Stimmung am Kryptomarkt verbessert sich, während Arbeitsmarktdaten Risikoanlagen unter Druck setzen

Nach 18 aufeinanderfolgenden Tagen extremer Angst hat sich die Stimmung am Kryptomarkt zu erholen begonnen, auch wenn sich verschlechternde US-Arbeitsmarktdaten Bitcoin und andere Risikoanlagen bremsen.

Sentiment-Index verlässt Extremangst-Zone

Der Kryptomarkt zeigte über das Wochenende Anzeichen einer verbessernden Stimmung, nachdem er fast drei Wochen lang in extremer Bedrängnis verweilt hatte. Der Crypto Fear & Greed Index verzeichnete am Samstag einen "Angst"-Wert von 28, was das erste Mal seit dem 10. November ist, dass der weit verbreitete Indikator nicht mit einer "Extremangst"-Lesart registriert wurde [1].

Die anhaltende Phase extremer Angst hatte Analysten dazu veranlasst, einen möglichen Marktboden vorherzusagen. Die Krypto-Händlerin Nicola Duke bemerkte, dass der Index historisch betrachtet jedes Mal, wenn extreme Angst auftrat, einen "lokalen Boden" für Bitcoin markiert hat [1]. Am Mittwoch berichtete die Sentiment-Plattform Santiment, dass Bitcoin nach dem Anstieg auf knapp 92.000 US-Dollar eine "generell bullische Stimmung" zeigte und verwies dabei auf ihren Indikator für bullish-zu-bearish Stimmung in den sozialen Medien [1].

Arbeitsmarktdynamik erzeugt Gegenwind

Während sich die Stimmung verbessert, sieht sich Bitcoin und der breitere Kryptomarkt mit Druck durch schwächer werdende US-Arbeitsmarktbedingungen konfrontiert. Die US-Arbeitslosenquote ist von der niedrigen 3%-Quote der Jahre 2022-2023 auf den mittleren 4%-Bereich gestiegen, ihren höchsten Wert seit mehreren Jahren [2]. Die monatlichen Gewinne bei der Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft haben sich auch von Niveaus nach der Pandemie auf bescheidenere sechsstellige Zusätze verlangsamt, während Stellenangebote und Kündigungen von ihren Höchstständen 2021-2022 zurückgegangen sind [2].

Diese Arbeitsmarkttrends sind für Kryptowährungen wichtig, da sie als Indikator für die Gesundheit des US-Verbrauchers und die Rezessionswahrscheinlichkeit dienen. Eine starke Jobschaffung und niedrige Arbeitslosigkeit deuten darauf hin, dass Haushalte über Einkommen zur Unterstützung von Ausgaben verfügen, während schwache Zahlen in die entgegengesetzte Richtung weisen [2].

Zwei Druckkanäle

Strategen identifizieren zwei primäre Wege, auf denen Arbeitsmarktschwäche Kryptowährungspreise beeinflusst. Der erste ist der Wachstumskanal: steigende Arbeitslosigkeit und schwächere Lohnzuwächse machen Märkte vorsichtiger bezüglich zukünftiger Gewinne und Ausfallrisiken, was Investoren dazu veranlasst, ihre Exposition gegenüber volatilen Anlagen wie Bitcoin und Altcoins zu reduzieren [2].

Der zweite ist der Liquiditäts- und Zinskanal. Schwache Arbeitsmarktdaten können Zentralbanken zu einer lockeren Geldpolitik drängen. Wenn Märkte mehrere Zinssenkungen einpreisen, können reale Renditen fallen und die globale Liquidität kann sich ausweiten, was Risikoanlagen möglicherweise zugute kommt [2].

Jüngste Handelsmuster um monatliche Jobveröffentlichungen veranschaulichen diese Dynamiken. Eine Studie ergab, dass Bitcoins durchschnittliche Bewegung etwa +0,7% betrug, wenn Lohnzahlen Prognosen übertrafen, und etwa -0,7%, wenn sie diese verfehlten, was darauf hindeutet, dass Händler ihre hochvolatile Exposition senken, wenn die Beschäftigung enttäuscht [2].

Markt befindet sich noch im Risk-Off-Modus

Trotz der Verbesserung bei Sentiment-Indikatoren deuten breitere Marktbedingungen auf anhaltende Vorsicht hin. Marktdiskussionen um Bitcoin in den sozialen Medien konzentrierten sich hauptsächlich auf Preisvolatilität und institutionelle Aktivitäten, einschließlich ETF-Ströme und Unternehmensschatzkäufe [1].

Für Investoren, die diese Gegenströmungen navigieren, empfehlen Analysten die Überwachung mehrerer wichtiger Datenpunkte: Bruttolohnzahlen und die Arbeitslosenquote aus dem monatlichen Beschäftigungslage-Bericht, zusammen mit Lohnwachstum und geleisteten Stunden, die das Haushaltseinkommen und die Inflationserwartungen der Federal Reserve beeinflussen [2].

Die jüngsten Arbeitsmarktdaten stellen dar, was Analysten als "Abschwächung, nicht Zusammenbruch" des Arbeitsmarktes beschreiben, der auf eine ermüdete Krypto-Rallye trifft [2]. Dies schafft ein komplexes Umfeld, in dem Stimmungsverbesserungen mit makroökonomischen Gegenwind kämpfen müssen, der weiterhin die Risikobereitschaft der Anleger prägt.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Crypto sentiment and macroeconomic indicators

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