Unternehmens-Bitcoin-Adoption steht vor neuen Herausforderungen, da MSCI Beschränkungen für Treasury-Unternehmen einführt

Unternehmens-Bitcoin-Adoption steht vor neuen Herausforderungen, da MSCI Beschränkungen für Treasury-Unternehmen einführt

Während MSCI seine Entscheidung rückgängig gemacht hat, Bitcoin-Treasury-Unternehmen aus seinen Indizes auszuschließen, drohen neue Beschränkungen bei Aktienanzahl-Anpassungen die automatischen passiven Investitionsströme zu eliminieren, die Unternehmens-Bitcoin-Strategien befeuert haben.

MSCI verschont Bitcoin-Treasuries, führt aber kritische Einschränkungen ein

Der große Indexanbieter MSCI kündigte an, Aktien von Bitcoin-Treasury-Unternehmen nicht aus seinem Index-Universum auszuschließen, was Firmen wie MicroStrategy Erleichterung verschafft, die potenzielle Kapitalabflüsse von bis zu 2,8 Milliarden Dollar befürchtet hatten [3]. Die Entscheidung kam jedoch mit erheblichen Auflagen, die die Arbeitsweise dieser Unternehmen grundlegend verändern könnten.

MicroStrategy feierte die Ankündigung in sozialen Medien und bezeichnete sie als "starkes Ergebnis für neutrale Indexierung und wirtschaftliche Realität" und dankte Investoren und der Bitcoin-Community [3]. Die Aktie des Unternehmens war zum Zeitpunkt der Ankündigung um 52 Prozent unter ihr Vorjahresniveau und um 65 Prozent unter ihr Allzeithoch vom Juli gefallen [3].

Die versteckten Kosten des Verbleibens in Indizes

Während MSCI den Ausschlussvorschlag rückgängig machte, führte der Indexanbieter gleichzeitig einen technischen Einfrierungsmechanismus für Aktienanzahlen von Bitcoin-Treasury-Unternehmen ein. Der Indexanbieter erklärte, er werde "keine Erhöhungen der Aktienanzahl (NOS), des ausländischen Einbeziehungsfaktors (FIF) oder des inländischen Einbeziehungsfaktors (DIF) für diese Wertpapiere vornehmen" [3].

Diese technische Änderung trennt effektiv die Verbindung zwischen neuen Aktienemissionen und automatischen passiven Käufen durch indexnachbildende Fonds. Zuvor passte MSCI die Aktienanzahl an, wenn MicroStrategy neue Aktien zur Akquisition zusätzlicher Bitcoin ausgab, was ETFs, die den Index nachbilden, zwang, einen Teil der neuen Aktien zu kaufen [3]. Dieser Mechanismus bot einen preisunabhängigen Nachfrageanker, der nun eliminiert wird.

MSCI kündigte zudem Pläne für "eine umfassendere Konsultation zur Behandlung nicht-operativer Unternehmen im Allgemeinen" an, was auf potenzielle zukünftige Beschränkungen für Firmen hindeutet, deren Hauptaktivitäten investitionsorientiert sind [3].

Branchenkonsolidierung in europäischen Märkten

Unterdessen entwickelt sich die Unternehmens-Bitcoin-Adoption in Europa weiter. Future Holdings AG, ein in der Schweiz ansässiges Bitcoin-Treasury-Unternehmen, das von Blockstream-Gründer Adam Back unterstützt wird, unterzeichnete eine unverbindliche Absichtserklärung mit der in Schweden gelisteten H100 Group für eine potenzielle Übernahme [2].

Die vorgeschlagene Transaktion bewertet Future Holdings mit etwa 375.000 Schweizer Franken (circa 471.000 Dollar) zuzüglich des Barguthabens des Unternehmens zum Abschluss, was den erwarteten Gesamtkaufpreis auf etwa 600.000 Schweizer Franken (753.000 Dollar) bringt [2]. Die Zahlung würde in neu ausgegebenen H100-Aktien zum Schlusskurs am letzten Handelstag vor der Absichtserklärung erfolgen [2].

Future Holdings-Vorsitzender Richard Byworth erklärte, dass "die Verbindung von Future mit H100 eine börsennotierte Plattform und einen Governance-Rahmen schafft, von dem wir glauben, dass er für den Aufbau langfristiger institutioneller Glaubwürdigkeit im Schweizer Markt unerlässlich ist" [2]. Das Unternehmen wurde im November 2025 von Back zusammen mit den Branchenveteranen Richard Byworth und Sebastien Hess mitbegründet und sammelte 35 Millionen Dollar für sein Bitcoin-Treasury [2].

Der Deal unterliegt noch der Due Diligence, der Verhandlung endgültiger Vereinbarungen und behördlicher Genehmigungen, wobei Unterzeichnung und Abschluss für Januar 2026 erwartet werden [2].

Optimistische Prognosen trotz Marktgegenwind

Trotz aktueller Herausforderungen für Bitcoin-Treasury-Aktien bleiben einige Branchenfiguren äußerst optimistisch. Jan3-Gründer Samson Mow prognostizierte, dass Tesla-CEO Elon Musk 2026 "voll auf BTC setzen wird", was eine bedeutende Verschiebung in Musks Herangehensweise an die Kryptowährung darstellt [1].

Mow sagte auch voraus, dass der Bitcoin-Preis 2026 1,33 Millionen Dollar erreichen könnte, was ein Wachstum von mehr als 1.300 Prozent gegenüber seinem aktuellen Niveau nahe 90.000 Dollar darstellt [1]. Er erwartet, dass die MicroStrategy-Aktie auf 5.000 Dollar steigt, und prognostiziert, dass mindestens ein Land Bitcoin-besicherte Anleihen emittieren wird [1].

Allerdings teilen nicht alle Branchenbeobachter diesen optimistischen Ausblick. Bitwise CIO Matt Hougan erwartet, dass Bitcoin langfristig steigen wird, aber mit geringerer Volatilität und ohne dramatische Preisexplosion [1].

MicroStrategy-CEO Phong Le hatte MSCIs ursprünglichen Ausschlussvorschlag als willkürliche Diskriminierung gegen digitale Innovationen kritisiert und den Ausschluss von Bitcoin-Unternehmen für das Halten von BTC mit der "Bestrafung von Chevron für den Besitz von Öl" verglichen [3].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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