Krypto-Markt 2025: Rekord bei Token-Ausfällen während Bitcoin im Vergleich zu Gold zurückfällt

Über 11,6 Millionen Token stellten 2025 den Handel ein – ein historischer Negativrekord. Gleichzeitig verliert Bitcoin im direkten Vergleich zu Gold weiter an Boden, während Edelmetalle neue Höchststände erreichen.
Historisches Rekordjahr für gescheiterte Kryptowährungen
Der Krypto-Markt verzeichnete 2025 einen besorgniserregenden Negativrekord: Mehr als 11,6 Millionen Token stellten ihre Handelsaktivitäten ein und markierten damit die höchste jemals gemessene Zahl gescheiterter Kryptowährungen innerhalb eines Jahres [1]. Besonders dramatisch zeigte sich die Situation im Memecoin-Sektor, der von dieser Entwicklung überproportional betroffen war.
Allein im vierten Quartal 2025 beendeten rund 7,7 Millionen auf GeckoTerminal gelistete Token den aktiven Handel [1]. Als wesentlichen Auslöser identifizierte der Analyst Lee den Markteinbruch vom 10. Oktober, bei dem Krypto-Hebelpositionen im Wert von über 19 Milliarden US-Dollar innerhalb eines einzigen Tages liquidiert wurden. "Dieser starke Rückgang der Überlebensfähigkeit von Token dürfte mit den umfassenden Marktturbulenzen im Jahresverlauf zusammenhängen, die insbesondere den Memecoin-Sektor getroffen haben", erklärte der Analyst [1].
Dramatischer Anstieg im Jahresvergleich
Die Dimension des Problems wird im historischen Vergleich deutlich: Während 2024 etwa 1,3 Millionen Projekte auf GeckoTerminal scheiterten, lag diese Zahl 2021 noch bei lediglich 2.584 [1]. Besonders alarmierend: 86 Prozent aller Token-Totalausfälle zwischen 2021 und 2025 ereigneten sich allein im Jahr 2025 [1].
CoinGecko klassifiziert einen Token als gescheitert, wenn dieser zuvor aktiv gehandelt wurde, inzwischen jedoch keinerlei Handelsaktivität mehr aufweist [1]. Als Hauptfaktor für die explosionsartige Zunahme nennt der Bericht die stark gestiegene Anzahl neu emittierter Kryptowährungen. Die Zahl der auf GeckoTerminal gelisteten Token kletterte von etwa drei Millionen Ende 2024 auf circa zwanzig Millionen Ende 2025 [1].
Eine zentrale Rolle spielte dabei der Start des Solana-basierten Memecoin-Launchpads pump.fun im Januar 2024, das durch seine vereinfachte Token-Erstellung zu einer Vielzahl von Projekten mit geringem Entwicklungsaufwand führte [1].
Bitcoin verliert gegenüber Gold an Boden
Während der Token-Markt kollabiert, zeigt sich auch bei etablierten Kryptowährungen ein beunruhigendes Bild. Bitcoin rutschte zu Beginn 2026 unter 20 Unzen im Verhältnis zu Gold und bewegt sich nun nahe Zweijahrestiefs [2]. Während Gold und Silber neue Allzeithochs erreichen und ihre Preisfindungsphase fortsetzen, stagniert Bitcoin weiterhin.
Karel Mercx, Investmentspezialist bei der niederländischen Anlageberatung Beleggers Belangen, zieht eine ernüchternde Bilanz: "Das Urteil steht fest: Der Debasement-Trade ist Gold & Silber, nicht Bitcoin", schrieb er auf X [2]. "Ein frontaler Angriff auf die FED schickt Metalle auf neue Allzeithochs, während BTC 20 Prozent unter seinem Höchststand sitzt."
Mercx stellte die Vorstellung infrage, dass Bitcoin ein attraktives Ziel für Investoren sei, die Schutz vor der Verwässerung der Fiat-Währungen suchen. Trotz der Positionierung als "digitales Gold" zeigen die tatsächlichen Kapitalströme eine deutliche Nachfrage nach physischen Edelmetallen. "Die Narrative ist gebrochen", konstatierte er. "Investoren wählen das ursprüngliche harte Geld über das digitale Experiment. Buch geschlossen" [2].
Wachsende Sorgen in der Krypto-Community
Innerhalb der Krypto-Gemeinschaft wächst die Dringlichkeit. Der Krypto-Trader und Analyst Michaël van de Poppe räumte ein, dass die Zeit für eine Markterholung möglicherweise knapp wird [2]. Benjamin Cowen, Krypto-Marktkommentator, bezeichnete die Performance von Gold gegenüber dem S&P 500 als "einen der wichtigsten Charts im Moment" und warnte: "Wenn SPX gegenüber Gold einbricht, wird sich die Umgebung, in der wir uns im letzten Jahrzehnt befunden haben, komplett ändern" [2].
Bereits im September 2025 hatte Mercx den vierjährigen Bitcoin-Preiszyklus für "tot" erklärt – eine Narrative, die zunehmend an Popularität gewinnt [2]. "$BTC im Verhältnis zu Gold zeigt, dass jeder Zyklus schwächer ist als der letzte, und jetzt den ersten Vierjahresverlust", schrieb er damals [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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