Bitwise prognostiziert neue Bitcoin-Allzeithochs für 2026 – doch kurzfristig droht Bärenmarkt

Der Krypto-Assetmanager Bitwise erwartet für 2026 neue Bitcoin-Rekorde und ein Ende des Vier-Jahres-Zyklus. Doch aktuell herrscht extreme Angst am Markt, und Analysten warnen vor einem kritischen Supportlevel.
Optimistische Langfristprognose trifft auf kurzfristige Unsicherheit
Der Kryptomarkt zeigt sich aktuell gespalten: Während große Vermögensverwalter wie Bitwise für 2026 neue Allzeithochs prognostizieren, befindet sich die Marktstimmung in extremer Angst. Bitcoin konsolidiert derzeit bei 86.509 US-Dollar, während makroökonomische Faktoren für Unsicherheit sorgen [2].
Bitwise erwartet Ende des Vier-Jahres-Zyklus
Der Krypto-Assetmanager Bitwise hat seinen neuesten Prognose-Report für das kommende Jahr veröffentlicht und zeichnet darin ein klar bullisches Bild für 2026 [1]. Das Research-Team um CIO Matt Hougan geht davon aus, dass Bitcoin den historischen Vier-Jahres-Zyklus hinter sich lässt und neue Allzeithochs erreicht. "Wir erwarten, dass Bitcoin neue Allzeithochs setzt und der Vier-Jahres-Zyklus verschwindet", schreiben die Analysten im Ausblick für 2026 [1].
Angebots-Nachfrage-Dynamik als Kurstreiber
Als strukturellen Hintergrund für diese optimistische Prognose verweist Bitwise auf die stark gestiegene institutionelle Nachfrage seit der Zulassung von Spot-Bitcoin-ETFs im Jahr 2024 [1]. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Allein die ETFs hätten seit dem Start mehr als 700.000 Bitcoin gekauft, während im selben Zeitraum nur rund 360.000 neue Bitcoin entstanden seien [1]. "Es braucht keinen Doktortitel in Ökonomie, um zu erkennen, dass 710.000 deutlich mehr sind als 360.000", heißt es im Report [1]. Diese Angebots-Nachfrage-Dynamik bilde eine "starke Grundlage für die Bitcoin-Kursentwicklung" [1].
Zudem erwartet Bitwise einen weiteren Rückgang der Volatilität. Bitcoin sei 2025 zeitweise weniger volatil gewesen als die Nvidia-Aktie [1]. "Die Volatilität von Bitcoin ist in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gesunken", so die Analysten [1]. Ursache sei die breitere Investorenbasis durch regulierte Produkte wie ETFs, ein Trend, der sich fortsetzen dürfte [1].
Kritisches Supportlevel bei 81.500 US-Dollar
Doch kurzfristig zeigt sich ein anderes Bild: Mit 17 von 100 Punkten befindet sich der Fear-and-Greed-Index im Territorium extremer Angst [2]. Ethereum verliert deutlicher und notiert 3,8 Prozent im Minus bei 2.829 US-Dollar [2].
Hintergrund sind makroökonomische Unsicherheiten. Das US-Statistikamt gab am 18. Dezember neue Inflationszahlen bekannt, wobei Prognosen auf Werte um die 3,0 Prozent hindeuteten [2]. Eine hohe Inflation wäre ein schlechtes Zeichen für Risikowerte wie Bitcoin, da die Notenbanken bei weiteren Zinssenkungen zurückhaltender agieren würden [2]. Auch die anstehende Leitzinsentscheidung der japanischen Notenbank BoJ am 19. Dezember belastet die Märkte, wobei eine Zinserhöhung als sicher gilt [2].
Ein wichtiges Supportlevel ist der sogenannte True Market Mean bei 81.500 US-Dollar [2]. Die Kennzahl gibt den durchschnittlichen Einstiegspreis aller aktiven Marktteilnehmer wieder, Miner ausgenommen [2]. Fällt Bitcoin unter diese Marke, droht ein kaskadierender Abverkauf [2].
Institutionelle Investoren akkumulieren
Einen Hoffnungsschimmer bilden die ETFs: Am 17. Dezember flossen insgesamt 457 Millionen US-Dollar in die Bitcoin-ETFs von BlackRock und Co. [2]. Institutionelle Investoren nutzen den Rücksetzer also für die Akkumulation [2].
Unterm Strich sieht Bitwise mehrere positive Faktoren für den Kurs gleichzeitig: institutionelle Kapitalzuflüsse, regulatorische Fortschritte und ein abnehmendes Verkaufsinteresse [1]. "Die positiven Trends sind zu stark und zu weitreichend, um dauerhaft unterdrückt zu werden", lautet das Fazit [1].
Quellen
- [1]btc-echo.de
- [2]btc-echo.de
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