Cardano-Gründer Hoskinson kritisiert Ripple-CEO Garlinghouse wegen Unterstützung des US Crypto Clarity Act

Cardano-Gründer Hoskinson kritisiert Ripple-CEO Garlinghouse wegen Unterstützung des US Crypto Clarity Act

Charles Hoskinson startete während eines Livestreams am 18. Januar einen scharfen Angriff auf Brad Garlinghouse und verurteilte die Bereitschaft des Ripple-CEOs, das zu akzeptieren, was er als mangelhafte Krypto-Gesetzgebung im Namen des regulatorischen Fortschritts charakterisierte.

Hitzige Auseinandersetzung über regulatorischen Ansatz

Cardano-Gründer Charles Hoskinson übte während eines Livestreams am 18. Januar eine leidenschaftliche Kritik an Ripple-CEO Brad Garlinghouse und konzentrierte sich dabei auf das, was er als übermäßig entgegenkommende Haltung gegenüber der US-Krypto-Regulierung ansieht [1][2]. Die Konfrontation dreht sich um die anhaltende Debatte rund um den Digital Asset Market Clarity Act, auch bekannt als CLARITY Act.

Hoskinson nahm Garlinghouses Bereitschaft ins Visier, unvollständige oder fehlerhafte Gesetzgebung im Streben nach regulatorischem Fortschritt zu akzeptieren [1]. Mit Verweis auf kürzliche Aussagen des Ripple-CEOs paraphrasierte Hoskinson Garlinghouses Position dahingehend, dass dieser Unvollkommenheit anerkenne, aber darauf bestehe, dass die Branche einfach etwas erreichen müsse [1].

Bedenken über die Ausweitung der SEC-Befugnisse

Der Cardano-Gründer hat sich als einer der lautstärksten Kritiker des CLARITY Act profiliert [1]. Er verwies auf die wachsende Komplexität des Gesetzentwurfs und stellte fest, dass dieser Berichten zufolge auf über 130 Änderungsanträge angewachsen sei [1]. Laut Hoskinson besteht das Risiko, dass diese Überarbeitungen der Securities and Exchange Commission umfangreiche neue Befugnisse über die Krypto-Branche einräumen.

Hoskinson warnte, dass der Gesetzentwurf für einige Unternehmen vorteilhaft, für andere jedoch schädlich sein könnte, und dass blinde Unterstützung die Öffentlichkeit verwirren und das Marktwachstum behindern könnte [2]. "Das Gesetz ist nicht perfekt, und die Bevorzugung eines Unternehmens gegenüber einem anderen kann nach hinten losgehen", erklärte er [2].

Seine Hauptsorge konzentriert sich auf Bestimmungen, die die meisten neuen Token standardmäßig als Wertpapiere behandeln würden [1]. Dieser Rahmen würde Projekte dazu zwingen, Ausnahmegenehmigungen von denselben Regulierungsbehörden einzuholen, die jahrelang Durchsetzungsmaßnahmen gegen die Branche verfolgt haben [1].

Garlinghouses Verteidigung regulatorischer Klarheit

Im Gegensatz zu Hoskinsons Position hat Garlinghouse den Gesetzentwurf öffentlich unterstützt und argumentiert, dass regulatorische Klarheit einen notwendigen Schritt nach vorne darstelle, selbst wenn das Endergebnis nicht perfekt sei [1]. Der Ripple-CEO ist der Ansicht, dass anhaltende Unsicherheit die Innovation in den Vereinigten Staaten erstickt habe und dass ein konstruktiver Dialog mit Gesetzgebern einen besseren Weg biete, als Kompromisse von Anfang an abzulehnen [1].

Trotz seiner scharfen Kritik räumte Hoskinson ein, dass Garlinghouse aus echter Überzeugung handele. "Er ist prinzipientreu. Das ist echte Leidenschaft und Sorge. Er kam als Cypherpunk aus den frühen Tagen in den Bereich. Er versucht zu unterstützen, wofür diese Technologie gedacht war", sagte Hoskinson [2].

Reaktionen der Branche und politischer Kontext

Der Austausch hat gemischte Reaktionen innerhalb der Krypto-Community ausgelöst [1]. Während einige XRP-Unterstützer Hoskinson der Heuchelei bezichtigten, unterstützten andere seine prinzipielle Ablehnung einer Gesetzgebung, die sie als überstürzt und grundlegend fehlerhaft betrachten [1]. Die XRP-Community hat Hoskinson dafür kritisiert, angeblich den regulatorischen Fortschritt zu untergraben, obwohl andere seine skeptische Haltung unterstützt haben, was die wachsende Spaltung in der Branchenmeinung über den Gesetzentwurf verdeutlicht [2].

Der breitere gesetzgeberische Kontext ist zunehmend komplex geworden. Der Bankenausschuss des Senats verschob die Beschlussfassung über den Gesetzentwurf zur Krypto-Marktstruktur, nachdem die Krypto-Exchange Coinbase am 14. Januar ihre Unterstützung öffentlich zurückgezogen hatte [2]. Berichte deuten darauf hin, dass das Weiße Haus nun erwägt, die Unterstützung für die Gesetzgebung zurückzuziehen [2].

Trotz dieser Rückschläge bekräftigte Ausschussvorsitzender Tim Scott, dass die Verhandlungen fortgesetzt würden, und erklärte, er habe Gespräche mit Führungspersönlichkeiten aus der gesamten Krypto-Branche, dem Finanzsektor und beiden Parteien im Kongress geführt [2]. Falls verabschiedet, würden die Gesetze die ersten umfassenden Bundesgesetze darstellen, die einen klaren Rahmen für die Krypto-Marktstruktur schaffen und die Abhängigkeit von regulatorischen Leitlinien und Rechtsstreitigkeiten ersetzen [2].

Der Konflikt zwischen Hoskinson und Garlinghouse unterstreicht, wie polarisiert die Krypto-Politik geworden ist, während Gesetzgeber den Digital Asset Clarity Act abwägen, wobei beide Seiten darin übereinstimmen, dass die Einsätze für die US-Marktstruktur, den Anlegerschutz und Innovation erheblich sind [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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