Cardano Foundation versteht Blockchain-Governance als digitalen Staatsgründungsprozess

CEO Frederik Gregaard erklärt auf dem Cardano Summit in Berlin, wie die Foundation mit Verfassung, Treasury und Liquid Democracy ein staatsähnliches Ökosystem für über sieben Millionen Nutzer aufbaut.

Die Cardano Foundation entwickelt ihre Blockchain-Governance nach dem Vorbild eines Staatswesens. CEO Frederik Gregaard erläuterte auf dem Cardano Summit 2025 in Berlin, dass das Netzwerk mittlerweile sieben bis acht Millionen "Citizens" mit Stimmrecht umfasse und sich von einer reinen Smart-Contract-Plattform zu einem Gemeinwesen mit fiskalischen und monetären Mechanismen entwickle [1].

Herzstück dieses Ansatzes ist eine gemeinsam mit der Community erarbeitete Verfassung. 500 bis 600 Teilnehmer diskutierten den Text in Argentinien im Detail, bevor er auf der Blockchain verankert und von Hunderttausenden per Abstimmung ratifiziert wurde [1]. Große Teile der Verfassung wurden als Smart Contracts implementiert.

Die Foundation setzt auf Liquid Democracy: Nutzer können Stimmrechte delegieren, aber jederzeit zurückziehen. Sämtliche Finanztransaktionen, einschließlich Gehälter und Eventkosten, werden transparent auf der Blockchain veröffentlicht [1].

Mit einer Uptime von über 3.000 Tagen seit 2017 positioniert sich Cardano zudem als kritische Infrastruktur. Die Zehnjahresstrategie zielt darauf ab, Transaktionsgebühren und Netzwerk-Anreize nachhaltig auszubalancieren. Gregaard räumt ein, dass dieser Governance-Ansatz Prozesse verlangsame, dafür aber langfristig nachhaltiger sei [1].

Quellen

  1. [1]btc-echo.de

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Blockchain Governance and Decentralization

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