Coinbase baut Super-App und Metaplanet startet US-Handel: Zwei Expansionsstrategien im Vergleich

Während Coinbase seine Plattform mit Aktienhandel, Solana-Integration und Prognose-Märkten zur All-in-One-Lösung ausbaut, ermöglicht Metaplanet US-Investoren den Zugang zu seinen Aktien über ein neues ADR-Programm mit der Deutsche Bank.
Coinbase transformiert sich zur umfassenden Finanzplattform
Die US-Krypto-Börse Coinbase vollzieht eine strategische Expansion und positioniert sich künftig als All-in-One-Plattform, die traditionelle Finanzmärkte (TradFi) mit der Blockchain-Welt vereint [2]. Mit einer umfassenden Produktoffensive will das Unternehmen sowohl Fintechs wie Robinhood als auch dezentralen Protokollen gleichzeitig Marktanteile abnehmen [2].
Provisionsfreier Aktienhandel rund um die Uhr
Über den neuen Service "Coinbase Capital Markets" können US-Kunden künftig Aktien und ETFs provisionsfrei direkt neben ihren Krypto-Beständen handeln [2]. Das Angebot umfasst ausgewählte Titel, die Anleger 24 Stunden am Tag und fünf Tage die Woche traden können [2]. Langfristig plant Coinbase die Tokenisierung dieser Real World Assets (RWA) und bereitet eine institutionelle Plattform für 2026 vor [2].
Jupiter-Integration bringt Millionen Solana-Token
Für Krypto-Natives integriert Coinbase den führenden Solana-DEX-Aggregator Jupiter direkt in die Benutzeroberfläche [2]. Nutzer können damit Millionen von Solana-Token sofort nach Launch handeln, ohne die App zu verlassen oder Wallets manuell verbinden zu müssen [2]. Die Preisbildung übernimmt Jupiter, während Coinbase die Custody und User Experience steuert [2].
Ereignis-Wetten und Custom Stablecoins
Über eine Partnerschaft mit der regulierten Plattform Kalshi eröffnet Coinbase seinen Nutzern zudem den Zugang zu Ereignis-Wetten [2]. Anleger können bereits ab einem US-Dollar auf Wahlausgänge oder Wirtschaftsdaten spekulieren, wobei die Positionen nahtlos neben dem Spot-Portfolio erscheinen [2]. Damit reagiert die Börse auf den massiven Hype um Polymarket [2].
Mit "Custom Stablecoins" ermöglicht Coinbase darüber hinaus Unternehmen die Ausgabe eigener, markengebrandeter Stablecoins, die flexibel durch USDC gedeckt sind [2]. Parallel dazu rollt das Unternehmen den Zahlungsstandard x402 aus, der KI-Agenten autonome Transaktionen erlaubt – ein Zukunftsmarkt mit bereits 200 Millionen US-Dollar annualisiertem Volumen [2].
Metaplanet startet US-Handel über Deutsche Bank
In einer anderen Form der Expansion hat das japanische Bitcoin-Treasury-Unternehmen Metaplanet ein American Depositary Receipt (ADR)-Programm unter dem Ticker MPJPY gestartet [1]. Das Programm wurde durch eine sponsored level trust Vereinbarung mit der Deutsche Bank Trust Company Americas als Depositary und der MUFG Bank als Custodian in Japan aufgesetzt [1].
American Depositary Receipts sind Finanzinstrumente, die von US-Banken ausgegeben werden und Anteile an nicht-US-amerikanischen Unternehmen repräsentieren. Sie ermöglichen US-Investoren den Kauf und Verkauf von Aktien ausländischer Firmen, ohne direkt an ausländischen Börsen handeln zu müssen [1].
"Die ADRs sind nicht dazu gedacht, Mittel zu beschaffen, sondern die Ausgabe von Stammaktien und Vorzugsaktien durch das Unternehmen zu finanzieren", erklärte Metaplanet [1].
Bitcoin-Käufe seit September pausiert
Der Start des MPJPY-ADR-Programms erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Metaplanets Bitcoin-Käufe zum Stillstand gekommen sind [1]. Nachdem das Unternehmen 2025 rund 29.000 Bitcoin erworben hatte, stellte Metaplanet die Käufe im September ein, wobei die letzte Akquisition auf den 29. September datiert ist [1]. Seit dem Start seiner Bitcoin-Akquisitionsstrategie im April 2024 hat Metaplanet insgesamt 30.823 BTC akkumuliert und sich damit als eine der weltgrößten digitalen Asset-Treasuries neben Michael Saylors Strategy etabliert [1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.