erholungstrajektorie betrachtet [1].
Kurzfristige Halter verzeichnen Verluste
Marktdaten zeigen, dass jüngste Bitcoin-Käufer unter finanziellem Druck stehen. Die Short-Term Holder Spent Output Profit Ratio (SOPR), die verfolgt, ob kürzliche Käufer mit Gewinn oder Verlust verkaufen, zeigt einen gleitenden Sieben-Tage-Durchschnitt von 0,996 – unter der wichtigen Gewinnschwelle von 1,0 [1].
Als Bitcoin sein jüngstes Tief nahe 87.500 US-Dollar erreichte, fiel die SOPR auf 0,965, was darauf hindeutet, dass kurzfristige Halter einen durchschnittlichen Verlust von 3,5 % realisierten [1].
25.000 Millionärs-Adressen innerhalb eines Jahres verloren
Blockchain-Daten zeigen einen erheblichen Rückgang hochwerter Bitcoin-Wallet-Adressen im vergangenen Jahr. Die Anzahl der Adressen, die mindestens eine Million US-Dollar in Bitcoin halten, fiel von etwa 157.500 im Januar 2025 auf ungefähr 132.400 Anfang 2026 – ein Rückgang von etwa 16 % [2].
Adressen, die nahe an der Millionen-Dollar-Schwelle positioniert waren, erwiesen sich als besonders anfällig und zeigten eine größere Sensibilität gegenüber Preisrückgängen und Marktvolatilität [2]. Im Gegensatz dazu zeigten die größten Bitcoin-Halter mehr Widerstandsfähigkeit, wobei Wallets mit über zehn Millionen US-Dollar in Bitcoin einen deutlich geringeren Rückgang erlebten [2].
Ein Großteil des Wachstums bei Bitcoin-Millionärs-Adressen ereignete sich vor bedeutenden politischen Entwicklungen, insbesondere nach der Wahl im November 2024, als Bitcoins Preisanstieg viele Wallets allein durch Preissteigerung über die Millionen-Dollar-Marke drückte [2].
Einige positive Marktindikatoren treten zutage
Trotz der besorgniserregenden Zufluss-Daten zeigt die Glassnode-Analyse Verbesserungen bei bestimmten Spot-Markt-Kennzahlen. Sowohl Binance als auch das aggregierte kumulative Volumen-Delta der Börsen haben sich wieder in Richtung kaufdominierter Bedingungen verschoben, während sich der Verkaufsdruck auf Coinbase stabilisiert hat [1].
Das aggregierte kumulative Volumen-Delta des Börsen-Spot-Marktes hat Niveaus erreicht, die zuletzt im April 2025 beobachtet wurden, einer Periode, die zuvor einer signifikanten Preisspannen-Expansion vorausging [1]. Die aktuelle Kaufaktivität bleibt jedoch unzureichend, um die Preise trotz der Verringerung des Überangebots vollständig zu stabilisieren [1].
Krypto-Analyst Darkfost merkte an, dass Stablecoin-Kennzahlen einen potenziellen Bodenbildungsprozess unterstützen. Nach Bitcoins jüngster Korrektur erlebte die Stablecoin Supply Ratio ihren stärksten Rückgang des aktuellen Zyklus, was darauf hindeutet, dass Bitcoins Marktkapitalisierung schneller zurückging als die verfügbare Stablecoin-Liquidität [1].
Politische Unterstützung unzureichend für nachhaltiges Wachstum
Die Daten deuten darauf hin, dass politische Entwicklungen zugunsten von Kryptowährungen sich nicht in nachhaltige Vermögensbildung übersetzt haben, wenn sie mit Marktvolatilität und Gewinnmitnahme-Verhalten konfrontiert werden [2]. Trotz regulatorischer Verbesserungen und kryptofreundlicher politischer Maßnahmen dominieren weiterhin Marktfundamentaldaten und Anlegerverhalten die Preisentwicklung und Vermögensverteilungsmuster.
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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