Kryptomarkt im Aufwind: Zcash klettert auf 400 US-Dollar, Investmentfonds verzeichnen Zuflüsse

Der Privacy Coin Zcash verzeichnet mit einem Plus von 16 Prozent deutliche Kursgewinne, während Krypto-Investmentprodukte in der zweiten Woche in Folge Kapitalzuflüsse verbuchen. Bitcoin bewegt sich derweil in volatilen Gewässern.
Privacy Coin Zcash steuert auf wichtige Marke zu
Zcash (ZEC) präsentiert sich zu Wochenbeginn als klarer Tagessieger im Kryptomarkt. Der auf Privatsphäre fokussierte Coin legte in den letzten 24 Stunden über 16 Prozent zu und notiert aktuell bei 397,26 US-Dollar – nur knapp unter der psychologisch wichtigen 400-Dollar-Marke [1]. Damit setzt die Kryptowährung ihre fulminante Aufholjagd der vergangenen Wochen fort.
Das Comeback der Privacy Coins hat offenbar neue Diskussionen um Datenschutz im Blockchain-Bereich entfacht. Die US-Börsenaufsicht hat Zcash-Gründer Zooko Wilcox zu einer Anhörung eingeladen, bei der eine Neubewertung datenschutzgetriebener Blockchain-Protokolle in Aussicht gestellt wurde [1].
Technische Analyse signalisiert weiteres Potenzial
In den letzten 24 Stunden bewegte sich der Kurs zwischen 341,26 USD und 398,38 USD. Die Marktkapitalisierung beträgt etwa 6,46 Milliarden US-Dollar [1]. Der geschätzte RSI liegt bei etwa 67,5 und signalisiert überdurchschnittliches Kaufmomentum ohne extreme Überhitzung [1].
Kurzfristig bleibt die Prognose für Zcash bullisch, solange der Kurs über dem EMA-20 bei 356,02 USD notiert. Wichtige Widerstände liegen bei 398,38 USD und circa 409,32 USD. Ein stabiler Ausbruch über 409,32 USD würde weiteres Anstiegspotenzial eröffnen [1].
Krypto-Investmentfonds verzeichnen anhaltende Zuflüsse
Kryptowährungsbasierte Investmentprodukte setzten ihre positive Entwicklung fort und verzeichneten in der zweiten Woche in Folge Zuflüsse. Krypto-ETPs (Exchange Traded Products) zogen in der vergangenen Woche 716 Millionen US-Dollar an, nachdem bereits in der Vorwoche eine Milliarde US-Dollar zugeflossen war [2].
Bitcoin führte die Zuflüsse mit 352 Millionen US-Dollar an, gefolgt von XRP-Fonds mit 244 Millionen US-Dollar [2]. Besonders bemerkenswert: Chainlink verzeichnete einen Rekordzufluss von 52,8 Millionen US-Dollar, was 54 Prozent seines verwalteten Vermögens entspricht [2]. Ethereum-Fonds sahen moderate Zuflüsse von 39 Millionen US-Dollar [2].
Regionale Unterschiede bei Kapitalflüssen
Geografisch verzeichneten nahezu alle Regionen Zuflüsse. Die USA führten mit 483 Millionen US-Dollar, gefolgt von Deutschland mit 97 Millionen US-Dollar und Kanada mit 80,7 Millionen US-Dollar [2]. Schweden bildete mit Abflüssen von 5,6 Millionen US-Dollar eine Ausnahme und führt mit Jahresabflüssen von 836 Millionen US-Dollar die globalen Verluste an [2].
Unter den Anbietern führte ProShares die Zuflüsse mit 210 Millionen US-Dollar an, während BlackRock trotz seiner Position als größter Anbieter nach verwaltetem Vermögen Abflüsse von 105 Millionen US-Dollar verzeichnete [2].
Bitcoin in volatiler Konsolidierungsphase
Bitcoin bewegt sich weiterhin in einer volatilen Phase. Nach einem Rückgang auf nahezu 87.000 US-Dollar gelang zum Wochenschluss ein Schlusskurs um die 90.000-Dollar-Marke [3]. Analysten betrachten den Bereich um 84.000 US-Dollar als wichtige Unterstützungszone, die Bullen verteidigen müssen [3].
Der Fokus richtet sich diese Woche auf die Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) am Mittwoch, bei der eine Zinssenkung um 0,25 Prozent erwartet wird [3]. Die offenen Positionen bei Bitcoin-Derivaten sind auf den niedrigsten Stand seit April gefallen, was laut Analysten auf Apathie hinweist und historisch attraktive Kaufgelegenheiten markieren könnte [3].
Lehren für 2026
Experten betonen, dass trotz des Bitcoin-Allzeithochs das Jahr 2025 für viele Anleger enttäuschend verlief. Der Kryptomarkt zeigte sich schwächer als Aktien und Gold [4]. Für 2026 empfehlen Analysten eine verstärkte Diversifizierung und eine nüchterne Herangehensweise an Investitionen, da die Vision eines endlosen Bullenmarkts der Realität gewichen ist [4].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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