Krypto-Markt in Seitwärtsbewegung: Bitcoin kämpft mit 86.000-Dollar-Marke vor Zinsentscheidung der Bank of Japan

Krypto-Markt in Seitwärtsbewegung: Bitcoin kämpft mit 86.000-Dollar-Marke vor Zinsentscheidung der Bank of Japan

Bitcoin verharrt bei 86.000 US-Dollar, während Ethereum unter die 3.000-Dollar-Marke rutscht. Die Unsicherheit am Markt wird durch bevorstehende Zinsentscheidungen, hohe ETF-Abflüsse und technischen Positionsabbau verstärkt.

Seitwärtsbewegung prägt den Krypto-Markt

Der Krypto-Markt befindet sich weiterhin in einer ausgeprägten Seitwärtsbewegung. Bitcoin kämpft mit der 86.000 US-Dollar-Marke, während Ethereum knapp unter die psychologisch wichtige Schwelle von 3.000 US-Dollar auf rund 2.900 US-Dollar gerutscht ist [1]. Die anhaltende Unsicherheit wird durch eine Kombination aus hawkischen Zentralbank-Signalen, hohen Kapitalabflüssen bei Bitcoin-ETFs und technischem Positionsabbau am Terminmarkt befeuert [1].

Zinsentscheidung aus Japan belastet riskante Assets

Ein wesentlicher Belastungsfaktor für den Markt ist die bevorstehende Zinsentscheidung der Bank of Japan. Die Zentralbank stellte einen Zinsschritt auf 0,75 Prozent in Aussicht und setzt damit Yen-Carry-Trades unter Druck [1]. Die Entscheidung soll am Freitag, den 19. Dezember 2025, getroffen werden [1]. Dies belastet vor allem riskante Assets wie Kryptowährungen [1].

Gleichzeitig signalisierte die US-Notenbank trotz eines Zinsschritts um 25 Basispunkte eine deutlich restriktivere Haltung für das Jahr 2026 [1]. Diese kombinierte Wirkung aus beiden Zentralbanken verstärkt den Druck auf den Krypto-Markt.

Massive Abflüsse bei Bitcoin-ETFs

Die Bitcoin-ETFs verzeichneten seit Wochenbeginn Abflüsse von fast einer halben Milliarde US-Dollar, mit täglichen Abgaben von jeweils rund 200 bis 300 Millionen US-Dollar [1]. Das verwaltete Gesamtvermögen liegt bei etwa 115 Milliarden US-Dollar [1]. Diese anhaltenden Abflüsse zeigen, dass institutionelle Investoren ihre Positionen reduzieren.

Technisches Deleveraging am Derivatemarkt

Am Derivatemarkt deutet vieles auf ein technisches Deleveraging hin. Negative Funding Rates, ein hohes Open Interest von rund 4,3 Milliarden US-Dollar sowie Liquidationen von etwa 600 Millionen US-Dollar innerhalb von 24 Stunden zeigen, dass Trader Positionen abbauen und Gewinne mitnehmen, während das Handelsvolumen nachlässt [1]. Vergleichbare Kurseinbrüche in der Vergangenheit gingen ebenfalls mit einem solchen Abbau überhebelter Positionen einher [1].

Ethereum unter Bärischem Druck

Die technische Analyse von Ethereum zeigt eine anhaltend bärische Struktur. Nach einem parabolischen Anstieg im Juli auf ein Allzeithoch von rund 4.950 US-Dollar im August korrigierte der ETH-Kurs durch ein fallendes Kanalmuster, da Verkäufer Gewinne mitnahmen [2]. Das Ethereum-Preisniveau von rund 2.928 US-Dollar liegt deutlich unter beiden wichtigen gleitenden Durchschnitten [2].

Der Ethereum-Kurs handelt unter dem 50-Tage- und 200-Tage-Simple-Moving-Average (SMA), was den übergeordneten bärischen Trend zementiert [2]. Die SMAs haben zudem ein Death Cross bei etwa 3.489 US-Dollar gebildet, wobei der 200-Tage-SMA (3.564 US-Dollar) über den 50-Tage-SMA (3.221 US-Dollar) kreuzte [2].

Der Relative Strength Index (RSI) ist negativ geworden und von über der 50-Mittellinie auf 41 gefallen, was darauf hinweist, dass ETH unter intensivem Verkaufsdruck steht [2].

Kritische Unterstützungsniveaus

Auf der technischen Seite ist das 0.786 Fibonacci-Level bei 2.760 US-Dollar das unmittelbarste Unterstützungsniveau für Ethereum [2]. Ein täglicher Schlusskurs unter diesem Niveau würde jegliche bullische Hoffnungen schwächen und die Wahrscheinlichkeit einer Bewegung in Richtung des 1.0 Fibonacci-Levels nahe 2.175 US-Dollar erhöhen [2].

Sollten Käufer das 0.786-Level verteidigen und sich das Momentum stabilisieren, könnte der Ethereum-Kurs einen Erholungsversuch in Richtung 3.220 US-Dollar (0.618 Fib) unternehmen [2]. Eine stärkere Erholung würde die Rückeroberung von 3.547 US-Dollar (0.5 Fib) erfordern, gefolgt von 3.870 US-Dollar (0.382 Fib) [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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