Bundesbank-Präsident Nagel wirbt für digitalen Euro und Euro-Stablecoins

Bundesbank-Präsident Joachim Nagel sieht in einer digitalen Zentralbankwährung und privaten Euro-Stablecoins strategische Instrumente zur Stärkung der europäischen Währungssouveränität.
Angesichts wachsender geopolitischer Unsicherheiten hat sich Bundesbank-Präsident Joachim Nagel auf dem Neujahrsempfang der American Chamber of Commerce in Frankfurt deutlich für den digitalen Euro positioniert. Europa könne sich nicht mehr in gewohntem Maße auf transatlantische Partnerschaften verlassen und müsse seine strategische Autonomie stärken [1].
Das Eurosystem arbeite intensiv an der Einführung einer digitalen Zentralbankwährung, die als erste paneuropäische digitale Zahlungslösung ausschließlich auf europäischer Infrastruktur basieren soll [1]. Die staatlich garantierte Digitalwährung soll Bargeld ergänzen und mit privaten sowie Big-Tech-Zahlungsanbietern konkurrieren können.
Neben der Retail-Version für Verbraucher äußerte sich Nagel auch zu einer Wholesale-CBDC für Finanzinstitute. Diese könnte programmierbare Zahlungen in Zentralbankgeld ermöglichen und Innovationen beim Wertpapier-Settlement sowie der Tokenisierung von Vermögenswerten vorantreiben [1].
Bemerkenswert ist Nagels positive Haltung gegenüber euro-denominierten Stablecoins. Diese könnten die strategische Autonomie Europas unterstützen und eine kostengünstige Alternative für grenzüberschreitende Zahlungen bieten [1]. Damit positioniert sich die Bundesbank gegen die Dominanz US-Dollar-basierter Stablecoins wie USDT und USDC – insbesondere vor dem Hintergrund der kürzlich verabschiedeten US-Stablecoin-Gesetzgebung GENIUS Act.
Quellen
- [1]btc-echo.de
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