Brasilien: Abgeordnete schlagen Akkumulation von 1 Million Bitcoin vor

Ein überarbeiteter Gesetzentwurf im brasilianischen Kongress sieht den Aufbau einer strategischen Bitcoin-Reserve von einer Million BTC innerhalb von fünf Jahren vor.

Im brasilianischen Kongress wurde ein überarbeiteter Gesetzentwurf zur Schaffung einer strategischen Bitcoin-Reserve vorgelegt. Der neue Text sieht vor, dass das Land innerhalb von fünf Jahren eine Million BTC akkumulieren soll – ein deutlich ambitionierteres Ziel als der ursprüngliche Entwurf von Abgeordnetem Eros Biondini, der lediglich eine Diversifikation der Devisenreserven um bis zu fünf Prozent vorsah [1].

Der überarbeitete Vorschlag stammt von Luiz Gastão, Berichterstatter der Kommission für wirtschaftliche Entwicklung. Neben dem schrittweisen Bitcoin-Erwerb sieht der Entwurf ein Verkaufsverbot für beschlagnahmte BTC, die Annahme von Steuerzahlungen in Bitcoin sowie die Förderung von staatlichem Mining vor. Die Zuständigkeit würde beim Schatzamt liegen [1].

Die Erfolgsaussichten gelten allerdings als gering. Bei einer Anhörung im vergangenen Sommer positionierten sich Vertreter der Zentralbank und des Finanzministeriums klar gegen eine Bitcoin-Reserve. Sie argumentierten, Bitcoin sei laut IWF-Regeln als Kapitalvermögen einzustufen und zu volatil für Währungsreserven [1]. Mit einer Million BTC – aktuell knapp 70 Milliarden US-Dollar wert – würde Brasilien zum größten staatlichen Bitcoin-Halter aufsteigen, weit vor den USA.

Quellen

  1. [1]blocktrainer.de

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