Krypto-Branche gespalten über Quantencomputer-Bedrohung während Coinbase Beratungsgremium bildet

Krypto-Branche gespalten über Quantencomputer-Bedrohung während Coinbase Beratungsgremium bildet

Während Führungskräfte aus der traditionellen Finanzwelt Bedenken über Quantencomputer-Risiken für Bitcoin äußern, bleibt die Krypto-Community gespalten darüber, ob die Bedrohung die jüngste Kursschwäche erklärt, was Coinbase zur Einrichtung eines Expertenberatungsgremiums veranlasst.

Debatte über Quantenrisiko für Bitcoin intensiviert sich

Die Kryptowährungs-Branche befindet sich an einem Scheideweg, da Bedenken über die potenzielle Bedrohung der Blockchain-Sicherheit durch Quantencomputer auf unterschiedliche Meinungen darüber treffen, ob diese Ängste die Marktperformance von Bitcoin beeinflussen.

Glassnode-Hauptanalyst James Check wies die Vorstellung zurück, dass Bedenken über Quantencomputer auf Bitcoins Preis lasten, und erklärte, dass die Verbindung der beiden "gleichbedeutend damit ist, Marktmanipulation für rote Kerzen und sinkende Exchange-Guthaben für grüne zu verantwortlich zu machen" [1]. Laut Check rührt Bitcoins jüngste Kursschwäche hauptsächlich von erheblichen Verkäufen durch Langzeithalter her, wobei er anmerkte, dass "Bitcoin 2025 Verkaufsdruck von HODLern erlebte, der jeden vorherigen Bullenmarkt dreimal getötet hätte, und dann noch einmal" [1].

Allerdings sind nicht alle Stimmen der Branche einer Meinung. Nic Carter, Partner bei Castle Island Ventures, argumentierte, dass Bitcoins "mysteriöse" Underperformance "auf Quantencomputer zurückzuführen" sei und "die einzige Geschichte ist, die dieses Jahr zählt", und fügte hinzu, dass "der Markt spricht und die Entwickler nicht zuhören" [1].

Traditionelle Finanzwelt schlägt Alarm

Die Diskussion über Quantencomputer hat unter Führungskräften der traditionellen Finanzwelt an Bedeutung gewonnen. Jefferies-Stratege Christopher Wood entfernte Bitcoin aus seinem "Greed & Fear"-Modellportfolio und verwies auf Bedenken, dass Fortschritte in der Quantentechnologie die langfristige Sicherheit der Kryptowährung untergraben könnten [1][2]. Wood ersetzte Bitcoin durch Gold und Goldminen-Aktien und betonte Zweifel an den Wertaufbewahrungsansprüchen digitaler Assets angesichts des technologischen Wandels [2].

Andere institutionelle Stimmen, darunter Vertreter von BlackRock und UBS-CEO Sergio Ermotti, haben gewarnt, dass Quantenfortschritte es Angreifern letztendlich ermöglichen könnten, private Schlüssel aus öffentlichen abzuleiten, wodurch Millionen von Bitcoin gefährdet wären [2].

Coinbase nimmt proaktive Haltung ein

Als Reaktion auf wachsende Bedenken kündigte Coinbase Anfang dieser Woche die Schaffung eines unabhängigen Beratungsgremiums für Quantencomputer und Blockchain an [2]. Das Gremium wird führende Experten für Quantencomputer, Kryptographie und Blockchain zusammenbringen, um Risiken zu bewerten und Leitlinien für die Branche bereitzustellen [2].

Das Beratungsgremium umfasst Quantencomputer-Pionier Scott Aaronson, Stanford-Kryptographie-Experten Dan Boneh, Ethereum-Forscher Justin Drake und Coinbases Leiter der Kryptographie, Yehuda Lindell [2]. Die Gruppe plant, Positionspapiere zu veröffentlichen, Best Practices für langfristige Sicherheit zu empfehlen und auf bedeutende Fortschritte im Quantencomputing zu reagieren [2].

Coinbase-Recherchen deuten darauf hin, dass etwa 20% bis 50% des Bitcoin-Angebots, insbesondere Coins in älteren Wallet-Formaten, anfällig für weitreichende Quantenangriffe sein könnten [2]. Die Exchange betonte, dass die Vorbereitung auf zukünftige Herausforderungen entscheidend für die Aufrechterhaltung der Sicherheit digitaler Assets ist [2].

Marktperformance und Ausblick

Jamie Coutts, Chef-Krypto-Researcher bei Real Vision, beobachtete, dass "Quantenrisiko sich nicht mit dem Preis bewegt, aber die Lücke schon", und deutete an, dass "wenn Bitcoins Preis steigt, das Vertrauen steigt – und die Bereitschaft, disruptive, vorbeugende Upgrades durchzusetzen, fällt" [1].

Bitcoin beendete 2025 etwa 6,33% niedriger als zu Jahresbeginn und fiel von 93.425 $ auf 87.508 $ [1]. Die Kryptowährung erreichte im Oktober einen Höchststand von über 126.000 $, blieb damit aber hinter einigen Prognosen zurück, die Höchststände von 250.000 $ vorhergesagt hatten [1].

Strategy-Chairman Michael Saylor bot eine konträre Sichtweise und behauptete, dass Quantencomputer Bitcoin tatsächlich stärken statt bedrohen werden, wobei er Netzwerk-Upgrades und Coin-Migrationen als Sicherheitsverbesserungen anführte [2].

Das erste Positionspapier des Beratungsgremiums von Coinbase wird Anfang nächsten Jahres erwartet und soll einen Fahrplan für Quantenresilienz in Blockchain-Systemen darlegen [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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