BlackRock Bitcoin ETF übertrifft Gold-Fonds bei Zuflüssen trotz negativer Jahresperformance

Der iShares Bitcoin Trust von BlackRock verzeichnete 2025 Nettozuflüsse von 25,4 Milliarden US-Dollar und liegt damit vor den größten Gold-ETFs – trotz eines Kursrückgangs von 30 Prozent.
Bitcoin ETF als Top-Investment trotz Kursschwäche
Der Spot Bitcoin ETF von BlackRock, der iShares Bitcoin Trust (IBIT), hat sich trotz der Kursschwäche der Kryptowährung zu einem der volumenstärksten Fonds des Jahres entwickelt. Über das Jahr hinweg flossen rund 25,4 Milliarden US-Dollar netto in IBIT [1]. Damit übertrifft der Bitcoin-Fonds die beiden größten Gold-ETFs deutlich: Der SPDR Gold Shares (GLD) von State Street kam auf etwa 20,8 Milliarden US-Dollar und der iShares Gold Trust (IAU) von BlackRock auf rund 10,8 Milliarden US-Dollar [1].
Bemerkenswert ist diese Entwicklung insbesondere vor dem Hintergrund der negativen Jahresperformance des Bitcoin. Der Kurs notierte zuletzt bei etwa 89.000 US-Dollar – rund 30 Prozent unter dem Rekordhoch vom Oktober [1]. Im Gegensatz dazu entwickelte sich Gold in diesem Jahr stark und legte um über 60 Prozent zu [1].
BlackRock positioniert Bitcoin ETF als Hauptthema 2025
BlackRock hat seinen Bitcoin ETF als eines der drei größten Investmentthemen für 2025 benannt und stellt ihn damit auf eine Stufe mit Treasury Bills und den größten US-Technologieaktien [2]. Der Vermögensverwalter nannte IBIT zusammen mit seinem ETF für Treasury Bills und einem weiteren Fonds, der die "Magnificent 7" Tech-Aktien von Apple, Microsoft, Amazon, Alphabet, Meta, Nvidia und Tesla abbildet [2].
IBIT hat über 25 Milliarden US-Dollar an Nettozuflüssen in diesem Jahr angezogen und liegt damit auf Platz sechs unter allen ETFs – und das trotz negativer Rendite im Jahr 2025 [2]. Die 25 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen kommen zu den etwa 37 Milliarden US-Dollar hinzu, die IBIT im Jahr 2024 einbrachte, was die Gesamtzuflüsse seit der Einführung auf 62,5 Milliarden US-Dollar bringt [2].
Veränderte Investorenlogik
Analysten deuten die hohen Zuflüsse trotz negativer Performance als Signal für eine veränderte Investorenlogik. Statt Bitcoin wie einen kurzfristigen Spekulations-Trade zu behandeln, sehen immer mehr institutionelle Käufer das Asset offenbar als langfristige Makro-Position, die eher an die Rolle von Gold erinnert [1]. In dieser Lesart wird die Volatilität nicht automatisch zum Ausstiegsgrund, sondern eher zum Rebalancing- oder Einstiegsfenster [1].
ETF-Experte Eric Balchunas erklärte dazu: "IBIT ist der einzige ETF im Flow Leaderboard 2025 mit einer negativen Rendite für das Jahr. Die spontane Reaktion von CT (Crypto Twitter) ist es, über die Rendite zu jammern, aber die eigentliche Erkenntnis ist, dass er TROTZ der negativen Rendite den 6. Platz belegt hat." [1] Weiter schrieb er: "Wenn man in einem schlechten Jahr 25 Milliarden US-Dollar erzielen kann, stellt euch vor, welches Flow-Potenzial in einem guten Jahr besteht." [1]
Nate Geraci, Präsident von NovaDius Wealth Management, sagte, dass BlackRocks Benennung von IBIT signalisiert, dass das Unternehmen vom 30-prozentigen Rückgang Bitcoins von seinem Oktober-Hoch unbeeindruckt ist [2].
Ethereum ETF übertrifft ebenfalls Erwartungen
Auch BlackRocks iShares Ethereum Trust ETF (ETHA) hat die Erwartungen übertroffen und über 9,1 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen in diesem Jahr angezogen, was die Gesamtsumme auf fast 12,7 Milliarden US-Dollar bringt [2]. Das Unternehmen reichte im November auch einen Antrag für einen iShares Staked Ethereum ETF ein, um ETHA zu ergänzen [2].
Quellen
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