Unternehmens-Bitcoin-Treasuries steigen um 260.000 BTC und übertreffen Mining-Angebot um das Dreifache

Unternehmen haben innerhalb von sechs Monaten 260.000 Bitcoin zu ihren Bilanzen hinzugefügt und damit die 82.000 im gleichen Zeitraum geschürften Coins deutlich übertroffen, während die institutionelle Adoption beschleunigt.
Unternehmensakkumulation übertrifft Mining-Produktion
Unternehmens-Bitcoin-Treasuries sind in den letzten sechs Monaten dramatisch gewachsen, wobei öffentliche und private Unternehmen netto 260.000 BTC zu ihren Bilanzen hinzugefügt haben – mehr als das Dreifache der geschätzten 82.000 Coins, die von Minern im selben Zeitraum produziert wurden [1].
Laut dem On-Chain-Analyseanbieter Glassnode stiegen die gesamten Bitcoin-Bestände von Unternehmen von etwa 854.000 BTC auf 1,11 Millionen BTC, was einer Expansionsrate von rund 43.000 BTC pro Monat entspricht [1]. Zu aktuellen Marktpreisen repräsentiert diese Akkumulation einen Wert von etwa 25 Milliarden US-Dollar [1].
Die Diskrepanz zwischen Unternehmenskäufen und Mining-Angebot unterstreicht das, was Glassnode als "die stetige Expansion des Bilanz-Exposures von Unternehmen gegenüber Bitcoin" bezeichnete, was möglicherweise auf eine günstige Angebots-Nachfrage-Dynamik hinweist [1].
Strategy dominiert Unternehmensbestände
Michael Saylors Strategy hält die überwältigende Mehrheit der Bitcoin-Reserven von Unternehmen und besitzt derzeit 687.410 BTC – das entspricht 60% der gesamten Treasury-Bestände von Unternehmen und ist bei aktuellen Bewertungen etwa 65,5 Milliarden US-Dollar wert [1].
Das Unternehmen setzte seine aggressive Akkumulationsstrategie in diesem Monat nach einer kurzen Pause fort und erwarb zwischen dem 5. und 11. Januar 13.627 BTC in seinem größten Kauf seit Juli [1]. Diese Akquisition brachte die Gesamtbestände des Unternehmens auf rund 687.000 Bitcoin und wurde durch eine Kombination aus operativem Cashflow, Aktienemissionen und Kapitalmarktaktivitäten finanziert [2].
Strategy-Aktien stiegen am Mittwochmorgen um mehr als 10% und kletterten kurzzeitig über 189 US-Dollar pro Aktie, als Bitcoin sich 97.000 US-Dollar näherte [2]. Die Rallye folgte auf Wochen der Volatilität und markierte eine bedeutende Erholung für die Aktie, die als High-Beta-Proxy für Bitcoin fungiert, wobei Preisbewegungen oft im Vergleich zu Spot-Marktveränderungen verstärkt werden [2].
Executive Chairman Michael Saylor hat den Ansatz von Strategy als langfristiges Engagement für Bitcoin als überlegenen Wertspeicher und Treasury-Reserve-Asset charakterisiert [2].
MARA Holdings hält mit 53.250 BTC das zweitgrößte Bitcoin-Treasury von Unternehmen, bewertet mit etwa 5 Milliarden US-Dollar [1].
Index- und Marktdynamik
Strukturelle Faktoren haben zu einer verbesserten Stimmung rund um Bitcoin-Treasury-Unternehmen beigetragen. Der Indexanbieter MSCI hat kürzlich entschieden, Bitcoin-fokussierte Treasury-Unternehmen nicht aus bestimmten Benchmarks zu entfernen, wodurch Bedenken über erzwungene Verkäufe durch passive Fonds gemildert wurden [2]. Diese Entscheidung reduzierte das kurzfristige Abwärtsrisiko für Strategy, das zunehmend empfindlich auf Index-Flows reagiert, da seine Marktkapitalisierung expandierte [2].
Das Marktvertrauen erhielt auch durch Insider-Aktivitäten einen Schub, wobei ein kürzlicher Kauf am offenen Markt durch einen Unternehmensdirektor die erste derartige Transaktion seit mehreren Jahren markierte [2].
ETF-Nachfrage könnte Angebotsdruck intensivieren
Spot-Bitcoin-Exchange-Traded-Funds könnten das Angebots-Nachfrage-Ungleichgewicht weiter verstärken, falls die Zufluss-Trends anhalten. Matt Hougan, Chief Investment Officer bei Bitwise, erklärte am Dienstag: "Der Bitcoin-Preis wird parabolisch steigen, wenn die ETF-Nachfrage langfristig anhält" [1].
"Seit dem Debüt der ETFs im Januar 2024 kaufen sie mehr als 100% des neuen Bitcoin-Angebots. Aber der Preis ist nicht parabolisch gestiegen, weil bestehende Inhaber bereit waren zu verkaufen. Wenn die ETF-Nachfrage anhält – und ich denke, sie wird es – werden diesen Verkäufern irgendwann die Munition ausgehen", erklärte Hougan [1].
US-Spot-Bitcoin-ETFs akkumulierten 2025 fast 22 Milliarden US-Dollar an Nettozuflüssen, wobei BlackRocks iShares Bitcoin Trust den größten Anteil eroberte [1]. 2026 zeigte jedoch ein gemischteres Muster, mit etwa 1,9 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen, denen 1,38 Milliarden US-Dollar an Abflüssen gegenüberstanden, was zu aggregierten Nettozuflüssen von knapp über 500 Millionen US-Dollar führte [1].
Strategys Geschäftsmodell bleibt eng mit der Bitcoin-Volatilität verbunden, da Bilanzierungsregeln das Unternehmen verpflichten, Bestände bei Preisrückgängen abzuschreiben, was Gewinnfluktuationen erzeugt, die traditionelle Aktieninvestoren oft als schwierig zu bewerten empfinden [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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