BlackRock Bitcoin-ETF verzeichnet Rekordabfluss während institutionelles Interesse zunimmt
Der iShares Bitcoin Trust von BlackRock verzeichnete im November einen Rekordabfluss von 2,2 Milliarden US-Dollar, während gleichzeitig neue institutionelle Produkte und staatliche Investitionen das wachsende Interesse am Kryptomarkt unterstreichen.
Größter monatlicher Rückzug seit ETF-Start
Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock hat im November den größten monatlichen Kapitalabfluss seit seinem Start Anfang 2024 verzeichnet. Laut aktualisierten ETF-Flow-Daten von Farside Investors verließen den Fonds im Verlauf des Monats rund 2,2 Milliarden US-Dollar [1]. Der starke Abfluss fällt in eine Phase erhöhter Volatilität am Bitcoin-Markt sowie rückläufiger Handelsvolumina bei institutionellen Produkten [1].
Struktурelle Probleme des Fonds lassen sich aus den offiziellen Holdings jedoch nicht ableiten. Vielmehr deutet der November auf eine deutliche Welle an Rücknahmen größerer Anleger hin, die nach einer starken Performance im Jahresverlauf Gewinne realisieren oder Risiko reduzieren [1]. Mit Blick auf den Dezember bleibt offen, ob der November eine Ausnahme war oder den Beginn eines breiteren Abkühlungstrends markiert [1].
JPMorgan entwickelt strukturierte Bitcoin-Produkte
Trotz der Abflüsse bei BlackRock zeigt sich das institutionelle Interesse an Bitcoin-Produkten weiterhin robust. JPMorgan Chase bereitet eine strukturierte Anleihe vor, die an den BlackRock iShares Bitcoin Trust gekoppelt ist [2]. Das Produkt soll institutionellen Investoren Zugang zum ETF über vordefinierte Renditeziele und Schutzfunktionen bieten.
Bloomberg-Analyst Eric Balchunas erläuterte, dass es sich um eine Bitcoin-gebundene strukturierte Anleihe handelt, die bis 2028 erhebliches Aufwärtspotenzial bieten könnte, während sie Absicherungsparameter einschließt [2]. Gemäß den Bedingungen der Einreichung wird JPMorgan im nächsten Monat einen Anfangszielpreis für IBIT festlegen. Sollte der ETF etwa ein Jahr später auf oder über diesem Niveau gehandelt werden, erhalten Investoren eine Mindestrendite von 16 Prozent [2].
Fällt der ETF unter diese Schwelle, verlängern sich die Anleihen bis 2028. Sollte IBIT bis Ende des Jahres die zweite Benchmark von JPMorgan überschreiten, würden Investoren das 1,5-fache der ETF-Gewinne erhalten, ohne festgelegtes Limit [2]. Die Anleihen beinhalten zudem einen bedingten Kapitalschutz: Bei einem Rückgang von bis zu 30 Prozent erhalten Anleger ihr vollständiges Kapital zurück, bei darüber hinausgehenden Verlusten entsprechen diese dem ETF-Rückgang [2].
Texas investiert zehn Millionen Dollar in Bitcoin
Auf staatlicher Ebene hat Texas einen bedeutenden Schritt gewagt und fünf Millionen US-Dollar in den iShares Bitcoin Trust von BlackRock investiert, bei einem durchschnittlichen Bitcoin-Preis von etwa 87.000 Dollar [4]. Lee Bratcher, Präsident des Texas Blockchain Council, hob den Kauf in einem Beitrag auf X hervor und bezeichnete Texas als ersten US-Bundesstaat, der Bitcoin kaufte [4].
Weitere fünf Millionen US-Dollar wurden für zusätzliche direkte Bitcoin-Käufe bereitgestellt [4]. Der Bitcoin-Preis notierte zum Zeitpunkt der Berichterstattung bei 87.769 US-Dollar, nachdem er im Oktober ein Allzeithoch von über 126.000 US-Dollar erreicht hatte [4].
Krypto-freundlicher Fed-Kandidat im Gespräch
In einer weiteren Entwicklung berichtete Bloomberg, dass der krypto-freundliche Kevin Hassett die bevorzugte Wahl von US-Präsident Donald Trump als Nachfolger von Jerome Powell an der Spitze der Federal Reserve ist [4]. Hassett, ehemaliger Vorsitzender des Council of Economic Advisers, ist für seine Befürwortung von Zinssenkungen und seine direkten Verbindungen zur Krypto-Industrie bekannt [4].
Hassett besitzt etwa eine Million US-Dollar an Coinbase-Aktien und erhielt jährlich 50.001 US-Dollar für seine Tätigkeit im Academic and Regulatory Advisory Council von Coinbase [3]. Er war zudem im Beirat des Krypto-Fondsmanagers One River Digital Asset Management tätig [3]. Die Wahrscheinlichkeit, dass Hassett Powell nachfolgt, ist laut dem Prognosemarkt Kalshi auf 58 Prozent gestiegen [4].
Derweil zeigt das FedWatch-Tool der CME Group eine zunehmende Wahrscheinlichkeit von 84,9 Prozent für eine weitere Zinssenkung bei der Fed-Sitzung am 10. Dezember [3].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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