Krypto in der Altersvorsorge und Debanking: Regulatorische Spannungen in den USA nehmen zu

Während US-Senatorin Elizabeth Warren vor Kryptowährungen in Rentenplänen warnt, droht Präsident Trump mit Klage gegen JPMorgan wegen Debanking. Die Kontroversen zeigen wachsende regulatorische Spannungen.
Warren warnt vor Krypto-Risiken in der Altersvorsorge
Die demokratische US-Senatorin Elizabeth Warren kritisiert scharf eine neue politische Entwicklung in den Vereinigten Staaten, die es ermöglicht, Kryptowährungen in sogenannte 401(k)-Rentenpläne zu integrieren. Die Senatorin sieht darin ein gefährliches Experiment mit der Altersabsicherung von Millionen Amerikanern [1].
401(k)-Pläne stellen in den USA die wichtigste Form privater Altersvorsorge dar und sind vergleichbar mit betrieblichen Vorsorgesystemen. Arbeitnehmer investieren dort mit steuerlichen Vorteilen in Anlagen wie Aktien oder ETFs, häufig ergänzt durch Arbeitgeberzuschüsse. Für zahlreiche US-Bürger bildet dieser Plan die zentrale finanzielle Absicherung im Ruhestand [1].
"Für die meisten Amerikaner ist ihr 401(k)-Plan eine wichtige Absicherung für den Ruhestand und kein Spielfeld für finanzielle Risiken", erklärte Warren auf der Plattform X. Sie warnte, dass eine Executive Order von Trump "einen fruchtbaren Boden für Arbeitnehmer und Familien, um viel zu verlieren" schaffe [1].
Kehrtwende bei behördlichen Warnungen
Noch vor wenigen Jahren hatte das US-Arbeitsministerium explizit vor der Aufnahme von Kryptowährungen in Altersvorsorgeprodukte gewarnt. Die Begründung: zu hohe Volatilität, mangelnde Transparenz und unzureichende historische Datenbasis. Im Jahr 2025 wurden diese Warnungen jedoch überraschend zurückgezogen [1].
Warren, die bereits seit Jahren als prominente Kritikerin der Krypto-Branche gilt, hatte Bitcoin-Entwickler einst als "eine geheimnisvolle, anonyme Gruppe von Super-Programmierern" bezeichnet. Vor ihrer letzten Wiederwahl warb sie sogar mit dem "Aufbau einer Anti-Krypto-Armee" [1].
Befürworter digitaler Währungen argumentieren hingegen mit moderneren Sparmöglichkeiten und verbesserter Diversifikation. Kritiker wie Warren befürchten jedoch, dass jahrzehntelang etablierte Schutzmechanismen der Altersvorsorge untergraben werden könnten [1].
Trump kündigt Klage gegen JPMorgan an
Parallel zu den Diskussionen um Altersvorsorge verschärfen sich die Spannungen rund um das sogenannte Debanking. Präsident Donald Trump kündigte an, innerhalb der nächsten zwei Wochen JPMorgan Chase wegen angeblich unrechtmäßiger Kontenschließungen zu verklagen [2].
"Ich werde JPMorgan Chase verklagen, weil sie mich nach dem 6. Januar-Protest inkorrekt und unangemessen debankten", erklärte Trump in einem Social-Media-Beitrag [2].
Im August hatte Trump eine Executive Order unterzeichnet, die Banken verpflichtet sicherzustellen, dass sie Kunden nicht aufgrund religiöser oder politischer Überzeugungen den Zugang zu Finanzdienstleistungen verweigern – eine Praxis, die als Debanking bezeichnet wird [2].
Trump behauptet, nach seiner ersten Amtszeit persönlich von Diskriminierung durch Banken betroffen gewesen zu sein, wobei sowohl JPMorgan Chase als auch Bank of America seine Einlagen abgelehnt hätten. JPMorgan hatte seinerzeit erklärt, Konten nicht aus politischen Gründen zu schließen [2].
Trump-Familie setzt auf Krypto-Lösungen
Nach den angeblichen Problemen mit traditionellen Banken intensivierte die Trump-Familie ihr Engagement im Krypto-Bereich. "Wir sind in Krypto eingestiegen, weil wir debankt wurden", erklärte Donald Trump Jr. in einem Fox-News-Interview. "Wir mussten Lösungen entwickeln", fügte er hinzu und bezeichnete Krypto als den effizientesten Weg und "absolut die Zukunft des Bankwesens" [2].
Die von Trump unterstützte Plattform World Liberty Financial, die auf Ethereum basiert und Kredit- sowie Verleihdienstleistungen anbietet, hat einen eigenen Stablecoin namens USD1 entwickelt. Die Plattform zielt darauf ab, dass sowohl Institutionen als auch Privatpersonen den digitalen Token für Zahlungen nutzen [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.