CME-Handelsstopp legt Bitcoin-Futures-Markt stundenlang lahm
Ein technisches Problem führte am Freitag zur vollständigen Aussetzung des Handels an der Chicago Mercantile Exchange – mit spürbaren Folgen für Krypto-Trader.
Der Handel an der Chicago Mercantile Exchange (CME) wurde am Freitag für mehrere Stunden vollständig ausgesetzt. Ursache war ein Kühlungsproblem in den CyrusOne-Rechenzentren, wie ein Sprecher der CME Group bestätigte[1].
Betroffen war die gesamte Globex-Handelsplattform, einschließlich Bitcoin- und Ether-Derivaten. Mit einem Open Interest von rund 12,5 Milliarden US-Dollar ist die CME laut Coinglass der größte Handelsplatz für Bitcoin-Futures – noch vor Binance[1].
Für institutionelle Anleger ist der Ausfall besonders kritisch, da die CME als wichtigster regulierter Handelsplatz für die globale Preisfindung von Bitcoin dient. Market-Maker, die ihre Positionen normalerweise über CME-Futures absichern, mussten ihre Liquidität von Spot-Börsen zurückziehen. Dies führte zu ausgeweiteten Spreads und höheren Kosten für Trader[1].
Analysten warnten vor erratischen Kursbewegungen aufgrund des Ausfalls einer zentralen Liquiditätsquelle. Der Vorfall befeuert die Diskussion um dezentrale Derivatebörsen wie Hyperliquid, die über global verteilte Validatoren operieren und keine zentralen Ausfallpunkte besitzen – bei allerdings deutlich geringerer Liquidität[1].
Quellen
- [1]btc-echo.de
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.