Krypto-Rechtsfälle: Drake wegen Streaming-Manipulation verklagt, Kontroverse um Bitcoin-Verkauf der US-Regierung

Krypto-Rechtsfälle: Drake wegen Streaming-Manipulation verklagt, Kontroverse um Bitcoin-Verkauf der US-Regierung

US-Rapper Drake sieht sich einer Sammelklage wegen angeblicher Streaming-Manipulation durch Krypto-Casino-Gelder gegenüber. Gleichzeitig sorgt ein möglicher Bitcoin-Verkauf der US-Regierung für politische Spannungen.

Drake im Visier: Vorwürfe zu Bot-Netzwerken und illegalem Glücksspiel

Der kanadische Rapper Drake steht im Zentrum einer Sammelklage vor einem Bundesgericht in Virginia. Die Vorwürfe wiegen schwer: Gemeinsam mit Influencern wie Adin Ross soll der Musiker Gelder des Krypto-Casinos Stake.us verwendet haben, um seine Streamingzahlen auf Plattformen wie Spotify künstlich in die Höhe zu treiben und dabei Tausende Nutzer zu täuschen [1].

Laut Klageschrift sollen "Mittel des Krypto-Casinos genutzt" worden sein, um "Livestreams mit hohen Wetteinsätzen zu inszenieren" [1]. Das Ziel dieser Strategie war die Generierung von Reichweite durch verdeckte Zahlungen über die interne "Tipping"-Funktion der Plattform. Diese Funktion habe "die Finanzierung künstlicher Streams ermöglicht" [1].

Die Anklage wirft Drake vor, durch "automatisierte Bot-Netzwerke seine Reichweite künstlich aufgebläht und Algorithmen gezielt getäuscht" zu haben [1]. Beim sogenannten Botting werden automatisierte Software-Programme eingesetzt, die Musiktitel auf Tausenden Accounts gleichzeitig in Endlosschleife abspielen, um Streamingzahlen künstlich zu erhöhen [1].

Geschäftsmodell unter Verdacht

Das Geschäftsmodell von Stake.us steht dabei ebenfalls unter Beschuss. Obwohl die Plattform sich als "sicher, kostenlos und sozial" präsentiert, stellt die Anklage einen klaren Verstoß gegen US-Glücksspielrecht fest [1]. Durch den Verkauf von sogenannten Gold Coins, die laut Anklage wertlos seien, in Kombination mit Stake Cash, das gegen Kryptowährungen eintauschbar ist, würden reale Wetteinsätze verschleiert [1].

Kontroverse um Bitcoin-Verkauf der US-Regierung

In einem separaten Fall sorgt ein mutmaßlicher Bitcoin-Verkauf durch US-Behörden für Aufregung in der Krypto-Community. Cynthia Lummis, Senatorin aus Wyoming, äußerte ihre "tiefe Besorgnis" angesichts des Vorfalls [2]. Die Liquidierung könnte gegen die Executive Order von Donald Trump zur Einrichtung einer strategischen Bitcoin-Reserve aus dem März 2025 verstoßen [2].

Laut einem Bericht von Bitcoin Magazine haben sich die Entwickler von Samourai Wallet im Rahmen eines Schuldbekenntnisses bereit erklärt, insgesamt 57,55 BTC im Wert von 6,3 Millionen US-Dollar an den U.S. Marshals Service zu übertragen [2]. Ein "Asset Liquidation Agreement" sah den Verkauf der beschlagnahmten Coins vor [2].

Blockchain-Daten zeigen, dass die Bitcoin-Summe bereits am 3. November auf eine Adresse von Coinbase Prime übertragen wurde, deren Saldo derzeit bei null steht – ein Hinweis auf einen möglichen Verkauf [2]. In einem Beitrag auf X fragte Lummis: "Warum liquidiert die US-Regierung weiterhin BTC, obwohl der Präsident ausdrücklich angeordnet hat, diese Assets für unsere strategische Bitcoin-Reserve zu erhalten?" [2]

Widersprüchliche Aussagen

Die Senatorin betonte: "Wir können es uns nicht leisten, diese strategischen Vermögenswerte zu verschwenden, während andere Nationen Bitcoin horten" [2]. Lummis hatte sich in den vergangenen Jahren als eine der ersten Politikerinnen energisch für den Krypto-Sektor und insbesondere für Bitcoin eingesetzt [2].

Der U.S. Marshals Service bestreitet den Verkauf jedoch. Gegenüber DL News erklärte die Behörde, dass sie "die erwähnten Bitcoin nicht verkauft hat" und keine Kenntnis darüber habe, wie Bitcoin Magazine an diese Information gelangt sei [2]. Die Behörde kritisierte zudem, dass "weder eine Faktenprüfung durchgeführt noch um Informationen gebeten" wurde [2].

Hintergrund zu Samourai Wallet

Samourai war eine im Google Play Store verfügbare Anwendung zum Mixen von Coins, mit der Nutzer ihre Bitcoin-Transaktionen verbergen konnten. Im Jahr 2024 verhafteten US-Behörden die Entwickler Keonne Rodriguez und William Lonergan Hill und schlossen die Website [2]. Das US-Justizministerium bezeichnete das Angebot als "nicht lizenziertes Geldtransfergeschäft", das Kriminellen dienen würde [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Regulierung

Artikel teilen

Verwandte Artikel