Krypto-Markt könnte bis 2030 auf 28 Billionen Dollar anwachsen – Adoption bleibt regional fragmentiert

Während Ark Invest mit einer Marktkapitalisierung von 28 Billionen Dollar und Bitcoin-Dominanz von 70 Prozent rechnet, betont PwC die ungleichmäßige globale Entwicklung der Krypto-Adoption.
Ark Invest prognostiziert massives Marktwachstum
Der Vermögensverwalter Ark Invest von Starinvestorin Cathie Wood erwartet, dass der gesamte Krypto-Markt bis zum Jahr 2030 einen Wert von etwa 28 Billionen US-Dollar erreichen könnte [1]. Diese Prognose basiert auf einer angenommenen jährlichen Wachstumsrate von 61 Prozent [1].
Bitcoin würde in diesem Szenario die dominierende Position weiter ausbauen und eine Marktkapitalisierung von 16 Billionen US-Dollar erreichen, was einer BTC-Dominanz von rund 70 Prozent entsprechen würde [1]. Bei einer prognostizierten Umlaufmenge von 20,7 Millionen BTC im Jahr 2030 ergäbe sich daraus ein Preis von 773.000 US-Dollar pro Bitcoin [1].
Als zentrale Treiber für dieses Wachstum nennt Ark Invest insbesondere die institutionelle Adoption, die Bitcoin anführe [1]. Interessanterweise liegt diese Prognose deutlich unter der Schätzung aus dem Vorjahr, als das Unternehmen noch von einem Kursziel von bis zu 2,4 Millionen US-Dollar ausging [1].
Konsolidierung im Altcoin-Sektor erwartet
Für den Altcoin-Bereich zeichnet Ark Invest ein Bild radikaler Konsolidierung. Der Vermögensverwalter geht davon aus, dass zwei bis drei Layer-1 Smart Contracts den Großteil des Marktes dominieren werden [1]. Konkret werden Ethereum und Solana als führende Projekte genannt [1]. Der Gesamtwert dieses Segments wird auf etwa 6 Billionen US-Dollar geschätzt [1].
Die verbleibenden 6 Billionen US-Dollar des prognostizierten Marktwerts würden laut Ark Invest auf Stablecoins, tokenisierte Assets und DeFi-Anwendungen entfallen [1].
PwC warnt vor fragmentierter globaler Adoption
Trotz der optimistischen Wachstumsprognosen betont die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers in ihrem Global Crypto Regulation Report 2026 die Herausforderungen bei der weltweiten Adoption. "Während Krypto-Netzwerke grenzenlos sind, ist die Adoption es nicht", stellt PwC fest [2].
Die Adoption von Zahlungsverkehr, Überweisungen, Sparlösungen, Kapitalmärkten und Tokenisierungs-Anwendungsfällen entwickele sich ungleichmäßig über verschiedene Regionen hinweg [2]. Wirtschaftliche Bedingungen, finanzielle Inklusion und bestehende Finanzinfrastruktur würden zu einem "fragmentierten globalen Ökosystem" führen, in dem die Technologie in verschiedenen Märkten sehr unterschiedliche Probleme löse [2].
Institutionelles Interesse überschreitet Wendepunkt
Gleichzeitig konstatiert PwC, dass das institutionelle Interesse an Kryptowährungen den "Punkt der Umkehrbarkeit überschritten" habe [2]. Banken, Vermögensverwalter, Zahlungsdienstleister und große Konzerne würden digitale Assets in ihre Kerninfrastruktur, Bilanzen und Geschäftsmodelle einbetten – dies sei "nicht länger optional oder peripher" [2].
Der CryptoQuant-Analyst Ki Young Ju verwies darauf, dass institutionelle Fonds im vergangenen Jahr 577.000 Bitcoin erworben haben, was einem Gegenwert von etwa 53 Milliarden Dollar entspricht [2]. "Die institutionelle Nachfrage nach Bitcoin bleibt stark", erklärte er [2].
Gedämpfte Erwartungen an Preisentwicklung
Allerdings gibt es auch skeptische Stimmen hinsichtlich der Preiseffekte institutioneller Investitionen. Der Makro-Forscher und FFTT-Gründer Luke Gromen äußerte sich zurückhaltend: "Wenn Sie darauf zählen, dass institutionelle Investoren ihn von 90 auf 150 treiben, wenn das Ihr Plan ist, wird das wahrscheinlich nicht ohne einen größeren Katalysator passieren" [2].
PwC betont, dass Institutionen durch ihr Engagement "Marktnormen um Skalierung, Governance, Widerstandsfähigkeit und Rechenschaftspflicht neu gestalten und Krypto-native Praktiken durch institutionelle ersetzen" [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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