Krypto-Hacks verursachen dreimal höhere Schäden als bisher angenommen
Eine neue Studie zeigt: Die tatsächlichen Kosten von Krypto-Hacks übersteigen die direkten Diebstähle um das Dreifache. Kursverluste durch Vertrauensverlust belasten das gesamte DeFi-Ökosystem.
Versteckte Milliardenkosten durch Vertrauensverlust
Krypto-Hacks verursachen weitaus größere Schäden als bisher bekannt. Eine aktuelle Analyse des Complexity Science Hub (CSH) zeigt, dass die direkten Diebstähle bei Cyberattacken auf Krypto-Plattformen im Schnitt nur rund ein Viertel des tatsächlichen Gesamtschadens ausmachen[1]. Der überwiegende Teil der Verluste entsteht durch anschließende Kursrückgänge der betroffenen Token, die das Vertrauen der Anleger massiv erschüttern.
Von 22 untersuchten Cyberattacken zwischen 2020 und 2022 führten 12 zu sehr deutlichen Kurseinbrüchen. Dabei betrugen die direkten Schadenssummen rund 454 Millionen US-Dollar, während die indirekten Kursverluste rund 1,3 Milliarden US-Dollar erreichten – fast das Dreifache der unmittelbaren Verluste[1].
Durchschnittlich 14 Prozent Wertverlust nach Hacks
Im Durchschnitt verloren die betroffenen Token 14 Prozent ihres Wertes, begleitet von einem starken Anstieg des Handelsvolumens[1]. Viele Investorinnen und Investoren verkauften panisch oder spekulierten auf eine Erholung. Die Reaktion der DeFi-Märkte ähnelt dabei klassischen Finanzmärkten: Skandale lösen zunächst starke Abverkäufe aus, können aber paradoxerweise auch kurzfristige Preissprünge verursachen[1].
Die Untersuchung zeigt, dass Vertrauensschäden systemisch wirken. Nicht nur das angegriffene Projekt, sondern das gesamte DeFi-Ökosystem trägt die Folgen[1]. Mit der wachsenden Nutzerbasis – allein in Österreich investieren schätzungsweise 300.000 Menschen in Kryptowährungen – wird deutlich, dass DeFi längst keine Nische mehr ist und Sicherheitslücken erhebliche volkswirtschaftliche Risiken bergen[1].
Solana-Ökosystem von 38-Millionen-Dollar-Hack betroffen
Die Aktualität des Themas zeigt sich am jüngsten Hack der südkoreanischen Krypto-Börse Upbit, bei dem Token aus dem Solana-Ökosystem im Wert von 38 Millionen US-Dollar gestohlen wurden[2]. Trotz des Vorfalls stieg der Solana-Kurs innerhalb von 24 Stunden um 3 Prozent auf 143,19 US-Dollar bei einem Anstieg des täglichen Handelsvolumens um 16 Prozent auf 5,35 Milliarden US-Dollar[2].
Die Netzwerkaktivität auf Solana bleibt erhöht, mit starken Transaktionszahlen, die durch Memecoin-Handel, DeFi-Swaps und NFT-bezogene Transfers angetrieben werden[2]. Dies deutet darauf hin, dass reguläre Nutzer die Blockchain nicht verlassen haben und weiterhin mit dApps interagieren, während Sicherheitsteams die Hacker-Wallets verfolgen.
Technische Perspektive für Solana
Aus technischer Sicht handelt Solana derzeit um 143 US-Dollar und liegt damit zwischen dem 50-Tage-Simple-Moving-Average (SMA) nahe 169 US-Dollar und dem 200-Tage-SMA von etwa 179 US-Dollar[2]. Dies bedeutet, dass SOL sich noch in einer Korrekturphase befindet, nachdem es Ende Oktober nicht gelungen war, sich über 200 US-Dollar zu halten.
Für Trader gilt: Ein täglicher Schlusskurs über 169 US-Dollar würde Solana über den 50-Tage-SMA bringen und den Weg in die Widerstandszone von 180 bis 200 US-Dollar öffnen[2]. Der Fall zeigt exemplarisch, wie unterschiedlich Märkte auf Sicherheitsvorfälle reagieren können – während die CSH-Studie systematische Vertrauensverluste dokumentiert, demonstriert Solana kurzfristige Resilienz.
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.